Teil 14

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Amelia
,,Jude,lass mich doch deine Teamkollegen kennenlernen.'' schlug ich vor,während ich ihn zum Signal Iduna Park fuhr. ,,Auf gar keinen Fall.'' verneinte er es direkt. ,,Wieso?'' Ich schmollte. Er blieb ruhig. ,,Du lügst. Es gibt bestimmt einen Grund.'' meinte ich grimmig,als ich an den Security's vorbei fuhr,und einparkte. ,,Nein,gibt es nicht.'' Er wollte schon aussteigen,doch ich versperrte ihm seine Tür. ,,Erstens,sagst du mir erst was hier los ist,und zweitens,so verabschiedest du dich ganz bestimmt nicht von mir
mein lieber.'' Ich kreuzte meine Arme übereinander. ,,Warum lässt du mich nicht dein Team kennenlernen?'' fragte ich nochmal und funkelte mit meinen Augen. Es kehrte Stille zwischen uns. ,,Die werden alle auf dich abfahren,und ich will das nicht.'' gab er zu,und sah aus dem Fenster,um mich nicht anzusehen. ,,Das ist der Grund?'' meinte ich leicht lachend. Jude sah mich plötzlich ernst an. ,,Darüber musst du dir keine Sorge machen Judy.'' Ich legte meine Hand auf seinen Nacken. Seine Schoko Augen sahen mich schmollend an. ,,Du machst dir zu viele Gedanken.'' Ich kraulte leicht seinen Nacken. ,,Nein mache ich nicht,schau dich doch mal an. Du bist so schön Viana,dass die dich alle angeiern werden.'' Ich weitete meine Augen. ,,So denkst du über dein Team?'' fragte ich ungläubig. ,,Manche sind so.'' gab er wieder zu. ,,Gut,dass ich mit dir Kontakt habe,und nicht mit ihnen.'' Er fing an zu lächeln,woraufhin seine weißen Zähne leicht zum Vorschein kamen. ,,Ich muss rein, viel Spaß beim lernen mit Asya.'' Ich wünschte er mir und schnallte sich ab. ,,Danke,und viel Glück bei deinem Spiel. Du schaffst das.'' Schnell drückte ich ihn einen Kuss auf die Wange,woraufhin er breiter lächelte,und schlussendlich ausstieg. Doch bevor er ausstieg sagte er: ,,Du wirst sie trotzdem nicht kennenlernen.'' Eiskalt! Nachdem ich ihn trösten musste! Schnell fuhr ich mein Fenster runter. ,,Du wirst sehen Judy!'' schrie ich hinterher,weshalb die zwei Security's mich blöd anstarren. Jude wank mir noch schnell grinsend,aber verschwand dann hinter der Tür. Grinsend fuhr ich mein Fenster wieder hoch und zog mir meine Maske wieder an. Ich schaltete meine Playlist wieder an,und fuhr an den Menschenmengen vorbei,damit ich zu Asya komme.

...

Nach dem tollen Lerndate mit Asya,wo ich wirklich gut gearbeitet habe und auch alles erklärt bekommen habe von ihr,bin ich viel sicherer als vorher,dennoch aber unsicher. Vorbei an den Menschenmengen,mit einer Maske,fuhr ich wieder in die Garage um Jude abzuholen. Geduldig wartete ich im Auto,bis sich meine Autotür öffnete. ,,Heimsieg.'' sang ich lachend. Lachend schnallte er sich an. ,,Woher weißt du dass wir gewonnen haben?'' fragte er lachend,als ich wieder mit meiner Maske losfuhr. ,,Ich hab mir so eine App heruntergeladen. Ich wollte mich bisschen über dich informieren Judy.'' sagte ich leicht verlegen. ,,Aha.'' Er zog seine Augenbrauen in die Höhe. ,,Ich nehme an du hast Hunger?'' fragte ich grinsend. ,,Ich nehme an du hast Hunger,wenn du schon so anfängst.'' sagte er lachend und betonte das Du. ,,Vielleicht.'' Ich kniff mir kurz meine Augen zusammen. An der Ampel blieb ich stehen,weshalb Jude mein Gesicht sanft zu sich schob. ,,Du wirst ja wirklich rot,wenn du lügst.'' Verlegen sah ich wieder weg. Während Jude lachte,fuhr ich weiter.

Endlich bei Mc Donalds angekommen,fuhr ich wieder in den Mc Drive. Beim ersten Schalter bestellten wir wieder,und beim zweiten mussten wir bezahlen. Ich machte mich schon mal auf eine Diskussion bereit. Diesmal stand wieder der gleiche Mann,wie beim letzten Mal an der Kasse. ,,Ich bezah-'' ,,Ich bezahle.'' unterbrach Jude mich,und versuchte seine Karte an mir vorbei zu kriegen. ,,Niemals.'' Ich drücke seine Hand vom offenen Fenster weg. ,,Love,lass mich bezahlen.'' sprach er rau und leise. ,,Der Mann bezahlt.'' sprach der Mann an der Kasse. Ich sah kurz auf sein kleines Namensschild. ,,Ben, es gibt sowas wie Gleichberechtigung.'' versuchte ich ihn zu überreden. ,,Beim bezahlen nicht.'' Empört sah ich ihn an und kreuzte meine Arme. Jude ergriff die Chance und drückte Ben seine Karte in die Hand. ,,Sorry.'' entschuldigte Ben sich bei mir. Schnell nahm ich das Essen. ,,Danke.'' bedankte ich mich und legte die Tüte auf Jude's Schoß. Jude wollte in die Tüte greifen, aber ich schlug sein Hand weg. ,,Wir essen zuhause.'' sagte ich ohne ihn anzusehen. ,,Oh,
also geht es zu dir nachhause? Was machen wir da schönes?'' sprach er,und ich wusste das er grinste. Ich antwortete ihm nicht,sondern konzentrierte mich auf die Straße. ,,Oh oh, sie ist sauer.'' Jude strich mir an der Ampel meiner Strähne hinters Ohr. ,,Ich hasse dich.'' Ich sah ihn kurz an,schaute dann aber wieder auf die Straße. ,,Turnt mich an,love.'' Wieder sprach er rau. Ich konnte nicht anderes als zu grinsen. ,,Da ist jemand glücklich geworden.'' Augenverdrehend parkte ich auf meinen Parkplatz und wir beide stiegen aus.

