Kapitel 66

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*Sara's Sicht*
•Nachdem Elisabeth mit den Mädels weggegangen ist, um die Eltern zu finden•

Die anderen sind gerade durch die Tür gegangen, und Kaitlyn, meine Adoptivmutter, redet gleich los, was sie bedrückt.

„Warst du hinter der verbotenen Tür?“ fragte sie mich gleich.

Ich schüttelte den Kopf, denn wenn sie wüsste, dass ich dort war, würde sie mich anschreien, denn sie hatte es verboten, dort hineinzugehen. Es war auch am Anfang verschlossen.

„Bist du dir ganz sicher?“ bombardiert sie mich weiter mit Fragen.

„Ich bin mir sicher“, sagte ich ohne zu zögern, denn sie hat ein gutes Gespür, wenn jemand lügt.

Kaitlyn antwortet nicht mehr, also durfte ich endlich in mein Zimmer gehen, was ich auch tat. Aber vorher hörte ich sie fluchen, so etwas wie „Ich glaube ihr nicht“ und „Verdammtes, was erzählt mir der Angestellte für einen Mist?“

Innerlich verdrehe ich die Augen, denn wie kann es sein, dass meine Adoptivmutter denkt, ich stecke hinter dem Mord an ihrem Ehemann?

Aber ich werde ihr niemals erzählen, dass es Elisabeth ist, denn das würde sie total aus der Fassung bringen.

Am Ende passiert noch ein Desaster, und das will ich auf jeden Fall vermeiden.

Zuerst warte ich, bis die anderen zurückkommen.

Mal sehen, was deren Nachricht ist. Hoffentlich ist es etwas Gutes, denn Elisabeth hat es verdient, glücklich zu sein, so wie wir alle.

Ich liege gerade in meinem Bett und entspanne ein bisschen, als Kaitlyn an meiner Tür klopft und hereinkommt.

Sie erzählt mir, dass Elisabeth ihre Eltern gefunden hat und dort wohnen wird.

Über die Nachricht freue ich mich.

Natürlich möchte ich auch wissen, was mit den anderen Mädels ist, aber Kaitlyn schüttelt den Kopf, denn über sie hat Elisabeth nicht gesprochen.

Das ist echt schade, denn ich hätte schon gerne ein Lebenszeichen von ihnen.

Bestimmt schreiben sie mir noch zurück.

Denn so sind sie nun mal, sie können nicht ohne ihr Handy.

So wie ich.

Außerdem möchte ich von ihnen ein Update, das möchte ich bestimmt auch.

Kaitlyn verlässt mein Zimmer.

Ich überdenke alles, denn da stimmt etwas nicht, wenn Elisabeth sich meldet, aber die anderen nicht.

Erstmal bewahre ich Ruhe, aber wenn sie sich in zwei Tagen nicht bei mir melden, dann handle ich.

Als Erstes werde ich mein Zimmer aufräumen, denn das sieht schlimm aus.

Danach werde ich ein bisschen eine Serie gucken, um mich abzulenken.

Wenn ich das erledigt habe, werde ich eventuell noch ein Buch lesen.

Mich abzulenken ist das Beste, was es gibt, sonst werde ich hier nur verrückt.

Ich mache Musik an, und dann geht es los.

Ich verbinde mein Handy mit der Musikanlage.

Ich mache eine meiner Lieblingsplaylists an.

Es sind etwa eine Stunde vergangen, um mein Zimmer ordentlich zu reinigen, und jetzt schaue ich meine Serie.

Vorher schaue ich auf die Uhr, es ist gerade 16 Uhr.

Ich lege mich in mein Bett und mache den Fernseher an.

Ich gehe auf Netflix und schaue meine Serie Vampire Diaries, das ist meine absolute Lieblingsserie.

Ich bin gerade bei Staffel 2.

Nach etwa 7 Folgen schaue ich auf die Uhr, es ist jetzt 18 Uhr, und jetzt hole ich mir erstmal etwas zu essen.

Als ich unten war, war es echt ruhig.

Aber bestimmt ist Kaitlyn in ihrem Zimmer, denn nachdem sie aus meinem Zimmer gegangen ist, habe ich sie nicht mehr gehört.

Ich suche mir alles zusammen, was ich zum Essen benötige, denn ich mache mir ein Sandwich. Schön mit einem Sandwich-Maker.

Während ich alles beschmiere, klingelt es an der Tür, und ich mache natürlich auf, ohne zu schauen, wer da steht.

Es sind drei Personen, die ich nicht kenne. Während ich die Tür wieder schließen will, kommen sie mir zuvor und packen mich.

Bevor ich um Hilfe schreien kann, halten sie mir ein Tuch vor die Nase, das komisch riecht.

Diese Arschlöcher wollen mich zum Schlafen bringen. Ich versuche natürlich, mich loszureißen, aber das klappt nicht, denn jetzt werden meine Glieder schlapp und ich schlafe ein.

Bevor ich einschlafe, höre ich nur: "Jetzt haben wir endlich jemanden zum Erpressen."

𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt