Kapitel 68

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*Elisabeths Sicht*
Ich bin schon sehr lange hier mit meiner Familie und freue mich sehr, dass es zu diesem Moment gekommen ist.

Denn das habe ich mir schon lange gewünscht, bei meiner Familie zu sein, und nun bin ich es.

Natürlich vermisse ich das Waisenhaus und meine Freunde, aber dafür habe ich eine vereinte Familie um mich.

Wir sind gerade am Frühstücken und überlegen, was wir heute so machen wollen.

Luna meint, dass wir ein wenig draußen erkunden können, denn sie meint, dass ich hier noch nicht viel gesehen habe.

Meine Mutter ist damit einverstanden, denn sie findet auch, dass ich mein Zuhause besser kennenlernen sollte, sowohl von drinnen als auch von außen.

Ich merke, dass Adaline nur auf ihren Teller starrt. Deshalb stupse ich sie an. Sie schaut natürlich hoch zu mir, und ich sage ihr, was wir vorher besprochen haben, ob sie damit einverstanden ist.

Sie nickt nur und schaut dann anschließend zu ihrem Sohn, der sie süß ansieht.

Bei unserem schönen Moment wird meine Mutter von unseren Angestellten gestört.

Er erzählt irgendetwas, und Mama schaut danach nur noch erschrocken.

Sie steht anschließend auf und geht mit ihren Angestellten weg.

Wir schauen uns alle an, stehen dann vom Tisch auf und gehen hinterher, um zu hören, was gesagt wird.

Während wir gerade beim Lauschen sind, macht jemand hinter uns ein Geräusch.

Ich drehe mich um und sehe einen weiteren Angestellten namens Jonas. Er schaut uns an und fragt, was wir hier alle machen.

Adaline lacht verlegen, mit ihrem Sohn im Arm, und geht zurück zum Tisch. Luna folgt ihr, ich jedoch bleibe stehen.

„Ich möchte wissen, was sie besprechen", sage ich zu Jonas.

„Das geht nicht, das ist eine private Nachricht", antwortet Jonas mir.

Was er sagt, macht mich wütend, sodass ich einfach zu meiner Mutter gehe. Doch als ich fast bei ihr bin, werde ich aufgehalten.

"Lasst mich los, du Idiot!"schrie ich und fuchtelte umher.

Meine Mutter wurde so von ihrem Gespräch unterbrochen.

Sie geht nachsehen, was los ist, und sieht mich mit Jonas.

Was machst du denn hier? fragte sie mich.

Ich wollte wissen, worüber ihr reden müsst, weil es anscheinend sehr wichtig ist, antwortete ich auf die Frage.

Sie schüttelte nur den Kopf.

„Ich hätte es euch schon gesagt, aber Rumschnüffeln ist nicht gut. Das kann auch gefährlich werden, wenn man auf die falschen Leute trifft", sagte sie.

Ich nicke nur stumm, da eine Diskussion mit meiner Mutter nichts bringt.

Wir gehen beide zurück in die Küche und setzen uns gerade hin.

Als Adaline uns mit Fragen bombardiert, sagt uns unsere Mutter, was für eine Nachricht sie bekommen hat.

Die wird mir nicht gefallen, das weiß ich jetzt schon.

„Deine Freundinnen Elisabeth sind hier niemals aufgetaucht, sondern sie sind alle in verschiedenen Welten aufgewacht. Dementsprechend gibt es in eurer Welt Verbrecher, die eure Welt zerstören wollen", überbringt sie uns diese Nachricht.

Ich werde so wütend, dass ich am liebsten die Leute, die Verbrecher, töten möchte.

Denn wer weiß, was sie vorhaben.

Aber das wird ihnen nicht gelingen, denn ich bin stärker und mächtiger als sie.

„Was machen wir?", fragte Adaline verwirrt.

„Wir werden sie finden und töten, denn niemand vermisst Abschaum, wenn die Verbrecher sind", sagte ich gelassen.

Meine Mutter schaut mich an und schüttelt den Kopf.

„Niemand wird getötet werden, denn so sind wir nicht. Wir klären es friedlich, indem wir die Leute aus den jeweiligen Orten befragen, um zu wissen, wer sie sind", sagte sie.

Mir gefällt diese Antwort nicht, also stehe ich auf und gehe.

Adaline steht ebenfalls auf und geht mir hinterher.

„Elisabeth, warte doch mal kurz!"

Ich gehe weiter.

„Ich weiß, du bist wütend, aber unsere Mutter hat recht. Nachher bereust du es, dass du die Verbrecher getötet hast, und dann hast du niemandem geholfen."

Ich bleibe stehen und schaue ihr tief in die Augen.

„Die haben es verdient. Entweder hilfst du mir, den Abschaum zu beseitigen, oder du stehst mir im Weg. Aber dann mache ich das allein."

Sie sieht mich schockiert an.

„Deine Augen!"

Ich gehe hastig in ein Badezimmer und sehe, dass ein Auge normal ist, das andere jedoch schwarz.

Was zum Teufel ist mit mir los?

Aber nichts destotrotz werde ich töten, und das wird mir riesigen Spaß machen.

Adaline kommt auch ins Bad, um zu gucken, was ich mache.

„Bist du dabei oder raus?"

„Ich bin dabei, aber nur, weil ich dich liebe und nicht will, dass du draufgehst."

Ein Lächeln schleicht sich auf meine Lippen.

So will ich das hören, wie Musik in meinen Ohren.

„Sag aber Mama nichts, sonst sperrt sie uns noch ein."

„Versprochen."

Wir schmieden noch unseren Plan als Duo, und dann heißt es: Verbrecher jagen und töten.

𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt