"You know I could get used to this." Flüsterte Harry, ein leichtes Schmunzeln lag auf seinen Lippen. Die Zeiger meiner Armbanduhr waren schon auf weit nach zwei Uhr vorgerückt und doch war ich noch nicht bereit, meinen schweren Liedern nachzugeben.
Harry hatte sich auf einen Unterarm auf der Bettdecke abgestützt, sein Blick wich schon seit Minuten nicht mehr von mir. "Used to what?" Hakte ich leise nach.
"You being around."
Zögernd griff ich nach seiner Hand, die zwischen uns auf der Decke lag. Der silberne Ring mit dem Rubin schimmerte leicht im Licht der Nachttischlampe. "Maybe someday." Murmelte ich und verschränkte unsere Finger miteinander.
"Do you need to work tomorrow?"
"No meetings. Just some calls, emails stuff like that." Ich gähnte leicht, egal wie sehr ich dagegen ankämpfte, die Müdigkeit holte mich langsam ein. "So you can do it from here?" Ein leichtes Schmunzeln schlich sich auf meine Lippen, als ich seinem hoffnungsvollen Tonfall bemerkte. "If you lend me a quite room, sure." Harry nickte lediglich und ließ sich neben mir in die Kissen fallen."I don't want to leave tomorrow evening." Flüsterte ich meinen Kopf auf seiner Brust ablegend. Sein regelmäßiger Herzschlag und seine Finger, die unsichtbare Muster auf meinen Rücken malten, schläferten mich langsam aber sicher ein. "When does your flight take of?"
"I need to be at the airport around seven. It would be nice if Rick could drive me."
"I'll call him." Stille breitete sich im Schlafzimmer aus. "What's your plan for tomorrow." Fragte ich leise.
"Nothing."
"You've got a lot of free time for someone as successful as you.""The studio we've chosen for the recordings is still blocked."
"Sounds like the album is finally coming together." Murmelte ich überrascht. Immerhin war der Letzte stand, den ich hatte, dass er sich in einem dunklen kreativen Loch befand. "It's not near finished but I guess I finally know what sound I'm going for."
"I can't wait to listen to it. The short sequence you left on my mailbox isn't as satisfying as you may think it is."
"You're still listening to my voicemail?" Seine Finger auf meinem Rücken stoppten kurz in ihrer Bewegung, bevor sie weiter unsichtbare Linien auf meinen Rücken nachfuhren. "Sometimes."
Ich war schon halb eingeschlafen, als Harrys raue Stimme mich meine Augen wieder öffnen lies. "I'm thinking about doing a first listening with some fans. I want to see their honest reactions listening to the record for the first time."
"They will love that." Murmelte ich leise meine Augen wieder zu fallend.
"Are you falling asleep on me darling?" "Mmhhh."
~
Es war noch dunkel draußen, als ich aufwachte. Wir mussten wohl vergessen haben, die Vorhänge richtig zu zuziehen, leicht konnte man, dass auch nachts hell erleuchtete LA durch die schmalen Lücken erkennen. Harry neben mir schlief noch tief und fest. Seine Locken hatten sich wild auf dem Kopfkissen verteilt. Ein kleines Lächeln schlich sich auf meine Lippen, er sah aus, als wäre er geradewegs durch einen Sturm gelaufen.
Dabei könnte wahrscheinlich nicht mal ein Orkan ihn entstellen. Denn alles was er anscheinend tun musste, war Lächeln und schon rückten auch die lächerlichsten Kleidungsstücke in den Hintergrund. Dieses atemberaubende grinsen mit dem er nicht nur mich, sondern auch tausend andere in Sekunden um den kleinen Finger wickeln konnte.
Ein klammes Gefühl breitete sich in meiner Brust aus. Keiner von uns beiden wusste, wie es nach heute Abend weiter gehen würde. Seine Hand auf meiner Hüfte bewegte sich leicht. Sofort zuckte mein Blick zurück zu seinem Gesicht, doch er schlief noch immer tief und fest.
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Care for you. |H.S.|
FanfictionDie Entertainmentbranche ist ein hart umkämpftes Pflaster. Wo sich schillernde Popstars und verschwitzte Bühnentechniker die Klinke in die Hand drücken, ist es schwer herauszufinden, wem man wirklich vertrauen kann. Wie Emily Parker ausgerechnet da...