TEIL 1 - Kapitel 7.

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„Ich werde das schon hin kriegen." Sagt Nick und schiebt mich zur Tür.
„Ich kann dir wirklich helfen." Sage ich und versuche mich zu wehren.
„Lina, dein Kind liegt Krank im Bett mit einer Mittelohrentzündung. Du kümmerst dich gefälligst um Louis und ich kümmere mich um den Typen aus New York." Sagt Nick und öffnet die Tür und wartet bis ich gehe.
„Okay du hast ja gewonnen, aber Louis wäre auch gut Untergebracht gewesen bei seinem Opa." Sage ich und verschränke meine Arme vor meiner Brust, Liams Papa hat sich sofort bereit erklärt als ich ihn gefragt habe ob er den kranken Louis nehmen kann.
„Ist mir egal. Ruf mich heute Nachmittag an und ich erzähle dir was bei raus kam." Sagt Nick und ich umarme ihn kräftig.
„Danke." Flüstere ich und Nick drückt mich einmal feste und löst sich dann von mit.
„Kein Problem, Kleine." Sagt Nick und schubst mich dann aus der Tür um sie hinter mir zu schließen und ich atme einmal durch und gehe dann zurück zum Auto um zu Liams Papa zu fahren.
„Verbringe ich halt einen Tag mit Louis und Ben." Sage ich zu mir selbst und gebe dann Gas.

„Hallo Lina." Begrüßt mich Ben und wir begrüßen uns.
„Wie geht es Louis?" Frage ich und Ben lächelt.
„Er spiel im Wohnzimmer mit Luisa." Sagt er und ich nicke, ich folge ihm ins Haus. Was genauso aussieht wie mein erster Besuch bei den Twikker's, ich ziehe meinen Mantel und meine Schuhe aus und folge Ben dann ins Wohnzimmer.
„Hallo." Begrüße ich die beiden und Luisa umarmt mich kräftig und Louis gebe ich einen Kuss auf den Scheitel.
„Ich dachte du musst Arbeiten?" Fragt Ben nach, während er Kaffee aufkocht für uns beide.
„Eigentlich schon, aber Nick hat mir Frei gegeben damit ich mich um Louis kümmern kann." Sage ich und Ben nickt.
„Ist ja lieb." Sagt er.
„Das stimmt, obwohl ich es gar nicht nötig habe zu Fehlen, ich weiß natürlich das er in super Händen ist." Füge ich noch hinzu.
„Alles gut Lina, so sind Eltern nun mal." Sagt er und zwinkert mir zu, er hätte wahrscheinlich nichts anders gemacht.
„Es ist alles so anders, ich hätte nicht gedacht das sich alles nur noch ums Kind dreht und so stressig." Sage ich und nehme den Kaffee von Ben an und er setzt sich zu mir.
„Das verstehe ich, aber wenn man eine richtige Mutter ist, dann ist es anstrengend. Niemand sagt dir das es einfach ist mit einen Kind oder mehreren, aber du hast solch ein Glück mit Liam." Sagt er und ich muss lächeln.
„Ja das stimmt, ich wüsste gar nicht was ich ohne ihm machen würde." Sage ich und Liams Papa nickt.
„Ich war, als meine Frau starb auch völlig auf mich alleine gestellt, an manchen Abenden wo Liam betrunken nach Hause kam, habe ich mir immer wieder Vorwürfe gemacht dass ich wahrscheinlich ein Rabenvater bin. Doch ich konnte nie Sauer sein, er war immer für Luisa da wenn ich es nicht konnte. Er hat sie so oft ins Bett gebracht und ihr etwas vorgelesen, ich konnte das nur wenn ich mal zu Hause war. Ich bin erst wach geworden, als Liam dich Vorgestellt hat. Ich wusste das es lange mit euch hält, das ihr eventuell auch Heiraten werdet und vielleicht eine eigene Familie gründet. Ab da wurde mir bewusst das ich alleine mit Luisa sein werde, das es keinen Liam mehr gibt der sie ins Bett bringt oder sie von Kindergarten abholt. Ich wusste das ich was ändern musste, aber sieh mich an, ich habe es hinbekommen." Sagt er und ich nicke, das stimmt. Er ist mehr für Luisa da und öfter zu Hause und seitdem auch offener und auch freundlicher.
„Aber das hast du alleine geschafft, ich habe höchsten dir den Weg gezeigt." Sage ich und Ben lächelt und nickt.
„Trotzdem Danke und ich bin froh das du für Liam da bist, obwohl es mich gewundert hat das er jetzt nicht da ist." Sagt Ben und ich nicke, aber zum Glück kommt er morgen wieder.
„Das war meine Idee, er plant es schon so lange das Amerika mit ins Boot steigt. Ich wollte ihm seinen Traum nicht nehmen." Sage ich, doch eigentlich erzähle ich nur Märchen. Denn ich wünschte mir so sehr das Liam da ist, damit ich mich bei ihm Ausheulen konnte. Doch das war und ist nicht möglich weil er in London ist und seiner Arbeit nach geht, aber ich wollte das so.
„Ja, sowas meinte er auch am Telefon. Aber Lina, es ist ganz bestimmt nicht sein Traum. Ihr seit sein Traum, davon träumte er schon immer." Sagt Ben und ich lächle.
„Ich freue mich schon wenn er morgen wieder kommt." Sage ich optimistisch und Ben nickt.
„Er freut sich bestimmt auch." Sagt er und ich lächle, das will ich doch hoffen.

Was die wohl machen, wenn Liam wieder da ist.
Eure Soli 💕

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