Reue

905 40 1
                                        

'Du bist zu einen Killer geworden, Kimi'. Das warf mir Alysa an den Kopf. 'Bitte änder Dich nicht. Nicht für sie'. Darum bat mich Juliette. 'Dann lassen wir Dich in Ruhe. Komm nicht an, wenn in Deiner kleinen bezauberten Welt etwas aus den Rudern läuft'. Dies sagte Alisha bevor sie mit den Anderen ging. Ich könnte mich selbst Ohrfeigen dafür. Das wollte ich nicht. Ich wollte nicht meine Familie verlieren. Was mach ich jetzt? Genau diese Frage ging mir nicht mehr aus den Kopf. Ich hatte was menschliches. Ich fühlte mich Elend. Schuldgefühle. Ich dachte, dass man, wenn man ein Vampir ist, keine Schuldgefühle mehr hat. Anscheinend war es bei mir nicht immer so. Ich beschloss mich wieder von den Volturi zu trennen. Ich frage mich, ob ich noch einmal hierhin kommen werde. Egal! Ich ging hinunter zum Thronsaal. Dort waren nur noch Aro, Felix und Demetri. "Guten Tag, Kimberly", begrüßte mich Demetri mit seiner eleganten Art. Erst da bemerkten mich auch Aro und Felix. "Was ist Dein Begehr?" "Ich...", fing ich an. "Und weiter?", harkte Aro nach. Ich hielt ihn meine Hand hin, da ich momentan nicht reden konnte. Er nahm sie und schaute nach einer Weile auf. "Wie Du möchtest. Du weißt, dass Du jederzeit wieder kommen kannst". Ich nickte. Er ließ meine Hand los. "Dann wünsche ich Dir noch eine angenehme Reise", sagte Felix. Jetzt schauten Aro, Demetri und ich Felix verdutzt an. "Woher weißt Du das?" "Ich kenne Kimberly schon seit 3 Jahren, da kann man die Schritte schon vorhersehen", beantwortete Felix Aros Frage. "Sehr interessant", kommentierte Aro. Nun wendete er sich zu mir. "Viel Glück". Dann drehte ich mich um und verließ Volterra.
Vor den Mauern Volterras überlegte ich, wie ich am Besten vorgehe. Ich beschloss sie zu suchen, da ich nicht genau wusste wo sie waren. Erst lief ich zu unseren Heim im Westerwald. Besser gesagt mein früheres zu Hause. Dort angekommen sah ich niemanden. Hören konnte ich auch nichts. Ich schaute mich etwas um. Es wurde nichts verändert, als ich das letzte Mal hier gewesen war. Wenn Sie nicht hier waren, konnten sie nur noch bei den Cullens sein. Diese Tatsache beruhigte mich etwas. Man könnte sich nie ganz sicher sein, was passiert war oder geschehen wird. Doch dabei war ich mir 100 prozentig sicher. Ich ließ mich auf einen Baumstumpf nieder und überlegte, wie ich am Besten vorgehe. Vielleicht sollte ich direkt zu Ihnen gehen... . Nein. Oder... . Mir fällt einfach nichts ein. Irgendwann erhob ich mich und machte mich auf den Weg nach Forks. Ich ging zu den Haus der Cullens. Dort blieb ich einen Moment stehen und ordnete meine Gedanken. Als ich mir sicher war ging ich zur Haustür und klopfte. Edward öffnete die Tür. "Bist Du wirklich bereit?", fragte Edward nach. "Du weißt genau entweder jetzt oder nie", antwortete ich. Er stellte sich auf die Seite und bat mich hinein. Dann schloss er die Tür und ging die Treppe hinauf. "Wer ist da?", fragte eine weibliche Stimme. Ich vermute, dass es Esme war. "Werdet ihr gleich sehen". Das war mein Einsatz. Ich ging die Stufen hinauf. Oben merkte ich viele Blicke auf mich ruhen, da ich nach unten auf den Boden sah. Besonders bemerkte ich fünf dieser Blicke. Nun schaute ich auf.

Mein Leben und IchGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt