Kapitel 47

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*Adaline's Sicht*
•Vergangenheit•
Ich lebe mit meinen Eltern und meiner Halbschwester in einem tollen Haus am Meer.

Gerade bin ich in meinem Zimmer und schaue auf das Meer.

Es ist schön hier, dass ich am liebsten nie wieder diesen Ort verlassen möchte.

Als ich hinausschauen, sehe ich einen Jungen, den ich nie zuvor gesehen habe.

Aber es würde mich schon interessieren, wer er ist.

Deshalb ziehe ich mir meinen Bikini und ein schönes Kleid an.

Ich mache meine Haare zu einem Dutt, packe alles ein, was ich noch brauche, und gehe aus meinem Zimmer.

Gerade als ich das Haus verlassen will, nachdem ich meine Schuhe angezogen habe, kommt meine Mutter um die Ecke.

„Wo willst du denn hin?“ fragte sie mich.

„Raus, ich möchte ein wenig schwimmen“, sagte ich zu ihr.

„Okay, komm aber nicht zu spät zurück“, antwortete sie, kam zu mir und gab mir einen Kuss auf die Stirn.

Daraufhin gehe ich raus und atme die schöne Luft ein; da fühlt man sich gleich frei.

Auf dem Weg zum Strand halte ich Ausschau nach ihm.

Als ich gerade ankomme, sehe ich ihn schon.
Ich gehe unauffällig nahe zu ihm, um mein Handtuch dort hinzulegen, das ich zuvor aus meiner Tasche genommen habe.

Ich setze meine Sonnenbrille auf und lockere meinen Dutt.

Gerade als ich mich hinsetzen möchte, werde ich angesprochen.

Jackpot!!!

"Hey", sagte der gut aussehende Junge.

"Hey", antwortete ich mit einem Lächeln.

"Wie heißt du?"

"Adaline, und du?"

"Jason", antwortete er auf meine Frage.

Ab da haben wir alles Mögliche zusammen gemacht und uns näher kennengelernt.

Anschließend waren wir Freunde mit gewissen Vorzügen.

Ohne Gefühle dachte ich jedenfalls, bis zu dem Tag, an dem ich meine Liebe gestehen wollte. An diesem Tag habe ich herausgefunden, was mich zutiefst verletzt hat.

An diesem Tag wollte ich zu ihm nach Hause gehen, um ihm zu sagen, dass ich ihn liebe.

Leider hat das nicht so geklappt, wie ich erhofft hatte, denn es ging mir an diesem Tag überhaupt nicht gut.

Es war so schlimm, dass meine Eltern einen Arzt geschickt haben, der mich mit seinen Fähigkeiten untersucht hat. Denn es war kein normaler Arzt, sondern ein Hexenarzt, der sehr gut in seinem Job ist und sofort weiß, was los ist.

Er hat gründlich kontrolliert, und auf einmal, als er meinen Bauch berührte, lächelte er mich an, was mich in diesem Moment schockiert hat.

„Glückwunsch, Adaline, du bist schwanger.“

Dieser Satz hat mich vollkommen mitgenommen, sodass ich angefangen habe zu weinen.

Denn ich bin 17 und er 15, das kann doch niemals etwas werden.

Eine Abtreibung kommt jedoch nicht in Frage; ich werde dieses Kind bekommen, auch wenn es ohne Vater aufwachsen muss.

Meine Eltern waren nicht bei der Untersuchung dabei.

Der Arzt ging und sagte meinen Eltern, dass ich eine Erkältung oder so etwas hätte. Ich hatte nämlich zum Arzt gesagt, dass er nichts sagen sollte, da ich das noch klären muss.

Meine Eltern versorgten mich daraufhin mit allem, was ich brauchte. Dort habe ich noch nichts wegen der Schwangerschaft gesagt, das wollte ich später machen.

Nachdem ich ausgeschlafen hatte, war ich auf einmal müde.

Als ich aufwachte, ging es mir besser, und ich hatte Durst, also ging ich nach unten, um mir Wasser zu holen.

Und um endlich meinen Eltern das zu beichten.

Ich bin runtergegangen, um etwas zu trinken zu holen und mit meinen Eltern zu reden.

Als ich mir Wasser holte, um meinen Durst zu stillen, hörte ich, wie meine Eltern diskutierten.

Was ich da hörte, brachte meine Welt noch mehr ins Wanken.

So schlimm, dass ich mein Glas fallen ließ und schnell wegrannte.

Denn meine ach so tolle Halbschwester soll den Jason heiraten, den ich liebe und von dem ich ein Kind erwarte.

Ab da sind meine Sicherungen durchgebrannt, sodass ich einfach zu Jason gerannt bin und die Eltern umgebracht habe.

Als ich realisiert habe, was ich getan hatte, bin ich zurückgerannt und zusammengebrochen.

Weil es mir zu viel wurde.

Nur habe ich nicht daran gedacht, dass ich Blut auf meinem Oberteil hatte, aber darüber habe ich mir am nächsten Tag Sorgen gemacht.

Meine Eltern kamen zu mir, um mich zu beruhigen, was echt lange gedauert hat.

Als ich mich ein wenig beruhigt hatte, wofür ich auch meinen Eltern danke, bin ich ohne ein Wort nach oben in mein Zimmer gegangen, um dem Tag zu entkommen.

Meine Eltern haben mich einfach ins Zimmer gehen lassen, auch wenn sie bestimmt am nächsten Tag fragen werden, was los war.

Ab diesem Tag habe ich mich verändert.

Nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich.

𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt