*Jason's Sicht*
Ich habe die Situation gut durch das Schlüsselloch beobachtet, denn das Betreten des Raumes ist zu gefährlich. Bis jetzt haben mich noch keine Wachen entdeckt, und ich habe mich dann für sie eingesetzt, als es brenzlig wurde.
So macht man das, auch wenn ich in der Vergangenheit ziemlich viel Mist gebaut habe.
Ich habe alles analysiert, wo es nur ging, wie dieser Typ tickt und was er Sara antun will.
Mir ist dabei aufgefallen, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist, sondern etwas anderes.
Als Sara keine Luft mehr bekam, habe ich realisiert, dass er ein Hexer ist.
Denn nur Hexer können ohne körperlichen Kontakt Schaden mit Magie anrichten.
Ich bin dann schnell dazwischen gegangen, habe mit meiner Magie einen Gegenstand in die Luft gehoben und gegen seinen Kopf geworfen.
Leider hat er mir später das Genick gebrochen; daran kann ich mich noch erinnern.
Was er aber nicht wusste, ist, dass ich unsterblich bin, auch wenn ich nur ein Symphoniker bin.
Das Ding ist, dass er ebenfalls unsterblich ist, da er ein Hexer ist.
Ich erwache von den höllischen Schmerzen in meinem Hals.
Ich sehe, dass der Typ auch hier liegt, aber es gibt keine Spur von Sara. Was ist mit ihr passiert?
Der Typ wacht ebenfalls auf und sieht mich an, aber keine Sara ist zu sehen.
„Scheiße, wo ist sie?!" schreit er.
Ich analysiere ihn, denn er kommt mir bekannt vor, aber ich weiß nicht, woher.
„Was guckst du mich so an? Du hast Mist gebaut, als du versucht hast, deine Freundin zu retten!", meckert er mich an.
"Also, sie ist nicht meine Freundin, und du hättest sie umgebracht, wäre ich nicht dazwischengegangen", pflaume ich ihn an.
Er schnaubt nur aus Wut.
Was soll ich deiner Meinung nach jetzt machen? fragt er mich, obwohl er mich wahrscheinlich selbst töten will.
Ich blieb stumm, denn ich weiß es selbst nicht.
"Wenn ich dieses Mädchen nicht zurückbekomme, dann lasse ich dich einsperren, denn sie ist ein Heiligtum", sagte er zu mir.
Was ist denn mit ihm falsch?
Irgendwas stimmt mit ihm doch nicht.
„Ach ja, aber davor bin ich weg, du Irrer", sagte ich gelassen.
Er steht auf, und ich auch.
Wir schauen uns an.
„Pass mal auf, Freundchen, so redest du nicht mit mir, denn du weißt nicht, welche Macht ich habe", sagte er.
Ich entfache meine Magie, um zu zeigen, was ich drauf habe.
Er will etwas erwidern, doch wir werden beide von irgendeinem Butler unterbrochen.
„Sir, was ist passiert? Wo ist Ihre Gefangene?" fragte er ihn.
„Sie ist abgehauen! Schickt Suchtrupps und findet sie!" sagte er befehlerisch.
„Ja wohl, Sir," sagte er und nickte.
Er geht weg.
Ich lache vor mich hin, denn er will ernsthaft Sara suchen.
Wenn sie nicht gefunden werden will dann will sie es nicht.
Er schaut mich an und wird wütend, als wollte er irgendetwas nach mir werfen, als ich sein Handgelenk sehe mit etwas, das nur wir als Familie haben.
Das ist unmöglich, denn ich kenne meine Familie, abgesehen von ein paar Leuten.
„Was ist los? Hat dir irgendetwas die Sprache verschlagen?", sagte er gehässig.
Mir fehlen die Worte, auch wenn ich etwas sagen möchte.
Die einzigen Worte, die ich herausbringe, sind: „Dein Mal."
Er schaut darauf.
„Was ist damit? Es gehört zu mir, auch wenn es die Zeit hinter mir lassen will", sagte er.
„Ich habe es auch", sagte ich.
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𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮
Fantasy𝕯𝖎𝖊 𝟏𝟔 𝕵ä𝖍𝖗𝖎𝖌𝖊 𝕮𝖑𝖆𝖗𝖆 𝕸𝖎𝖑𝖑𝖊𝖗 𝖎𝖘𝖙 𝖘𝖊𝖎𝖉 𝖘𝖎𝖊 𝖉𝖊𝖓𝖐𝖊𝖓 𝖐𝖆𝖓𝖓 𝖎𝖒 𝖂𝖆𝖎𝖘𝖊𝖓𝖍𝖆𝖚𝖘. 𝕴𝖍𝖗𝖊 𝕰𝖑𝖙𝖊𝖗𝖓 𝖐𝖊𝖓𝖓𝖙 𝖘𝖎𝖊 𝖓𝖎𝖈𝖍𝖙 𝖉𝖆 𝖘𝖎𝖊 𝖏𝖆 𝖓𝖎𝖈𝖍𝖙 𝖐𝖊𝖓𝖓𝖑𝖊𝖗𝖓𝖊𝖓 𝖉𝖚𝖗𝖋𝖙𝖊. 𝕮𝖑𝖆𝖗𝖆 𝖒...
