Kapitel 64

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*Britney's Sicht*
Ich blinzelte, öffnete anschließend meine Augen und sah Gitter.

Wo war ich nur?

Wie bin ich hier gelandet?

Diese Fragen stellte ich mir bis zur Verzweiflung, aber ich fand keine Antwort.

Als dann aber ein Wärter kam, um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist, machte es klick

Ich war in einem Gefängnis gelandet.

Seitdem haben sich alle Erinnerungen wieder in meinem Kopf festgesetzt, denn ich bin hier, weil Elisabeth zu ihrer Familie wollte.

Wir sind durch ein Portal gegangen, und anscheinend ist etwas schiefgegangen.

Ob ich jemals aus diesem Gefängnis wieder herauskomme, weiß ich nicht, aber ich möchte hier endlich raus.

Sonst werde ich hier drinnen noch verrückt.

„Lasst mich hier raus!“ schrie ich mehrmals durch die Gegend.

Ein Wärter kam zu meiner Zelle und sah mich komisch an.

Er sah nicht normal aus, denn er hatte eine Hälfte seines Gesichts verbrannt, mit Narben von dem Brand. Das tut mir leid für ihn.

„Wer bist du? Ich kann mich nicht erinnern, ein Mädchen hier eingesperrt zu haben. Wo ist der eigentliche Täter?“ fragte er.

„Ich weiß es nicht. Lassen Sie mich erstmal raus“, antworte ich daraufhin.
 
Er schaut mich skeptisch an. 

„Nein, denn was ist, wenn Sie unter einer Decke mit dem Täter stehen und ihn irgendwie befreit haben?“, sagte er.

Bitte was! Ich soll jemanden helfen, rauszukommen? Geht es ihm gut?

Ich schnaubte bei dieser Aussage vor mich hin. 

Er ging dann anschließend, und ich saß immer noch in dieser Zelle fest. 

Die Welt verstehe ich einfach nicht mehr.

Jetzt sitze ich hier fest. 

Ob ich jemals rauskomme? 

„Pssst!“ Jemand macht hinter mir ein Geräusch.

Ich schaue hinter mich und sehe dieses Etwas mit großen Augen an. 
Es ist eine Elfe, aber nicht diese süßen Elfen, sondern eher die düsteren Elfen. 

„Ich helfe dir, hier rauszukommen, aber schreie nicht!“, sagte sie. 

Antworten konnte ich nicht, da ich unter Schock stand. 

Dementsprechend nickte ich nur.

Was sie auch verstand. 

Aber sie ist eine böse Elfe, ob man ihr wirklich trauen kann. 

Ich tue es jedenfalls nicht, aber ich will trotzdem hier raus. 

Neben meiner Zelle schläft jemand sehr unruhig, wird kurz wach und sieht mich mit der Elfe.

Nur ich habe ihn nicht gesehen, die Elfe genauso wenig, denn er hat angefangen zu rebellieren. 

Jetzt weiß ich, was das war: Er ist ein Unsichtbarer, denn er hat sich unsichtbar gemacht, als er uns gesehen hat. Und jetzt, wo die Wachen kommen, macht er sich sichtbar.

„Was ist passiert?“, fragte der Wächter meinen Nachbarn.

Er zeigt auf uns beide, und sie kommen mit einem strengen Ton zu uns. „Raus mit euch beiden, ihr werdet jetzt weggebracht!“, sagte der eine streng.

Sie zerren uns heraus und bringen uns irgendwohin.

Wir werden getrennt.

Am Ende sitze ich im Auto mit anderen Gefangenen.

Plötzlich hält der Wagen an, und die hintere Tür geht auf.

Es ist der Wächter, der eine Narbe hat. Er schlägt die anderen K.O., und mir hilft er herauszukommen. Wir rennen beide weg und sind irgendwann bei ihm oder was auch immer. 

Ich bin gerettet! 

Wir bleiben stehen, um kurz Luft zu holen. 

Er schaut mich an und sagt: „Ich heiße übrigens Trevor.“ 

„Britney,“ antworte ich. 

Danach gehen wir in die Wohnung, denn es gibt hier wohl kaum Häuser. 

Wir nehmen den Aufzug, und ich muss ihn das jetzt einfach fragen. 

„Warum hast du mich gerettet?“ Er sieht bei dieser Frage völlig überfordert aus. 

Aber er sagt daraufhin nichts. 

Das macht mich natürlich stutzig. 

„Wir reden morgen darüber, okay?“, sagt er nach einer langen Pause.

Der Fahrstuhl hält im fünften Stock an, und wir gehen zu seiner Wohnung, öffnen diese und ziehen Schuhe und Jacke aus.

Er legt seinen Schlüssel weg und holt sich etwas zu trinken.

Ich ziehe mir ebenfalls meine Schuhe und Jacke aus und merke, dass ich meinen Rucksack, den ich eigentlich bei der Suche nach Elisabeths Eltern dabei hatte, nicht mehr habe.

Wahrscheinlich ist er verschwunden, wie alles andere.

„Alles in Ordnung?“ fragte er mich. Wahrscheinlich war ich so in Gedanken.

Das ich nicht mitbekommen habe, dass er etwas von mir möchte.

„Alles gut, was hast du denn gesagt?“, fragte ich verlegen.

Er grinste und sagte mir, dass er wissen wollte, ob ich auch etwas trinken wollte, und dass er mir kurz die Wohnung zeigen möchte, in der ich anschließend schlafen werde.

Ich nickte verlegen, und er gab mir Wasser.

Währenddessen zeigte er mir alles. Die Wohnung ist recht groß, denn es gibt zwei Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, zwei Badezimmer, einen Flur und eine Küche.

Warum er hier alleine in einer Wohnung mit zwei Schlafzimmern und zwei Bädern wohnt, ist natürlich komisch, aber solange er das Geld dafür hat, ist doch alles gut. 

Er geht mit mir ins Schlafzimmer und bereitet alles vor, wo ich dann schlafen werde. Nachdem er das erledigt hat, gibt er mir noch eine Zahnbürste und Schlafzeug.

"Ich wünsche dir eine gute Nacht und fühl dich wie zu Hause", sagte er und schloss die Tür.

Danach machte ich mich bereit, schlafen zu gehen: Zähne putzen und der Schlafanzug, der aus einem großen T-Shirt und einer Schlafhose bestand.

Ab da ging es für mich ins Land der Träume.

𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt