Christoph

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Es war Christoph. Er ging mit mir von der 5. bis zur 10. in einer Klasse bevor Alisha, Alysa und ich mit unserer Famile wegzogen und auf das Gymnasium hier gegangen sind. Es war schön ihn nach so langer Zeit wiederzusehen. Ich wollte mich gerade wieder umdrehen, als er meinen Namen rief. "Kimberly?!" Er rannte zu mir. "Du bist es wirklich", stellte er fest. Dabei klang er sowohl überrascht als auch erfreut. "Wo warst Du? Wie ist es Dir dort ergangen? Wie geht es Alisha und Alysa?" Das waren nur wenige von vielen Fragen, die er gestellt hatte. "Möchtest Du vielleicht einen Kaffee mit mir trinken?" Ich nahm seine Einladung dankend an. Wir gingen zum Café, das in unserer Nähe war. Dort setzten wir uns hin. Er bestellte sich eine Latte und ich mir einen Tee mit Apfel. Wir unterhielten uns sehr angeregt. Er erzählte, was er alles gemacht hatte. Auch ich erzählte etwas von meiner Vergangenheit. Bloß ließ ich den Teil mit den Vampiren weg. "Sehr interessant", kommentierte er es. Ich schlug ihn leicht auf den Arm.
"Au! Was soll Das?", fragte er. "Dein unnötiges Kommentar", antwortete ich.
Er fing an mich anzulächeln. Ich erwiderte es. "Möchtest Du mit zu mir?" "Nur wenn Du artig bist", sagte ich. "Das bin ich doch immer!" Ich schaute ihn ernst an. "Und keine dummen Kommentare!" Er nickte. Man sah ihn die Freude an. Seine Augen strahlten. "Komm", forderte er mich auf. "Wir fahren zu mir". Ich folgte ihm. Er hielt bei einen dunkelblauen Wagen an. Er krammte seinen Schlüssel aus der Hosentasche und schloss das Auto auf. "Wenn ich bitten darf", sagte er, als er mir die Beifahrertür aufhielt. Ich stieg in den Wagen ein. Er schloss die Tür und stieg bei der anderen Seite ein. Während der Fahrt fragte ich ihn etwas aus. Dabei erfuhr ich, dass er noch Single war. Das war meine Chance. Schon früher stand ich auf ihn. Aber jetzt?! Jetzt wollte ich ihn. Nur noch die Frage, wie ich ihn beibringen soll, dass ich ein Vampir bin. Nach etwa 10 Minuten Fahrt hielt er bei einem kleinen Haus an. "Wir sind da", berichtete er. Wir stiegen aus. Er schloss noch sein Auto ab bevor er die Haustür öffnete. "Willkommen in meinem bescheidenen Heim", sagte er, als ich das Haus betritt. "Bescheiden ist was anderes", stellte ich fest. Er fing an zu lächeln. "Ich weiß", gab er zu. "Setzt Dich doch". Ich setzte mich auf die schwarze Couch. Ich schaute mir den Raum etwas genauer an. Die Wände waren grün mit einem silbernen Muster drauf. Der Boden war aus hellen Holz. Ich nahm an, dass es Buche war. Als sich Christoph umgezogen hatte, gesellte er sich zu mir. "Wie gefällt es Dir?" "Gut. Zumindest dieser Raum. Die anderen Räume habe ich bis jetzt noch nicht gesehen", beantwortete ich seine Frage.
"Dann zeige ich Dir die anderen Räume". Gesagt, getan. Er stand auf, nahm mich an der Hand und führte mich durch das Haus. Es war alles größer, als ich von draußen annahm. Nach der Führung setzten wir uns wieder auf die Couch und unterhielten uns weiter. Ab da an trafen wir uns jeden Tag.

Mein Leben und IchGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt