Kapitel 22 - Internat

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Liebes Tagebuch. Hast schon lange nichts mehr von mir gehört, bitte verzeih'. Ich sitze gerade in einer Ecke von der Bibliothek vom Internat. Ach ja richtig, du hast ja gar keine Ahnung. Nachdem es zu Hause zu heftig mit Papa wurde, entschieden Mama und ich uns dafür mich auf ein Internat zu schicken. Für übernatürliche versteht sich. Ich bereue es bis jetzt noch nicht, denn nun habe ich endlich den lang ersehnten räumlichen Abstand zu ihm. Vermissen tue ich niemanden. Auf der menschlichen Schule waren alle, naja, zu menschlich eben. Ich war dort der Außenseiter. Wobei es hier sicher auch so sein wird, sobald die Schule wieder anfängt. Denn sobald sie hinter mein Geheimnis kommen, werden sie mich ausgrenzen. Das liegt an meinem Sein. Aber bis es soweit ist, werde ich es hier in vollen Zügen genießen. Zur Zeit sind noch Ferien, das heißt das hier nur sehr wenige Schüler sind. Die, die nicht nach Hause wollten. Oder konnten. Oder durften? Vielleicht bin ich nicht die Einzige hier, die ein großes Geheimnis mit sich trägt.

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Für mich, denn das bin ich mir schon lange schuldig.
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veröffentlicht Ende 2019

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