Kapitel 75

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*Sara's Sicht*
Ich bin immer noch in diesem Raum mit den Menschen, die mich sozusagen von diesen Irren gerettet haben.

Wir überlegen, wie wir den Irren beseitigen können, damit er nicht mehr Mädchen bzw. Frauen entführt und was auch immer er mit ihnen anstellt.

Zunächst machen wir Stichpunkte, während wir uns in einem Kreis gesetzt haben, um aufzuschreiben, was wir tun könnten, um ihn auszuschalten. Natürlich überlegen wir uns auch einen Fluchtplan.

Den zeichnen wir gerade als Erstes, denn so wissen wir schon einmal, wo in der Not Viktor erledigt werden kann, wenn es nicht klappt. Ich weiß, wie er heißt, da die Leute hier sehr viel von ihm geredet haben und mich in alles eingeweiht haben, was er mir antun wollte.

Dieser Mistkerl, denke ich nur.

Wir haben fast alles fertig, womit wir diesen Irren beseitigen können, und jetzt muss nur noch geklärt werden, wer ihn ablenkt.

„Ich kann das machen, auch wenn ich ihn abscheulich finde“, antworte ich allein.

Die anderen schauen mich schockiert an; wahrscheinlich haben sie nicht damit gerechnet, dass ich mich freiwillig melden würde.

Aber ich tue es für alle, die er nicht gut behandelt hat.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass heute ein Wunder passiert. Ich habe ein Bauchgefühl, das mich nicht loslässt.

Und das bestätigt sich innerhalb einer Sekunde, denn es stürmt jemand hinein.

Aber nicht alleine; die andere Person wird von der bestimmten Person weggeschickt.

Die Person, die ich am Anfang verabscheute, weil sie immer mehr Aufmerksamkeit bekam, da sie keine Eltern hatte und auch sonst niemanden, und ich meistens übersehen wurde, obwohl ich ein fast ähnliches Schicksal erlitten habe.

Und ich habe nie verstanden, warum sie immer von irgendwelchen Leuten beschützt wurde, aber heute verstehe ich es.

Das liegt jedoch in der Vergangenheit, denn jetzt sehe ich sie mit anderen Augen. Sie ist stark.

Vielleicht sehe ich sie auch mehr als nur eine Freundin.

Clara Miller oder eher Elisabeth, was hast du nur mit mir gemacht?

Ich bin echt überrascht, dass sie hier ist, aber ich bin wirklich glücklich, dass ich ihre Aufmerksamkeit auf mich ziehe. Sie ist blutverschmiert, aber das interessiert mich nicht, denn ich möchte sie einfach nur in die Arme schließen.

Was ich auch tue, und dann merke ich, dass ich Schmetterlinge im Bauch habe.

Verdammt, ich habe mich in meine Freundin verliebt, obwohl ich das nie vorhatte.

Diese Erkenntnis behalte ich erstmal für mich. Wer weiß, was es auslöst, wenn ich es ihr gestehe.

Wir schleichen uns alle ein paar Minuten aus unserem Versteck, denn natürlich war Elisabeth wegen mir und eventuell für die anderen hier.

Nachdem wir es alle rausgeschafft haben, mit ein paar Toten, sind wir draußen.

Viktor und Jason, diese Mistkerle, sind uns natürlich gefolgt.

Aber sie kamen nicht weit, da wir schon nicht mehr in der Nähe dieses Schlosses waren.

Am Ende habe ich mich von den anderen mit Umarmungen verabschiedet. Ich hoffe, dass sie dort, wo sie hingehen, sicher sind.

Ich bleibe bei Elisabeth.

Wir laufen gerade zu mir nach Hause. Meine Mutter hat mich bestimmt vermisst, denn ich habe sie vermisst.

Was ich außerdem vermisst habe, ist ein ordentliches Bad, Essen und Trinken.

Niemand sagt auf dem Weg etwas, also fange ich an.

„Danke“, flüstere ich.

Elisabeth dreht sich zu mir um und sagt: „Wozu dankst du? Es ist doch selbstverständlich, dass ich dich rette, wie immer, oder etwa nicht?“ antwortet sie belustigt und grinst dabei.

Ich schaue sie nur mit einer hochgezogenen Augenbraue an und sage daraufhin: 'Ich danke dir, dass du mir wieder den Arsch rettest und dass du immer für mich da bist. Auch wenn ich am Anfang ein Miststück war, bin ich dir dankbar. Es ist für mich nicht selbstverständlich; du hättest mich auch verrecken lassen können. Warum hast du das nicht getan?' sagte ich zu ihr, um ihr zu sagen, was ich darüber denke.

Sie schaut mich mit großen Augen an.

Erst schweigt sie, aber dann...

„Ich habe dich nicht im Stich gelassen, da du mir echt viel bedeutest und vielleicht sogar mehr als nur Freundschaft. Die Vergangenheit ist vorbei, denn ich konzentriere mich nur auf die Zukunft“, sagt sie.

Ich bin sprachlos.

Wir bleiben beide stehen vor meinem Zuhause.

Wir schauen uns an und kommen uns näher.

„Ich mag dich auch mehr als Freundschaft.“

Wir stehen uns sehr nahe; am liebsten würde ich sie küssen, aber das geht nicht nur mir so.

Bevor es endlich passiert, werde ich am Bauch angeschossen.

Dadurch sacke ich in ihren Armen  zusammen.

Ab da verliere ich mein Bewusstsein

Ich kriege nur noch mit wie Elisabeth sagt "Bleib bei mir"

Ab da kriege ich nichts mehr mit.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Feb 15 ⏰

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𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt