Ich saß gerade auf meinem Bett und las einen Roman, als Alice ins Zimmer hinein stürzte. "Kimi?!", rief sie aufgeregt, wenn man es so nennen kann. Es war auch etwas in ihrer Stimme, was mir Sorgen bereitete.
"Komm ins Wohnzimmer! Ich muss euch was sagen!"
Auf jeden Fall konnte es nicht die nächste Frühjahrskollektion von irgendeiner Modemarke sein.
Ich ging hinunter ins Wohnzimmer. Dort saßen bereits alle. Ich stellte mich neben Juliette, die neben der weißen Couch stand, und hörte Alice zu.
"Caius will Rache", begann sie. "Durch Mike will er uns vollkommen vernichten.
Zu unseren Glück wissen die Volturi noch nichts von der Auferstehung unserer Familie". "Wie oft wollen sie es noch versuchen?!", fragte ich verständnislos. "Haben sie nichts dazu gelernt?! Wie oft muss Caius noch einen Tritt in seinen Allerwertesten bekommen oder in Mikes Fall 'brennen' bis er endlich rafft, dass er gegen uns nicht ankommt?!" Mike musste bei diesem Gedanken anfangen zu Lachen. "Hoffentlich niemals", brachte Mike unter Gelächter hervor. "Mittlerweile ist es ein Hobby Caius in seine Schranken zu weisen". Ich schaute ihn grimmig an. Er hörte auf zu Lachen. "Ich will auch mal meine Ruhe haben", wendete ich ein. "Es regt mich momentan alles auf, besonders Caius...". "Nur weil Du ihn zum Fressen gern hast", erwiderte Mike. Er fing an zu Lächeln. "Lass sie das nicht erfahren, sonst hast Du Probleme", sagte Edward an Mike gewand. "Hatte ich auch nicht vor". Ich schaute erst Edward und dann Mike an. Beide zuckten noch nicht einmal mit der Wimper. "Keine Sorge", flüsterte ich Mike ins Ohr, als ich an ihm vorbei ging. "Ich werde es noch herausfinden, egal mit welchen Mitteln auch immer". Ich ging in die Küche und schaute auf die Uhr. Es war 13.00 Uhr. Es wird Zeit für das Mittagessen. Ich holte eine Schürze, um meine Kleidung nicht zu verschmutzen, legte sie an, ging zum Kühlschrank und holte ein paar Zutaten aus diesem. Ich kochte Spaghetti Bolognese. Nachdem ich das Hackfleisch angebraten hatte, fügte ich noch die Tomatenmark hinzu. Als die Soße fertig war, setzte ich einen Topf mit Wasser auf, holte die Spaghetti aus einem der Küchenschränke, tat diese ins kochende Wasser und wartete fünf Minuten. Ich holte ein Nudelsieb, stellte es in das Waschbecken in der Küche, stellte den Herd aus, nahm den Topf und schüttete den Inhalt des Topfes in das Sieb. "Ihr könnt Essen!", rief ich in die Richtung des Wohnzimmers. Alle Personen, die diese Art von Nahrung aufnehmen und verdauen konnte, setzten sich an den Tisch und warteten geduldig. Ich nahm zwei Unterlagen aus Holz und stellte die Töpfe dadrauf, die ich auf den Tisch positionierte. Ich ging zu einen der Hängeschränke und holte tiefe Teller heraus. Diese verteilte ich am Tisch. An einer Schublade holte ich Gabel und Löffel heraus und legte sie neben jeden Teller. "Guten Appetit", sagte ich und verschwand ins Wohnzimmer. Dort setzte ich mich auf die Couch. Alice nahm zu meiner Linken und Jasper zu meiner Rechten platz. Wir waren die einzigsten, die im Wohnzimmer waren. "Kim, ich muss dir noch etwas sagen", sagte Alice ruhig und langsam. Ich schaute sie an. "Was ist... Ich meinte, was wird passieren?", fragte ich nach. Nach einem Moment der Stille fuhr sie fort. "Die Volturi werden uns in Paris erwarten. Aro hatte heute Morgen einen Boten geschickt, der uns diese Information brachte". Ich spürte, wie Jasper mich mit seiner Gabe es schaffte, dass ich ruhig blieb, da er merkte, dass ich sonst ausgeflippt wäre. Alice schaute Jasper fragend an. Jasper nickte. "Caius will Mike in Stücke reißen und ihn brennen sehen, weil er ihn in Brand gesetzt hatte...". Ich unterbrach Alice. "Erzähl mir mal was neues", bat ich sie. Wir Beide Lächelten uns gegenseitig an. Sie wurde sofort wieder ernst. "Und", Sie hielt inne. "Aro... Sie... Wie kann ich es am Besten ausdrücken? Aro hat ein Attentat auf dich vor", sagte sie. "Und es könnte nicht gut ausgehen...". Sie sah mich abwartend an. Ich zuckte nur mit den Schultern, da ich nicht wusste, was sie mir damit mitteilen wollte.
Im ersten Moment war es mir nicht klar, doch nach und nach verstand ich es. Ein Attentat? Mein Todesurteil! Wie oft will er es noch probieren? Oder wird es das letzte Mal sein? Für ihn oder für mich?
Ich achtete wieder auf Alice, die mich die ganze Zeit wachsam beobachtete. "Wann?" "In etwa einen Monat. Caius meinte, dass deine Glückssträhne vorbei wäre, deshalb wollen sie uns treffen, um zu sehen, wie wir uns entwickelt haben". "Sie werden Augen machen, wenn sie Edward, Carlisle und die Anderen sehen", sagte ich.
Ich fand den Gedanken amüsant. Allein wenn Aro Carlisle erblickt... Es wird sicher ein Spaß... Dennoch wüssten sie dann, wie mächtig Juliette mittlerweile war... Das ist nicht so gut.
Ich und Alice unterhielten uns noch etwas über das Thema 'Mode und Trends'.
Der Monat verging schnell. Ich stand im Wohnzimmer am Fenster gelehnt und schaute nach draußen. Es war ein milder Frühlingsmorgen. Die Sonnenstrahlen schienten durch die Kronen der Bäume und färbten die Umgebung in einen sanften Gelb Ton.
Es war soweit... Heute würden wir aufbrechen und den Volturi wieder gegenüber stehen.
"Bist Du soweit?", harkte Alice nach, die gerade ins Wohnzimmer gekommen war. Ich drehte mich zu ihr. Man sah mir wohl meine Gefühle an, da sie mich traurig anguckte. "Ich würde dir sagen, wie es ausgeht, aber...". Ich unterbrach sie. "Du kannst meine Zukunft nicht sehen. Genau das macht mir Angst.
Sonst wussten wir immer, was uns erwartete... Und jetzt?! Jetzt kann man nur noch erahnen, was geschehen könnte...
Und dazu kommt noch, dass ich ein Mensch bin". Meine Stimme klang verbittert.
Alice kam auf mich zu und umarmte mich. "Es wird sicher alles gut ausgehen", flüsterte sie mir zu. Dann löste sie sich von mir und ging nach draußen. Ich betrachtete noch ein letztes Mal die Umgebung, ehe ich auch nach draußen ging, mich ins Auto setzte und wir fuhren los.
Am nächsten Flughafen stiegen wir in ein privates Flugzeug um und fliegten von dort aus nach Paris.
In Paris gelandet, stiegen wir aus den Flugzeug, holten unser Gepäck und fuhren mit mehreren Leihwagen zu unseren Hotel. Dort checkten wir ein und brachten unser Gepäck auf die Zimmer.
Dort setzte ich mich an den Esstisch und dachte über meine jetzige Situation nach.
Ich werde wieder von den Volturi genervt, die wieder irgendetwas gegen mich oder jedem anderen aus der Familie etwas in der Hand. Hoffentlich ist es nicht so wie es bei Renesmee war.
Ein unsterbliches Kind. Ich würde sie eiskalt auslachen, wenn sie genau dieses Argument bringen.
Es war auch unklar, was mit Isabelle und Christina ist. Obwohl ich zu dem Zeitpunkt ein Mensch war, als ich schwanger mit Christina war, besitzt sie dennoch vampirische Fähigkeiten, zumindest was den Verstand anging, da ist sie sehr helle.
Aber auch Isabelle ist sehr fortgeschritten für ihr Alter.
Die Beiden sind wie Zwillinge. Vom Aussehen her könnte man meinen, dass sie auch Zwillinge sind. Beide hatten lange, rot braune Haare und grüne Augen. Während Christina meinen Grün Ton von der Iris hatte, hatte Isabelle Edwards grüne Augen. Das war das einzigste, was sie äußerlich unterschied. Vom Charakter her waren sie völlig unterschiedlich. Christina war ruhig, so wie ich es auch als Kind war. Isabelle hingegen ist aufgedreht und so ein richtiger Wirbelwind.
Bei diesem Gedanken huschte mir ein Lächeln über die Lippen, das sofort verschwand, als jemand das Zimmer betrat. Ich brauchte mich nicht umzudrehen, um zu wissen wer da stand. "Es wird Zeit", erklang Edwards melodische Stimme. Ich stand auf und folgte ihm.
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Mein Leben und Ich
FanfictionIch wachte schweißgebadet in meinen Bett auf. Ich kann es nicht fassen, dass ich von sowas träume. Ach übrigens, ich heiße Kimberly. Und bevor ich es vergesse, Willkommen in meiner Welt. Alles begann mit einen Traum. Wer hätte ahnen können, dass es...
