Kapitel 70

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*Sara's Sicht*
Ich kann das alles nicht mehr.

Wo bin ich nur gelandet?

Ich schaffe es schon hier raus!

Auch wenn es schwierig werden wird, da dieser Boss, mein Boss, ein wenig psychohaft rüberkommt.

Ich bin so in meinen Gedanken, dass er mich anstupsen muss, damit ich wieder ins Hier und Jetzt geholt werde.

„Also fangen wir an, meine Liebe. Als Erstes zeige ich dir den Ort, wo du jetzt für immer bleiben wirst", sagte er grinsend.

Er kommt zu mir gelaufen und nimmt mich an der Schulter, anstatt mich loszubinden, um selbst neben mir zu laufen.

Er geht durch diese großen Flure, und die Leute, die hier wahrscheinlich arbeiten, schauen uns an - ich werde hier niemals arbeiten oder sonst etwas.

Er bleibt vor einem Raum stehen, nimmt mich herunter und schließt den Raum auf.

Der Raum sieht aus wie ein normales Zimmer, also nicht besonders spektakulär.

„Das hier ist dein Zimmer, und jetzt gebe ich dir deine Klamotten, die du immer anziehen sollst, wenn du bei mir bist. Ansonsten ziehst du etwas anderes an, das ich dir auch bereitstelle", sagte er.

Er geht zu einem Schrank und holt die Sachen heraus.

Bei dem ersten, was er mir zeigt, wird mir ein bisschen schlecht, denn ich soll ernsthaft für ihn ein sehr sexy Kleid und hohe Absätze tragen.

Das kann er vergessen!

Beim nächsten Mal zeigt er mir einen Pullover mit einer Jogginghose in schwarz-grau. Das würde ich eher anziehen, aber warum will er, dass ich genau diese zwei Sachen anziehe?

Dieser Typ ist wirklich nicht ganz knusper.

„Hier siehst du die Sachen. Zuerst wirst du das Kleid anziehen, denn du bleibst heute den ganzen Tag bei mir. Aber vorher gehst du duschen und machst dich schick; das zeige ich dir noch," sagte er.

„Was, wenn ich das Kleid nicht anziehen will und auf deine Befehle scheiße?" sagte ich, auch wenn es verboten war zu reden. Aber das ist mir echt egal.

„Du sollst doch nicht reden, wenn ich es dir nicht erlaube, du Gör!" schrie er, und plötzlich bekomme ich keine Luft mehr.

„Hör auf!", krächzte ich mit meiner letzten Kraft.

Vor meinen Augen erscheinen schon Punkte.

Gleich werde ich ohnmächtig.

Bevor ich ohnmächtig werde, hört es auf.

Denn der Boss liegt auf dem Boden.

'Sie sagte doch, hör auf', sagte jemand.

Ich schaue die Person an und möchte Danke sagen.

Aber mir bleibt die Sprache weg, es ist Jason.

"Kein Danke, dass ich dich vor dem Irren gerettet habe, wie schade", sagte er grinsend.

Ich lächelte vorsichtig, denn ich versuche zunächst, alles zu realisieren.

'Immerhin ein Lächeln, wir müssen hier raus', sagte Jason.

'Ihr könnt nicht raus, haha!'

Auf einmal wird Jason der Hals umgedreht.

Ahh! schrie ich.

Jason fiel zu Boden.

Da war wohl deine Rettungsaktion umsonst, sagte er stolz.

Ich bin so unter Schock, dass ich versuche zu weinen, aber es klappt nicht.

Der Boss kommt zu mir, doch ich will zurück.

"Geh weg, du Monster!"

Doch er kommt näher.

Ich bin immer noch gefesselt und auf dem Bett.

Scheiße!

Es kommt hier keiner mehr, um dich zu retten.

Verdammt.

Ich sehe, wie jemand leise hereinkommt und etwas in der Hand hat, mit dem er auf den Kopf des Chefs schlägt.

Der Chef wird kurz bewusstlos, aber nicht lange, das weiß ich.

Dieser Jemand kommt zu mir und löst meine Fesseln.

Meine Handgelenke sind schon dunkelrot und tun weh.

Ich will ihm etwas sagen, aber er zieht mich zu sich und wir verlassen schnell dieses Zimmer.

Wir lassen Jason hier liegen, denn wie es aussieht, ist er tot. Ruhe in Frieden, Jason.

Wir versuchen, einen Weg zu finden, ohne von den Wachen entdeckt zu werden.

Beim Laufen sage ich schnell „Danke", und er nickt.

Wir stehen vor einer Tür, und er macht sie auf. Dort sind mehrere Personen.

„Den Raum kennt der Boss nicht, also brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Ich bin übrigens Mikeal", sagt er, bevor die Leute auf ihn einreden.

„Mikeal, dir geht es gut, Gott sei Dank. Wer ist dieses Mädchen?", fragt jemand ihn.

„Das ist die Neue vom Boss, aber ich habe sie vor diesem Ekelpaket gerettet", sagte er trocken.

Die anderen tuschelten.

„Ich bin Sara und wurde entführt und hierher geschleppt. Ich weiß nicht, was hier vorgeht", stellte ich mich ordentlich vor, nicht wie Mikeal.

„Du weißt wirklich nicht, was hier vorgeht?", sagte eine überrascht.

„Lass es, Cloe. Sie muss sich erstmal ausruhen. Wir können ihr das ein anderes Mal sagen", sagte Mikeal zu ihr.

Ich bin ihm dankbar, denn ich bin total müde.

Die bringen mich zu einer Matratze, auf die ich mich gleich hinlegen will. Doch davor sehen sie meine Handgelenke, machen dort irgendetwas drauf und verbinden sie mit einem Verband.

Danach schließe ich meine Augen und bin gleich ins Land der Träume übergegangen.

𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt