*Rose's Sicht*
Ich blinzelte und stellte fest, dass ich in einer Schule aufgewacht war, aber nicht in einer normalen, sondern in einer, in der es verschiedene Kreaturen gab – von Löwen bis hin zu halb Pinguinen.
Alle schauten mich an, kamen näher und schnupperten an mir. Als sie merkten, dass sie mich nicht kannten, fauchten sie mich an.
Die versuchen, mich einzuschüchtern, aber nicht mit mir, denn ich bin eine starke Frau – vielleicht nicht so stark wie Elisabeth, aber das ist irrelevant.
"Was macht ein Mensch hier? Verschwinde von hier, du bist nicht willkommen!", schrie einer so laut er konnte.
Es war ein Puma.
„Ihr macht mir keine Angst. Ich weiß zwar nicht, wie ich hierher gekommen bin, aber das müsst ihr erst einmal ertragen“, sagte ich.
Die anderen fletschen schon ihre Zähne, so nach dem Motto, sie wollen mich essen, aber nicht mit mir.
„Lasst mich einfach in Ruhe. Ich gehe erst einmal irgendwohin, wo ich niemanden störe“, sagte ich in einem ruhigen Ton.
„Du gehst nirgendwo hin, Mensch“, sagte diesmal ein Wolf und kam ganz nah zu mir, blieb direkt vor mir stehen.
„Du kommst mit zu mir“, sagte er streng.
Haben die nicht noch Schule oder was ist das hier? Die können doch nicht bestimmen, was ich machen werde, also bitte. Wo sind wir denn hier gelandet?
"Ich gehe definitiv nicht mit dir mit, du Freak. Wer denkst du, wer du bist? Der große böse Wolf oder was? Ich gehe selber. Tschüss!", sagte ich genervt.
Als ich ging, wurde ich an einer Wand zurückgezerrt.
„So redest du nicht mit mir, Bitch! Was fällt dir ein?“ schrie der Wolf.
Ich grinste ihn nur an und trat ihn in die Eier.
Vor Schreck ließ er mich los und ging zu Boden, fluchte und schrie.
Ich rannte so schnell ich konnte weg von dieser Schule.
Als ich draußen war, sah ich nur Schwarz. Alles hier war schwarz. Wie sollte ich da durchsehen?
Plötzlich kam mir ein Rabe entgegen, der jedoch nicht schwarz, sondern weiß war.
Er flog vor mir und sah alles besser.
Wir rannten zusammen weg, und er gab mir Licht.
Am Ende waren wir an einem Fluss. Dort mache ich erstmal eine Pause.
Der Rabe verwandelte sich in ein Mädchen mit weißen Haaren.
„Ich bin Victoria“, sagte sie als Erstes.
„Rose“, antworte ich.
„Ich danke dir“, sagte ich.
„Hab ich gerne gemacht“, antwortete sie.
Wir beide lächelten und genossen die Stille des Baches.
Jetzt kann mir nichts mehr anhaben, denn ich habe jemanden, der mich beschützt.
Genauso werde ich es auch bei ihr machen.
Wir werden gute Freunde, das spüre ich.
DU LIEST GERADE
𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮
Fantasy𝕯𝖎𝖊 𝟏𝟔 𝕵ä𝖍𝖗𝖎𝖌𝖊 𝕮𝖑𝖆𝖗𝖆 𝕸𝖎𝖑𝖑𝖊𝖗 𝖎𝖘𝖙 𝖘𝖊𝖎𝖉 𝖘𝖎𝖊 𝖉𝖊𝖓𝖐𝖊𝖓 𝖐𝖆𝖓𝖓 𝖎𝖒 𝖂𝖆𝖎𝖘𝖊𝖓𝖍𝖆𝖚𝖘. 𝕴𝖍𝖗𝖊 𝕰𝖑𝖙𝖊𝖗𝖓 𝖐𝖊𝖓𝖓𝖙 𝖘𝖎𝖊 𝖓𝖎𝖈𝖍𝖙 𝖉𝖆 𝖘𝖎𝖊 𝖏𝖆 𝖓𝖎𝖈𝖍𝖙 𝖐𝖊𝖓𝖓𝖑𝖊𝖗𝖓𝖊𝖓 𝖉𝖚𝖗𝖋𝖙𝖊. 𝕮𝖑𝖆𝖗𝖆 𝖒...
