Wieder liege ich abends im Bett und habe das Handy vor der Nase. Ich öffne wieder unseren Chat und bin wieder ratlos.
Ich würde Dir so gerne schreiben. Andererseits weiß ich, dass es Dir nicht gut geht. Würde es Dich aufbauen? Ich würde Dir sehr gerne helfen, wenn ich könnte.
Aber anstatt Dir zu schreiben, schreibe ich diesen verzweifelten Text mit der Gewissheit, dass Du ihn nicht liest. Sei Dir jedoch gewiss, dass ich an Dich denke. Ich würde Dir so gerne sagen, wie ehrlich ich Dich brauche. Wie sehr es mich schmerzt zu wissen, dass es Dir schlecht geht und ich nicht unschuldig daran bin. Meine Art ist nicht unschuldig daran. Jedoch gehört sie zu mir, oder? So war ich schon immer. So ticke ich eben.
Ich verletze Dich wieder und wieder - dennoch sage ich, dass ich Dich liebe. Sich wie kann ich das behaupten? Ich weiß nicht genau, wie sich Liebe anfühlt. Ich dachte es wäre mehr, als das Herzrasen oder die Einsamkeit wenn Du fehlst. Dachte sie wäre tiefgründiger.
Du sagst es sei Dir egal, ob ich etwa fühle oder nicht - Hauptsache ich sage es Dir. Doch mir ist es nicht egal.
~♡~♡~♡~
Mein Schatten, er kommt. Mir immer näher.
DU LIEST GERADE
Die Sammlung meiner Werke
Short StoryIn diesem Buch, oder in dieser Sammlung, veröffentliche ich meine Kurzgeschichten. Personen, Orte etc. sind frei erfunden. Alle Werke vom Jahr 2019 sind hier drinnen festgehalten.
