''𝐁𝐫𝐨𝐰𝐧 𝐞𝐲𝐞𝐬 𝐚𝐫𝐞 𝐣𝐮𝐬𝐭 𝐛𝐫𝐨𝐰𝐧 𝐞𝐲𝐞𝐬, 𝐮𝐧𝐭𝐢𝐥 𝐲𝐨𝐮 𝐟𝐚𝐥𝐥 𝐢𝐧 𝐥𝐨𝐯𝐞 𝐰𝐢𝐭𝐡 𝐬𝐨𝐦𝐞𝐛𝐨𝐝𝐲 𝐰𝐢𝐭𝐡 𝐛𝐫𝐨𝐰𝐧 𝐞𝐲𝐞𝐬"
Die frisch achtzehnjährige Amelia geht mit ihrer besten Freundin in den Club. Das Einzige was...
Amelia Ich wache auf meine Couch auf. Woran ich das merke? Ich habe Rückenschmerzen und habe schlecht geschlafen. Ich öffne mein rechtes Auge und sehe verschwommen zwei Schlafmützen auf meiner Couch. Ich strecke mich und treffe aus versehen Asya, die sofort aufwacht. ,,Aua!'' schrie sie sofort und weckte somit auch Tina, die ihre Hand noch in einer Chips Schüssel hatte, und so eingeschlafen ist. Und Pom weckte sie auch auf, der in seinem Bett vor dem Fenster schlief.
,,Morgen.'' murmelte Tina. Ich bemerkte, dass sie geschminkt war, was mich sofort aufschrecken ließ. Ich nahm schnell mein Handy vom Tisch und ignorierte die Nachrichten, die ich bekommen hatte, um meine Kamera zu öffnen. ,,Scheiße.'' fluchte ich, als ich sah, dass ich noch geschminkt war. ,,Jetzt bekomme ich bestimmt Pickel!'' rief ich, weshalb Asya wieder ihre Augen öffnete und genervt aufstöhnte.
,,Warum bist du überhaupt so müde? Wir waren doch gestern nur auf der Couch?'' fragte ich sie, als sie sich endlich aufrecht hinsetzte. ,,Wir waren voll lange wach.'' verteidigte sie sich. ,,Bis zwei?'' meldete sich nun auch Tina wieder zu Wort. ,,Mami wird schnell müde.'' sagte ich wie ein Baby und Kneifer in ihre Wange. Meine Hand schlug sie weg und stand beleidigt auf, was uns zwei anderen zum Lachen brachte.
,,Noch zwei Wochen Schule.'' erinnerte Tina mich, als ich vom Bad kam und mich zu ihr in die Küche gesellte, um ihr beim Frühstück zu helfen. ,,Dann London und Birmingham.'' freute ich mich, als ich meine Tasse Kaffee nahm. Ich setzte mich auf die Theke und sah zu, wie die Eier brutzelten. ,,Was hast du noch mal für Geschenke gekauft?'' fragte Tina neugierig. ,,Bleibt geheim.'' spielte ich die mysteriöse und trank lachend aus meinem Kaffee. Ich füllte Poms Schüssel und setzte mich wieder auf die Theke.
Endlich kam Asya aus dem Bad. ,,Leute, heute Club?'' fragte sie, während sie sich hinsetzte. ,,Mit wem?'' fragte ich. ,,Magda, Leila und Emilio gehen heute. Die haben gefragt, ob wir mitkommen möchten.'' erzählte sie uns. ,,Bin dabei.'' sagte ich und sprang von der Theke herunter, um den Tisch zu decken. ,,Wirklich?'' fragte Asya schockiert und glücklich zur gleichen Zeit. ,,Ja?'' sagte ich verwirrt, während ich Getränke auf den Tisch stellte. ,,Gut!'' freute sie sich. ,,Wir leihen uns dann mal was von dir aus.'' Tina zwinkerte zu mir und Asya nickte. ,,Mein Schrank ist für euch geöffnet.'' lachte ich.
Nach dem Frühstück räumten wir vorbildlich auf. ,,Dein Handy klingelt.'' gab mir Tina Bescheid. Ich las Jude's Namen auf dem Bildschirm und nahm mein Handy in die Hand. ,,Ich telefoniere im Zimmer.'' gab ich beiden Bescheid. Asya's Augenbrauen tanzten. ,,Jetzt gibt es einen schönen Talk!'' schrie sie hinterher, bevor ich ranging.
