*Unbekannter Sicht*
Ich erwachte irgendwo anders, denn diesen Ort kannte ich nicht. Wie sollte ich auch, wenn ich nur den Wald kenne?
Mein schöner, dunkler Wald.
Aber jetzt bin ich in so einer Art Stadt.
Ich vermisse meine Familie und mein Zuhause.
Meinen Bruder und meine Oma.
Die Zeit wird kommen, wo ich wieder zurückkomme, aber bis dahin muss ich mich mit diesem Ort vertraut machen.
Als Erstes gehe ich essen, denn mit vollem Magen lässt es sich besser denken.
Vor mir ist eine Art Imbiss.
Jedenfalls gehe ich hinein, um mir etwas zu essen zu holen.
„Hallo, was hätten Sie denn gerne?", erkundigt sich eine Frau namens Trudy, das steht auf dem Namensschild.
„Ich hätte gerne eine Cola und eine Pizza Salami zum Hieressen", antworte ich auf die Frage.
Trudy nickt.
„Das macht dann 6,50 Euro", sagt sie zu mir.
Scheiße!
Das kostet ja Geld, und sowas besitzen wir nicht, wo wir herkommen.
Verdammt, dann muss ich wohl hungern.
Ich drehe mich schnell um und haue ab.
Trudy schreit mir noch hinterher, dass ich bezahlen muss usw.
Aber ich bin schon weg und gehe schnell irgendwohin, um mich zu verstecken.
Denn ich möchte nicht unbedingt Aufsehen erregen, auch wenn ich das schon getan habe.
Gerade bin ich hinter einer Mauer, um mich von Trudy zu verstecken, damit sie nicht die Polizei alarmiert.
'Wo sind Sie?' Das Gefragte beziehe ich auf Trudy, denn nur sie sucht mich.
'Kommen Sie raus, denn Sie haben nicht gezahlt, und das müssen Sie,' flehte sie weiter.
Sie geht mir echt auf die Nerven.
Am liebsten würde ich sie zum Schweigen bringen.
Da würden mir einige Methoden einfallen.
Gerade wo ich aus meinem Versteck kommen will, um ihr endlich den Mund zu stopfen.
Hilft mir jemand?
„Hierher, junge Dame, ich habe Ihr Geld", sagte jemand.
Natürlich fällt Trudy darauf rein, denn sie denkt, das bin ich. Ich schüttelte mit dem Kopf.
Trudy ist jetzt weg, und jetzt kann ich endlich woanders hingehen.
Ich habe mich geirrt, denn dieser jemand, der mich gerettet hat, taucht vor mir auf.
Er ist ca. 1,80 m groß, hat braune Haare und grüne Augen.
'Willst du mir nicht danken?' fragt er stolz.
'Danke dir, Kumpel, aber ich muss weg, denn wer weiß, wie lange Trudy weg ist?' antworte ich.
Der Typ guckt mich komisch an, lässt es aber sein, mich zu nerven, und geht.
Gut, dann kann ich endlich mal woanders essen.
Ich laufe durch einen Park und fühle mich beobachtet.
Meine Intuition lügt nicht; es ist wirklich jemand hinter mir.
„Was willst du?", fragte ich gleich los.
„Als ob du mich bemerkt hast", antwortete er kühl.
Daraufhin blieb ich stehen und drehte mich zu der besagten Person um; es ist der Typ von vorhin.
„Warum verfolgst du mich?"
Der Typ überlegt zunächst, was er darauf sagen soll.
„Ich wollte dich beschützen, nicht, dass wieder jemand dich verfolgt oder sonst was."
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das, was er sagt, stimmt, aber ob ich ihm wirklich vertrauen kann...
„Ich habe mich noch gar nicht richtig vorgestellt. Ich bin Gray, und du?"
„Jonathan."
Wir beide gingen gemeinsam und ich erzählte ihm, dass ich hier aufgewacht bin, denn normalerweise lebe ich woanders.
Gray erzählte mir auch, dass er woanders herkommt und hier aufgewacht ist.
Natürlich fragen wir uns, wie wir zurückkommen können, und es muss einen Schuldigen geben, damit wir überhaupt hier gelandet sind.
Wenn wir ihn gefunden haben, müssen sie uns einen Weg zurück verschaffen.
