Ich zuckte zusammen als sich die Fahrertür tatsächlich knapp 10 Minuten später neben mir öffnete und Harry gehetzt Einstieg.
"Everything alright?" Erkundigte er sich bei mir und startetet, nach einem kurzen Blick in den Rückspiegel, augenblicklich den Wagen. "No one noticed me." Murmelte ich verwirrt von seiner Unruhe und sah ebenfalls nach hinten. Gut 15 Meter vom Auto entfernt standen zwei junge Frauen die den Wagen auffällig musterten, beide hielten sie ihre Handys in der Hand. "Don't worry they can't see ya." Murmeltet er und steuerte den Wagen auf die Straße. Harry schwieg, nervös trommelten seine Finger auf dem Lenkrad, immer wieder huschte sein Blick zum Rückspiegel."You're listening to One Direction?"
Schmunzelnd blickte ich auf das Radio Display. Klar und deutlich stand dort "Last first kiss". Ich sah wie seine Stirn sich leicht runzelte, bevor er mit einem einzigen Klick auf Radio umschaltete. "It's a good band, ever heard from them?" Er grinste mich von der Seite kurz an, bevor er sich wieder auf die Straße konzentrierte. Wir waren mittlerweile ein paar Straßen von meinem Hotel entfernt und so langsam schien er sich wieder zu entspannen."I did, but meaningless bubble gum pop music wasn't my thing when I was a teen." Gab ich genauso sarkastisch zurück und erntete nur ein entrüstetes "Hey!" von ihm.
"Alright take out. What can you recommend?"
"It's a small Italian restaurant, they make the best pasta in LA. Take my phone, there should be a picture of the menu on there." Verdattert sah ich auf sein Handy das zwischen uns in der Mittelkonsole lag. "Are you sure you want me to go through your pictures?" Versicherte ich mich. Er lachte leicht. "Em, there aren't important pictures on there. First thing you learn within this industry is, to never have explicit pictures on your phone. iCloud is getting hacked way to easily. Go ahead."
"Password?" Fragte ich noch immer verunsichert nach. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass nichts wichtiges auf diesem Handy war. Sonst hätte er in Köln nicht so gezögert, als ich meinen Twitter Accountnamen selber eingeben wollte.
"0-7-2-3-1-0"
"Birthdate of the band. Cute, but way to obvious." Murmelte ich leise. "A lot of knowledge for someone who doesn't listen to meaningless bubble gum pop music." Konterte er grinsend. Stumm streckte ich ihm die Zunge raus, bevor ich mein Blick auf sein Handy senkte.
Und tatsächlich auf diesem Handy waren genau 58 Bilder. Die Hälfte davon von irgendwelchen Landschaften. Die andere von seiner Mom und Gemma. Nichts was irgendjemand gegen ihn verwenden könnte.
Okay dieses Abendessen würde definitiv ein Loch in meinen Geldbeutel reißen. 60 Dollar und aufwärts für eine Portion Nudeln mit Tomatensauce? "Choose whatever you want, my treat." Überrascht hob ich meinen Blick. Wir standen an einer roten Ampel, abwartend musterte er mich von der Seite.
"Take it as an apology..."
"Don't you dare end that sentence." Warnte ich ihn meinen Blick wieder auf sein Handy senkend. Erneut hörte ich Harry leise lachen. "Still my treat."
Das werden wir ja noch sehen Harry, das werden wir ja noch sehen. "I'll take the Fettuccini." Entschied ich mich 10 Minuten später, als Harry den Motor abstellte und mich fragend ansah. "Good choice. Wait here. I'll be right back."
Ich kam gar nicht dazu zu protestieren, da war Harry schon ausgestiegen und in dem kleinen Restaurant auf der anderen Straßen Seite verschwunden. Okay, dann blieb ich wohl sitzen.~
"It smells delicious." Informierte ich ihn. Als er kurz darauf unser Essen auf der Rückbank platzierte und den Wagen erneut startete. "Where are we driving?" Interessiert sah ich nach draußen. Die Häuser am Straßenrand wurden immer seltener und immer größer. "Mine. You were right. Getting back into your hotel could get difficult." Murmelte er. Fragend sah ich zu ihm rüber. Nachdenklich konzentrierte er sich auf die Straße, trommelte wieder leicht mit den Fingern auf dem Lenkrad.
"Are you ok?" Besorgt drehte ich mich in seine Richtung. War irgendetwas im Restaurant passiert, was ich von draußen nicht mitbekommen hatte?
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Care for you. |H.S.|
FanfictionDie Entertainmentbranche ist ein hart umkämpftes Pflaster. Wo sich schillernde Popstars und verschwitzte Bühnentechniker die Klinke in die Hand drücken, ist es schwer herauszufinden, wem man wirklich vertrauen kann. Wie Emily Parker ausgerechnet da...