*Elisabeths Sicht*
Der neue Tag hat begonnen, und ab heute wird sich alles verändern.
Ich werde die Menschen in ihrer Welt aufspüren und sie ein wenig herausfordern oder aus dem Weg räumen.
Zum Glück bin ich nicht alleine dabei, was das Ganze spannender macht – ich werde an der Seite meiner geliebten Adaline sein.
Das wird ein unvergesslicher Moment, an den ich stets zurückdenken werde.
Während ich beim Frühstück bin, stelle ich mir all das lebhaft vor und kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.
"Warum so gut gelaunt?" Mit dieser Frage meiner Mutter bin ich wieder im Hier und Jetzt.
Ich bin glücklich, hier sein zu dürfen, sage ich so ehrlich, wie ich kann, denn das stimmt auch. Aber ich könnte ja schlecht sagen: Ich bin so glücklich, weil ich bald Menschen töten oder mit ihnen spielen werde.
<Böse Stimme> Ich werde es so genießen, die Menschen leiden zu sehen, die unsere Stadt und unsere Freunde leiden lassen.
<Gute Stimme>– ist das wirklich das, was du willst? Denn danach werden wir bestraft für das, was wir machen, und es geht uns dann überhaupt nicht gut.
Meine inneren Stimmen bringen mich manchmal echt zur Weißglut, da sie mir andauernd etwas einreden wollen.
Aber das ist alles Nebensache; jetzt interessiere ich mich nur für das Hier und Jetzt.
Mit der Antwort ist meine Mutter sehr zufrieden.
Jede Mutter wäre stolz, so etwas zu hören, aber es freut mich, dass meine Mutter glücklich ist, denn so bin ich es auch.
Nachdem wir mit dem Frühstücken fertig waren, wollte ich mich für den Tag fertig machen, doch meine Mutter hatte andere Pläne.
Denn sie wollte uns ein wenig die Gegend zeigen und shoppen gehen.
Ich hätte niemals gedacht, dass es hier etwas zum Einkaufen gibt, aber das ist irrelevant.
Ich habe mir eine Ausrede einfallen lassen, damit wir das verschieben können, denn heute will ich Blut und Angst sehen.
Innerlich grinse ich vor mich hin, während ich nach außen hin nachdenklich aussehe.
Mama findet es in Ordnung, wenn wir es verschieben.
Nachdem alles geklärt ist, gehe ich in mein Zimmer, um mich bereit zu machen.
Adaline kommt in mein Zimmer.
„Willst du es wirklich durchziehen? Ich weiß, ich habe gesagt, dass ich mitmache, aber langsam mache ich mir Sorgen um dich“, sagte sie gleich darauf.
Ich drehte mich zu ihr um, schaute sie an und sagte:
„Ich bin mir sicher, denn es geht um meine Freunde, die ich mit meinem Leben beschützen will“, sagte ich zu ihr.
Sie sieht mich an und umarmt mich.
"Ich hab dich lieb, Schwester."
"Ich dich auch."
Das waren unsere letzten Worte, die wir gesagt haben.
Hätte ich alles vorher gewusst, was passieren würde, hätte ich vielleicht doch auf meine innere Stimme hören sollen – oder etwa nicht?
Wir haben uns fertig gemacht und alles für den Tag eingepackt, also Messer usw.
Denn das wird ein blutiger Spaß.
Wir schleichen uns leise hinaus, ohne von irgendjemandem erwischt zu werden.
Nach unserem langen Weg zum Portal öffnen wir es gemeinsam und landen in meiner Menschenwelt.
Wir durchsuchen alles und fragen herum.
Bis wir in eine Art Restaurant ankommen, wo die Inhaberin erzählt, dass sie einen Jungen gesehen hat, der kein Geld hat, was in dieser Welt sehr ungewöhnlich zu sein scheint.
Sie erwähnt auch, wo er weggelaufen ist, und wir folgen der Spur.
Wir erreichen eine Art verlassene Gegend. Ich berühre die Mauern und werde in eine Art Vision hineingezogen.
Dort sehe ich, wie der Junge von der Frau verfolgt wird und wie er gerettet wird.
Am Ende sehe ich noch, wie mehrere Jungs an einer Tür klingeln und Sara aufmacht.
Diese Bastarde haben Sara entführt.
Irgendwo wurden sie in eine Art Schloss gebracht und sind dann abgehauen.
Nachdem ich alles gesehen habe, komme ich hier und jetzt an.
Ich muss mich erstmal übergeben, da es echt viel ist.
„Alles in Ordnung? Du warst lange weg“, fragte mich Adaline.
Ich nicke nur.
„Ich weiß, wo wir hin müssen“, sagte ich angeschlagen.
„Wohin denn?“
„In ein Anwesen, wo Sara festgehalten wird.“
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𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮
Fantasy𝕯𝖎𝖊 𝟏𝟔 𝕵ä𝖍𝖗𝖎𝖌𝖊 𝕮𝖑𝖆𝖗𝖆 𝕸𝖎𝖑𝖑𝖊𝖗 𝖎𝖘𝖙 𝖘𝖊𝖎𝖉 𝖘𝖎𝖊 𝖉𝖊𝖓𝖐𝖊𝖓 𝖐𝖆𝖓𝖓 𝖎𝖒 𝖂𝖆𝖎𝖘𝖊𝖓𝖍𝖆𝖚𝖘. 𝕴𝖍𝖗𝖊 𝕰𝖑𝖙𝖊𝖗𝖓 𝖐𝖊𝖓𝖓𝖙 𝖘𝖎𝖊 𝖓𝖎𝖈𝖍𝖙 𝖉𝖆 𝖘𝖎𝖊 𝖏𝖆 𝖓𝖎𝖈𝖍𝖙 𝖐𝖊𝖓𝖓𝖑𝖊𝖗𝖓𝖊𝖓 𝖉𝖚𝖗𝖋𝖙𝖊. 𝕮𝖑𝖆𝖗𝖆 𝖒...