Ich schloss die Haustür auf und legte meine Sachen ab. Jude brachte das Essen auf den Tisch und folgte mir dann ins Bad. Wir wuschen unsere Hände gemeinsam. Ich ergriff die Chance ihn nass zu machen,was ich auch tat. ,,Das hast du nicht gemacht.'' sprach er geschockt. ,,Doch,habe ich.'' Ich grinste wie ein Sieger. Schnell rannte ich in Richtung Wohnzimmer,doch Jude fing mich und schmiss mich auf die Couch. Lachend versuchte ich mich zu befreien von seinen Armen,doch er hielt fest zu. Wir rappelten uns wieder auf und setzten uns aufrecht hin. Wir schnappten nach Luft,als wir uns beruhigten.

Schließlich aßen wir unser Essen und schauten nebenbei Keeping up with the Kardashians. Als wir fertig gegessen hatten,räumte ich auf und holte meine Mathe Sachen aus meinem Rucksack heraus. Ich setzte mich an den Esstisch. Jude schaltete den Fernseher aus und setzte sich zu mir. ,,Brauchst du Hilfe?'' fragte er. ,,Du kannst Mathe?'' fragte ich ungläubig. ,,Ja da kannst du staunen. Ich war voll gut in Mathe.'' erzählte er stolz. Meine Unterlippe machte sich Platz auf der Oberlippe und ich staunte. ,,Gut,dann kannst du mit mir lernen.'' So fingen wir an gemeinsam Mathe zu lernen und Jude half mir. Er erklärte mir viel und ich verstand auch mehr. Natürlich konnte er nicht besser als Asya machte,denn das konnte niemand. Asya ist nicht zu übertreffen.

,,Ich sollte nachhause und du solltest schlafen gehen. Es ist schon spät.'' sprach er nach einer Weile. Verwirrt sah ich auf die Uhr. Es war schon kurz nach Mitternacht. ,,Bleib doch hier. Vor Klausuren kann ich sowieso nie gut schlafen,vor allem wenn ich alleine zuhause bin.'' erzählte ich ihm. ,,Ich schlafe gerne bei dir.'' Er zwinkerte und grinste pervers,weshalb ich gegen seine Schulter schlug. Idiot.

Ich räumte meine Sachen wieder ein und gab Jude Klamotten von meinem Vater,die ich mal zum schlafen angezogen hatte. Während er sich im Bad umzog,zog ich mich in meinem Ankleidezimmer um. Mit den Klamotten meines Vaters kam er wieder ins Zimmer gelaufen. Ich versuchte nicht zu lachen,was sehr schwer war. Ich konnte es nicht mehr aushalten,weshalb ich laut loslachte. Er trägt einfach die Sachen meines Vaters! Jude stütze seine Arme in seinen Hüften und sah mich ernst an. Als ich mich wieder beruhigte,liefen wir ins Bad. Ich gab Jude eine Zahnbürste und wir putzten unsere Zähne. Jude ging schon mal ins Bett,während ich noch schnell meine Skincare machte. Als ich fertig war,ging ich nochmal auf Klo. Ich wollte kurz ins Zimmer meiner Mutter,aber es war mal wieder abgeschlossen. Sie schließt immer ihr Zimmer ab,falls ich Besuch habe. Den Schlüssel hat sie immer. Ich schaute nochmal in der Küche nach ob alles aus war,und schaltete dann endlich überall die Lichter aus und schloss die Tür ab.

Ich tapste in mein Zimmer. Jude war am Handy und lag in Richtung meines Fensters. Ich schloss meine Zimmer Tür auch noch und legte mich dann endlich zu ihm ins Bett. Ich stöberte auch noch etwas am Handy herum,bis er dann mein Handy wegnahm. ,,Du schreibst morgen eine Klausur. Schlafen.'' Ich schmollte. ,,Deine Augen überzeugen mich nicht.'' ,,Deine überzeugen mich immer.'' teilte ich ihm mit. ,,Ach ja?'' Nun war er neugierig. Ich drehte mich auf die andere Seite und kicherte kurz bevor ich den Lichtschalter ausschaltete,der neben meinem Bett war. Jude schlug seine Arme um mich,und zog mich damit näher an sich. Ich musste kurz kichern.

Als er mich dann noch kraulte,war ich schon am schlafen.

...
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second chance  | JUDE BELLINGHAM Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt