Kapitel 26.3 - old story

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Es ist mittlerweile einige Stunden her, als Raffi das Haus verlassen hat. Es ist dunkel geworden draußen, und ich beginne mir langsam ernsthafte Sorgen um ihn zu machen. Mein Handy läßt mich durch Vibrationen wissen, dass ich eine neue Nachricht erhalten habe. Sie ist von Raffi. "Treffen wir uns gleich auf einen absacker in unserer Bar?" "Klar, was für 'ne Frage. Mache mich auf den Weg und bin gleich da." tippe ich ihm. "Ruhig Blut, brauch noch 'nen bissel bis ich da bin." schreibt Raffi mir, während ich schon draußen auf dem Weg zur Bar bin.

Angekommen in unserer Lieblingsbar, grüßt mich gleich als erster Richard, der Barkeeper und Besitzer vom "RicaRaph". Ich lächel, und steuere auf ihn zu. "Hallöchen miene süßeste Kundin und Freundin aller Zeiten. Was kann ich Dir heute gutes tun, Leandralein?" fragt er mich und setzt ein süßes Lächeln auf. "Ich warte auf meine Begleitung. Wir haben uns hier verabredet. Dummerweise bin ich vor ihm hier, wie es scheint." "Oh, ein böser Mann, der Dich warten lässt, Sweety." "Es ist nur Raffi. Und er hat sich entschuldigt. Im voraus schon." erkläre ich Ric die Situation. "Achso. Na gut. Sei meinem Teilhaber verziehen. Setz dich doch solange zu mir, denn auf Deine Gesellschaft kann ich nicht verzichten." Ich nehme seine Einladung dankend an und setze mich an die Bar. "Kann ich dir was bringen?" "Einmal "Sex on the beach" bitte." "Gleich oder später?" fragt Richard mich und lacht, während er meine Bestellung abarbeitet.

Es setzt sich ein Typ neben mich. "Hi." sagt er und sieht mich an. Ich bin es nicht gewohnt, dass man mich hier im RicRaph anspricht. Nicht, weil ich zu hässlich bin. Sondern weil ich sonst immer in Raphael's Begleitung hier bin. Wahrscheinlich trauen sich dann sie Herren der Schöpfung nicht mehr mich anzusprechen. "Stör' ich Dich gerade bei einer wichtigen Diskussion mit Dir selbst?" "Wieso?"

"Weil Du mich ignorierst und einen verlorenen Ausdruck auf Deinem Gesicht hast." Das hat bisher noch kein Mann zu mir gesagt. "Tut mir leid, das war nicht meine Absicht. Ich bin Lea. Und Du?" ich enthalte ihm ganz bewusst vor, dass ich eigentlich Leandra heiße. Aber fremde Menschen müssen ja nicht meinen Namen wissen.

"Namen sind wie Schall und Rauch. Man vergisst sie ganz schnell." stimmt da hat er Recht. "Aber wie soll ich dich ansprechen, wenn du mir nicht Deinen Namen verrätst?" "Gutes Argument." "Danke." sage ich und warte, dass er mir seinen Namen preis gibt. "Toretto. Nenn mich Toretto." "Klingt aber ziehmlich erfunden." stelle ich fest. Habe ich das gerade laut gesagt? "Wer gibt mir die Garantie, dass du wirklich Lea heißt. Und zum Beispiel nicht Leandra?" Woher weiß er, wie ich heiße? "Bitte sehr, Lealein. Dein "Sex on the beach" ist fertig." sagt Richard und stellt mir meinen Drink hin. Sein Blick fällt auf meinen gegenüber. "Kann ich Dir auch was gutes tun? Oder sorgst Du dafür, das sie öfter ins RicRaph kommt?" "Ja. Also ich will auch was." antwortet Toretto.

Es läßt mich nicht in Ruhe, dass er meinen Namen kennt. Moment, er kennt ihn nicht. Er machte nur einen spaß. Oder?

"Inspizierst du gerade meine stärke?" fragt er mich, und ich merke erst jetzt, dass ich ihm genau in den schritt starre. Mann, ist das jetzt peinlich. Ich merke, wie mein Gesicht beginnt sich zu färben. "Scheinst eine besondere Frau zu sein." Ich sehe Toretto fragend an. "Weil Du so direkt bist."

Ich und direkt? Also jetzt mal ehrlich, ich soll direkt sein? Direkt sein und ich, wir können uns auf den Tod nicht ausstehen. Ich beginne, breit zu grinsen. Mir leuchtet gerade ein, dass er allein schon wegen dieser tatsache, mich nicht kennt.

"Ich hasse es eben um den heißen Brei zu reden. Ich komme lieber schnell." Warum sollte ich nicht lügen dürfen? Ich will und werde jetzt meinen spaß haben. Mit diesem Toretto. "Zum punkt." füge ich bewusst nach einigen Sekunden noch hinzu.

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Was meinst Du, wie könnte das Kapitel weiter gehen?
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