Kapitel 72

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*Boss Sicht*
„Ich hab es auch“, sagte er zu mir. Diese Worte hallten in meinem Kopf, und alle Erinnerungen kamen hoch.

Die ich normalerweise verdrängen wollte, da ich ein neues Leben anfangen will, aber jetzt scheint alles wieder hochzukommen.

Es soll aufhören!

Dieses Mal hätte ich es entfernen sollen, damit ich abschließen kann, aber ich konnte nicht.

Jetzt, wo ich wieder daran erinnert werde, kommen einige Szenarien hoch.

~Vergangenheit~
Es war ein schöner Tag mit meiner Frau. Sie war schwanger, und ich freute mich riesig auf unseren Sohn.

Sie steht kurz vor der Entbindung.

Wir saßen gerade gemeinsam auf der Couch und schauten dabei Fernsehen.

Es lief eine Serie, die meine Frau gerne schaut. Ich persönlich mag so ein Liebesdrama nicht besonders, aber für meine Frau mache ich alles.

Allerdings bin ich etwas aus der Spur, da ich heute erfahren habe, dass jemand meinem Sohn Schaden will, was ich nicht akzeptieren werde.

Das Schlimmste daran ist, dass er mein bester Freund ist.

Ich werde ihn morgen zur Rede stellen, um herauszufinden, was mit ihm falschgelaufen ist, dass er unsere Familie zerstören will.

Meine Frau Melodie merkt, dass ich abwesend bin, und pausiert die Serie.

„Alles in Ordnung, Schatz? Warum bist du so abwesend?“ fragt Melodie mich.

Ich schüttle den Kopf, denn Lügen bringen bei ihr nichts. Sie findet alles heraus.

„Was ist los?“ fragt sie weiter.

Ich erzähle ihr alles.

Sie hört zu und wird wütend.

„Niemand wird sich an unserem Sohn vergehen, das verspreche ich. Denn sonst ist er ein toter Mann,“ drohte sie.

Daraufhin küsste ich sie auf den Mund, denn es ist wahr, was sie sagt.

Niemand wird meinem Sohn etwas antun, denn sonst hat derjenige es mit uns zu tun.

Denn wir sind ein Team.

Wir haben noch sehr lange darüber gesprochen und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir Leute einstellen, die uns beschützen.

Denn so sind wir sicher vor diesem Arschloch.

Es ist ein Monat vergangen, und es ist nichts passiert, außer an einem Tag, als die Fruchtblase geplatzt ist, und wir sind so schnell wir konnten ins Krankenhaus gefahren.

Nach ein paar Stunden voller Schmerzen und Tränen konnten wir unseren Sohn namens Jason kennenlernen.

Es war ein schöner Anblick.

Nachdem alles klar war, dass es ihm gut geht und der Mutter, durften wir ein paar Tage später nach Hause.

Wo wir zu Hause waren, haben wir einen Schock unseres Lebens bekommen, denn an einer Wand war mit Blut geschrieben: ‚Entweder ihr gebt mir euren Sohn, oder jemand aus der Familie stirbt.

Dieser Bastard!

Ich werde ihn vernichten.

Daraufhin bin ich nach Hause gefahren.

Ich habe ihn gleich gegen eine Wand gepresst.

"Was ist denn in dich gefahren?" sagte er unter Luftmangel.

„Was stimmt nicht mit dir?! Wie kommst du darauf, meinem Sohn etwas anzutun? Du bist mein bester Freund, warum machst du das? Wegen dem Geld oder warum?“ schrie ich ihn an.

Er guckte mich irritiert an.

„Was redest du? Ich will deinem Sohn doch nicht schaden, vor allem nicht wegen Geld. Du verwechselst mich“, sagte er leise.

„Ich habe herausgefunden, dass du meinem Sohn schaden willst. Meine Kollegen haben es mir gesagt“, schrie ich weiter.

„Viktor, ich weiß nicht, wovon du redest“, sagte er leise.

Als ob er nicht wüsste, wovon ich rede.

Auf einmal schaut er mich an und ist schockiert.

„Was?“, fragte ich immer noch wütend.

„Ich weiß, wer deine Familie ruinieren will. Dein Vater und mein Zwilling helfen dabei“, sagte er.

Sein Zwilling und mein Vater?

Ich lasse ihn los und gehe einfach, denn es wird mir alles zu viel.

Woher weiß er das, und kann ich ihm glauben, was er sagt?

Wo ich zuhause bin, sehe ich, wie die Melodie die Schrift sauber macht.

Ich sage ihr Hallo und küsse ihren Nacken.

Weißt du, wer das war? Ist es dein bester Freund? fragte sie mich.

Ich gebe ihr keine Antwort, denn ich muss darüber nachdenken, dass es wahrscheinlich mein Dad und der Zwilling meines besten Freundes sind.

Da stellt sich mir die Frage: warum?

Ich habe ihnen nichts getan.

Ich mache mir morgen darüber Gedanken. Ich gehe jetzt schlafen und hoffe, dass der Albtraum bald ein Ende hat.
~Vergangenheit Ende~

Es wurde immer schlimmer, sodass ich bis heute manchmal Albträume davon habe.

Es wird nicht besser, dass ich meinen Sohn Jahre später hier vor mir sehe und sehe, wie erwachsen er ist. Das macht es nicht leichter.

Aber so kann ich ihn endlich kennenlernen, so wie ich es immer wollte.

Ich bin so in Gedanken vertieft, dass ich nicht merke, dass er mit mir redet.

„Also, was hat das zu bedeuten, dass du das gleichmal wie ich hast?“ fragt er mich.

"Ich bin dein Vater", sagte ich.

Er schaut schockiert und geht aus diesem Zimmer hinaus.

Ich lasse ihm die Zeit, die ich gebraucht habe, um es zu realisieren.

𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt