Hey Leute,
ich hatte ja im letzten Kapitel erwähnt, dass ich eine Lauf hatte. Daher habe ich gleich zwei Kapitel geschrieben und noch immer Lust weiter zuschreiben. Für euch bedeutet das, dass es diese Woche gleich ein zweites Extrakapitel gibt ;)
Ich hoffe, dass es euch gefällt.
Dann bis Freitag und viel Spaß beim Lesen. Vielleicht lasst ihr ja eure Meinung da oder was ihr denkt, wie es weiter gehen könnte. Würde mich auf jeden Fall interessieren.
LG Juzo-chan
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Kapitel 20: Der Dieb und der Einbrecher
Misstrauisch mustere ich den Mann vor mir. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass es sich bei dem Einbrecher um einen Mann handeln muss. Seine Statue weist deutlich darauf hin.
„Dann habe ich heute Nacht wohl doch noch Glück.", kommt es noch immer grinsend von ihm. Auch die Stimme deutet auf einen Mann. Ich fixiere ihn mit meinen Augen.
>Was redet er da?<, frage ich mich innerlich.
„Was meinst du?", frage ich ihn also. Er lacht nur kurz auf und greife in seine Tasche, die er um seine Hüfte gebunden hat.
„Ganz einfach, ich habe mein Zielobjekt vor mir.", meint er nur und zieht ein Messer aus der Tasche und richtet es auf mich.
>Doch kein Dieb?<, frage ich mich innerlich.
„Was ist dein Auftrag? Und wer ist dein Auftraggeber?", frage ich ihn ruhig. Er ist nicht der erste, der ein Messer auf mich richtet.
„Auftraggeber?", fragt er geradezu spöttisch: „Den brauche ich gar nicht. Einen Verräter will doch jeder beseitigen. Bist du nicht der Meisterdieb, der in ganz Europa gefürchtet wird, deiner eigenen Organisation in den Rücken gefallen und zu diesem Adeligen, dem Hund der Königin gegangen als es brenzlig wurde?"
>Darum geht es also.<, geht es mir durch den Kopf. Ich hätte eigentlich damit rechnen können. Der Untergrund kann Verräter nicht gerade leiden. Ich habe schon von einigen solcher ähnlichen Vorfälle gehört.
„Und du meinst nun, dass du mich beseitigen kannst?", frage ich genauso spöttisch.
„Das sollte ein Klacks sein. Du bist vielleicht ein erfahrener Dieb, aber sicherlich kein Meister im Kampf.", meint er nur.
>Damit hat er leider recht.<, denke ich mir.
„Für dich sollte es dennoch reichen. Du scheinst nicht gerade qualifiziert zu sein. So viele Fehler, wie du gemacht hast.", meine ich nur. Ich kann sehen, wie es wütend in deinen Augen aufblitzt. Innerlich beginne ich zu grinsen. Es funktioniert doch immer wieder. Man sollte niemals den Stolz von Menschen vergessen oder gar unterschätzen. Ohne noch etwas zu sagen, stürzt er nun auf mich zu. Die ersten Male weiche ich problemlos aus. Er ist durch sein verletztes Bein langsam.
„Ist das alles, was du kannst? Ausweichen und abwarten?", fragt er höhnisch. Ich aber schaue ihn nur unbeeindruckt an.
„Für dich reicht das vollkommen.", meine ich nur.
„Unterschätze mich nicht!", warnt er und geht erneut auf mich los. Zu meinem Erstaunen ist er nun doch schneller als eben.
>Er hat also doch noch ein Ass im Ärmel. Da ist sicherlich noch ein viel größeres.<, denke ich mir belustigt. Nun bin ich doch neugierig geworden. Also lasse ich ihn näher kommen, um zu sehen, was er noch darauf hat. Notfalls kann ich durch eines meiner Portale noch reagieren.
Ohne meine Miene zu verziehen, ziehe ich meinen Kopf ein Stück nach links und weiche somit der Klinge aus. Als er es von rechts versucht, schlage ich gegen seinen Arm und wehre dadurch ab. Nur aus den Augenwinkeln sehe ich, wie er noch etwas aus seiner Tasche zieht. Ich sehe nur das Blitzen von Metall im Mondlicht und schaffe es nur gerade meine Arme vor meinem Gesicht so zu verschränken, dass die zweite Klinge knapp vor meinem Gesicht zu stehen kommt.
>Zwei Klingen also.<, denke ich mir und schaue ihn weiterhin emotionslos an. Aus der Ferne kann ich ein paar Leute schnell näher kommen sehen.
>Da sind sie ja.<, denke ich mir und weiche ein paar Schritte zurück.
„Hast du etwas Angst bekommt, Schattendieb?", fragt er, wobei er meinen Spitznamen gerade ausspuckt.
„Keineswegs.", antworte ich nur. Als er nun wieder auf mich zu kommt, lasse ich mich zu Boden fallen, fange mich aber mit einer Hand ab und versuche ihm die Beine wegzutreten. Leider springt er rechtzeitig hoch. Dennoch kann er mich nun für den Moment nicht treffen. Schnell springe ich wieder auf die Beine und weiche seinen nächsten Angriffen aus. Die Klinge saust einige Male knapp an meinem Gesicht vorbei.
>Ein besserer Killer, als Einbrecher.<, denke ich mir und weiche weiter aus. Die anderen sind nicht mehr weit weg.
Als ich dann endlich meine Chance sehe, das Ganze hier zu beenden, nutze ich sie auch. Bei einem weiteren Angriff seinerseits schlage ich ihm das eine Messer mit einem Schlag der flachen Hand gegen seine Faust aus der Hand und greife dann mit beiden Armen nach dem anderen Arm. Ich nutze seinen Schreck und sein Unglauben aus und verlagere in der gleichen Bewegung mein Gewicht auf das hintere Bein. So kann ich ihn mit vergleichsweise wenig Kraft nach vorne ziehen und zu Boden werfen. Schnell verdrehe ich seinen Arm, sodass er ihn nicht mehr Bewegen kann und drücke ihm mein Knie in den Rücken. Genau in dem Moment kommen dann auch die anderen an. Es sind allerdings nichts nur Bard, Finny und Maylene. Auch Agni und Herr Gelzer sind dabei. Kurz kann ich das Erstaunen in ihren Augen aufblitzen sehen, dann raffen sie sich aber wieder und hieven den Killer auf seine Beine. Herr Gelzer nimmt ihm seine Messer ab und kontrolliert, ob er noch irgendwo weitere Waffen hat. Tatsächlich findet er dabei noch einen kleinen Dolch im Stiefel. Agni und Bard greifen je nach einem seiner Arme und zwingen ihn dann in Richtung des Anwesens zurück.
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Schattendieb
Fiksyen PeminatSchon seit einigen Jahren kommen immer wieder Geschichten eines Diebes in ganz Europa auf. Ein Dieb - ohne Namen und Gesicht, aus dem Nichts aufgetaucht und den Titel als Meisterdieb errungen - lässt alle Reichen Europas erzittern und bangen. Das si...