Wir haben endlich etwas zu essen gefunden, denn wir haben ein paar Leute, die auf einer Bank saßen, um ihr Essen erleichtert.
Bevor sie uns ansprechen konnten, hat Gray sie mit irgendetwas beschäftigt.
Natürlich frage ich ihn, was er gemacht hat, und er sagt, er habe die Leute manipuliert.
„Ich bin ein Vampir, esse aber auch normales Essen und trinke natürlich auch Blut."
Diese Information muss ich erst einmal verdauen.
Wir genießen das Essen und gehen irgendwohin, wo wir uns ausruhen können, denn ich bin fix und fertig.
Bei einem Haus machen wir halt, es steht abseits von der Stadt.
Nur wenn wir näher herangehen, schauen wir, ob jemand dieses Haus besitzt, denn wenn es jemanden gibt, kann Gray nicht hinein.
Zum Glück ist hier niemand, der hier wohnt, also können wir rein.
Das Haus hat zwei Etagen.
Unten befinden sich das Wohnzimmer, die Küche und ein Keller.
Oben befinden sich zwei Schlafzimmer und zwei Bäder.
Als Erstes haben wir unsere Schuhe ausgezogen.
Gray hört mit seinem super Gehör, ob hier jemand ist, was nicht der Fall ist.
Jetzt gehe ich erstmal ins Bad, um zu gucken, wie ich aussehe natürlich sehe ich schrecklich aus.
Bevor ich duschen gehe, muss ich mich erkundigen, ob es Wechselkleidung gibt.
Tatsächlich gibt es etwas, aber wenn hier niemand wohnt, ist das echt komisch.
Das ist jedoch irrelevant, denn jetzt will ich einfach nur schlafen.
Gray ist im Wohnzimmer geblieben und hat es sich gemütlich gemacht. Falls jemand hereinkommt, kann er kämpfen.
Zurück zu mir: Ich habe meine Klamotten und gehe jetzt erstmal ordentlich duschen und Zähne putzen.
Nachdem ich das alles erledigt habe, gehe ich ins Schlafzimmer und sage vorher noch Gute Nacht.
Gray wünscht mir ebenfalls Gute Nacht.
Jetzt heißt es, ins Land der Träume zu verschwinden.
*Gray's Sicht*
Nachdem Jonathan schlafen gegangen ist, höre ich sein regelmäßiges Atmen.
Ich habe mich ebenfalls fertig gemacht, denn ich bin auch müde, obwohl wir eher nachtaktiv sind.
Doch während ich mich fertig mache, fühle ich mich beobachtet.
Das kann nicht sein.
Denn ich weiß, wer uns von draußen beobachtet: mein damaliger bester Freund Nelson.
Ich habe ihn ewig nicht mehr gesehen, denn wir beide wurden verstoßen.
Er ist nämlich ein Wolf und ich ein Vampir - das passt nicht zusammen.
Durch ihn fühle ich mich beschützt. Mit diesen Gedanken schlafe ich später ein, nachdem ich mich umgezogen und die Zähne geputzt habe.
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𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮
خيال (فانتازيا)𝕯𝖎𝖊 𝟏𝟔 𝕵ä𝖍𝖗𝖎𝖌𝖊 𝕮𝖑𝖆𝖗𝖆 𝕸𝖎𝖑𝖑𝖊𝖗 𝖎𝖘𝖙 𝖘𝖊𝖎𝖉 𝖘𝖎𝖊 𝖉𝖊𝖓𝖐𝖊𝖓 𝖐𝖆𝖓𝖓 𝖎𝖒 𝖂𝖆𝖎𝖘𝖊𝖓𝖍𝖆𝖚𝖘. 𝕴𝖍𝖗𝖊 𝕰𝖑𝖙𝖊𝖗𝖓 𝖐𝖊𝖓𝖓𝖙 𝖘𝖎𝖊 𝖓𝖎𝖈𝖍𝖙 𝖉𝖆 𝖘𝖎𝖊 𝖏𝖆 𝖓𝖎𝖈𝖍𝖙 𝖐𝖊𝖓𝖓𝖑𝖊𝖗𝖓𝖊𝖓 𝖉𝖚𝖗𝖋𝖙𝖊. 𝕮𝖑𝖆𝖗𝖆 𝖒...
