*Elisabeth's Sicht*
„In den Anwesen, wo Sara festgehalten wird.“
Adaline sieht mich schockiert an, denn sie weiß nicht, dass ich Visionen habe.
„Ich erzähle dir später alles, erstmal retten wir Sara.“
Sie nickt und folgt mir.
Nach einer Stunde erreichen wir das besagte Gebäude und schauen uns um.
Wenn uns Wachen entdeckt hätten, hätten wir sie ausgeschaltet und irgendwo hingebracht, damit es niemandem auffällt.
Langsam und leise sind wir in das Gebäude eingebrochen und haben uns umgesehen.
Wir kommunizieren mit Handzeichen, denn Reden ist unmöglich.
Bis jetzt habe ich sie nirgends gesehen, dafür aber andere Sachen oder Menschen.
Was ist das für ein Ort?
Er kommt mir ein bisschen bekannt vor.
Aber das ergibt doch alles keinen Sinn.
Denn ich war noch nie hier.
Trotzdem kommt mir der Ort so bekannt vor.
Bevor wir den letzten Raum entdecken, wo sie sein könnte, werden wir erwischt.
„Hey, ihr da! Was macht ihr hier?!“
Wir schauen ihn an und ich will ihn gerade ausschalten, bis mich jemand aus dem Konzept bringt.
"Ich würde es an deiner Stelle sein lassen, Elisabeth, denn sonst wird es ungemütlich, und das wollen wir doch nicht", sagt der Mann, den ich überall erkennen würde: Viktor.
"Hat es dir die Sprache verschlagen?" belustigt er mich.
Nein, ich möchte nur nicht mit dir reden, erwidere ich.
"Das ist aber schade. Na ja, dann willst du lieber mit ihm reden", schlägt er vor.
Ich drehe mich um und sehe Jason.
Ab da kann ich eins und eins zusammenzählen: Viktor ist Jasons Vater.
Aber natürlich, warum ist mir das noch nie in den Sinn gekommen?
Die beiden sehen sich ähnlich und verhalten sich auch gleich.
"Was machst du hier, Elisabeth?" fragt mich Jason.
Ich antworte ihm nicht, denn jetzt habe ich den Drang, den Wächter zu töten. Also breche ich ihm mit meiner Magie den Hals, denn das habe ich alles gelernt, als ich zu Hause war.
Viktor schaut mich wütend an.
Ich lächle ihn stolz an.
Viktor war schon immer so, dass es ihn ankotzt, wenn ich etwas mache, das ihm nicht passt; das hat ihn früher auch gestört.
Ob Viktor überhaupt weiß, dass er Opa geworden ist?
Am liebsten würde ich ihm das unter die Nase binden, aber Adaline sollte das alles klären.
"Lass die Spielchen, Elisabeth", erwidert Viktor ungemütlich.
Ich zuckte nur mit den Schultern und sagte: "Hol mir zuerst Sara, und dann reden wir weiter!"
Viktor wurde blass im Gesicht und erwiderte nichts mehr.
„Was ist los? Sprachlos?“ grinste ich ihn an.
Mir läuft langsam die Zeit davon.
„Woher weißt du, dass ich Sara habe?“ knurrte er mich an.
Ich gebe ihm keine Antwort, denn vielleicht kommt er selbst drauf.
„ANTWORTE VERDAMMT NOCHMAL!“, schrie er.
Jason stellte sich zwischen uns und sagte: „Beruhigt euch mal, wir wissen nicht, wo Sara ist. Zieht jetzt bitte ab.“
Von Jason habe ich nichts anderes erwartet, als dass er sich für seinen Vater einsetzt.
Hingegen konnte ich bei Viktor nichts anderes erwarten, als dass er wütend wird.
Ich weiß, dass ich Sara anders zurückbekommen werde.
Adaline hat sich das Spektakel angeschaut und analysiert, denn das kann sie am besten.
„Na dann gehen wir nicht war Adaline“, sagte ich zu ihr.
Sie nickt und schaut sich im Raum um, denn wir waren, wie es aussieht, in seinem Büro, als sie sich auch in Bewegung setzt, so wie ich.
Als wir vor dem Büro stehen, drehe ich mich kurz um und sage: "War schön, dich wiederzusehen, Viktor,"und grinse ihn an.
Anschließend gehe ich mit Adaline raus, aber plötzlich sehe ich eine Tür, die merkwürdig aussieht, so wie in meiner Vision.
Ich glaube, ich weiß, wo Sara ist.
Mit diesen Gedanken gehe ich dorthin und grinse vor mich hin.
Ich öffne die Tür und sehe zunächst niemanden, aber dann wollen mich die Leute angreifen, doch ich überliste sie.
Wo alle am Boden liegen, sehe ich ein Mädchen, das nicht gekämpft hat.
„Sara!“
Sie guckt mich an und hält ihre Hand vor den Mund.
„Elisabeth!“, sagt sie und rennt zu mir.
„Ihr kennt euch?“, fragt jemand, aber wir ignorieren ihn, denn das, was zählt, ist, dass wir jetzt wieder vereint sind.
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𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮
Fantasy𝕯𝖎𝖊 𝟏𝟔 𝕵ä𝖍𝖗𝖎𝖌𝖊 𝕮𝖑𝖆𝖗𝖆 𝕸𝖎𝖑𝖑𝖊𝖗 𝖎𝖘𝖙 𝖘𝖊𝖎𝖉 𝖘𝖎𝖊 𝖉𝖊𝖓𝖐𝖊𝖓 𝖐𝖆𝖓𝖓 𝖎𝖒 𝖂𝖆𝖎𝖘𝖊𝖓𝖍𝖆𝖚𝖘. 𝕴𝖍𝖗𝖊 𝕰𝖑𝖙𝖊𝖗𝖓 𝖐𝖊𝖓𝖓𝖙 𝖘𝖎𝖊 𝖓𝖎𝖈𝖍𝖙 𝖉𝖆 𝖘𝖎𝖊 𝖏𝖆 𝖓𝖎𝖈𝖍𝖙 𝖐𝖊𝖓𝖓𝖑𝖊𝖗𝖓𝖊𝖓 𝖉𝖚𝖗𝖋𝖙𝖊. 𝕮𝖑𝖆𝖗𝖆 𝖒...