,,Hi.'' begrüßte ich ihn, als ich mich aufs Bett setzte. ,,Hallo, meine Dame.'' Sofort musste ich auflachen. ,,Was denn? Bist du etwa nicht meine Dame?'' fragte er gespielt beleidigt. ,,Natürlich.'' lachte ich. ,,Also, wie geht es dir?'' fing ich ein neues Thema an. ,,Soweit so gut. Wie geht es dir?'' fragte er zurück. ,,Mir geht es auch gut. Wie war dein Training?'' fragte ich ihn. ,,Anstrengend.'' kommentierte er das ganze nur. ,,Bist du aufgeregt wegen morgen?'' ,,Gegen Frankreich wird es sicher nicht einfach.'' ging er ins negative. ,,Denk positiv, oso.'' motivierte ich ihn. ,,Wärst du hier, wäre es besser. Ich kann bestimmt nicht schlafen.'' meinte er. ,,Ich will ja auch bei dir sein, aber es ist Schule.'' meinte ich. ,,Ich hasse Schule.'' meckerte er.
,,Was machst du heute noch?'' wechselte er das Thema. ,,Ich gehe in den Club.'' Ich presste meine Lippen aufeinander. Er wirkte leicht verwirrt. ,,Echt? Mit wem?'' fragte er. ,,Asya, Tina, Leila, Magda und Emilio.'' zählte ich auf. ,,Wer war nochmal Emilio?'' Da kommt die Eifersucht aus ihm. ,,Ein Freund aus der Schule.'' meinte ich. Er nickte bloß. ,,Trinkst du heute?'' ,,Ich glaube, ich bin die Fahrerin. Also, nein.'' verneinte ich seine Frage. ,,Gut.'' Er nickte, weshalb ich Lachen musste.
,,Ich lieb' dich doch.'' Ich schenkte ihm einen Luftkuss, aber er schaute verwirrt. ,,Mein Beschützer. Mein Poker.'' neckte ich ihn wieder. ,,Hey!'' spielte er beleidigt. ,,Bald Spanien, sagst du?'' neckte ich ihn weiter. ,,Oder doch lieber England?'' ,,Lieber Spanien.'' gestand er, was mich zum Lachen brachte. ,,Dann ziehen wir zusammen.'' Er zwinkerte. ,,Frag meinen Papa.'' Nun musste er Lachen. ,,Dann hab' ich dich Tag und Nacht bei mir.'' freute er sich jetzt schon. ,,Noch bist du bei Dortmund unter Vertrag, mein lieber.'' erinnerte ich ihn dran. ,,Den Abschied, will ich mir gar nicht vor stellen.''
Als ich nach dem Gespräch auflag, lief ich in den Wohnbereich, wo ich mich zu den Mädels auf die Couch gesellte. ,,Na, wie war das Gespräch?'' Asya grinste pervers, weshalb ich meinen Kopf schütteln muss und Tina lachte, während sie unsere Serie anschaltete.
Abends fingen wir uns auch endlich an uns fertig zu machen. Ich schminkte mich und glättete meine Haare. Asya und Tina suchten sich Outfits aus meinem Kleiderschrank und halfen mir auch bei meinem Outfit. Am Ende wurde es für uns alle ein komplett schwarze Outfits. Ich hatte ein schwarzes Kleid an. Dazu zog ich mir High Heels an und eine schwarze Tasche, die mein Vater mir geschenkt hatte.
,,Saufen!'' freute sich die Mami. ,,Nicht zu viel, heute bin ich der Aufpasser.'' warnte ich sie, weshalb wir auflachten. ,,Mal sehen.'' sprach sie. Ich schnappte mir meinen Autoschlüssel und Hausschlüssel. Gemeinsam liefen wir runter zum Auto. Während wir zum Club fuhren, telefonierte Asya mit Leila, um zu fragen, ob sie schon da sind. Im Auto tanzten wir uns schonmal mit Musik ein, bis wir da waren und ich parkte.
Die Musik ertönte in mein Ohr, sobald wir drinnen waren. Der DJ hat Geschmack. Wir entdeckten die anderen drei und liefen zu ihrer Lounge. ,,Ladies!'' begrüßte uns Emilio und nahm uns alle in die Arme. Nach und nach begrüßten wir uns alle und setzten uns zuerst hin. Gleich darauf bestellten wir uns Getränke. Für mich war es eine Cola.
Asya zog mich auf die Tanzfläche, wo sie zum Beat tanzten und mich auflockerte. Als dann der DJ ein spanisches Lied spielte, war es bei mir vorbei und ich konnte nicht anderes als Asya anzutanzen. Die anderen gesellten sich zu uns und wir tanzten alle zusammen zum Beat. Emilio packte seine Dancemoves aus, die wie alle feierten.
Kurz vor drei machten wir uns alle aus Club. ,,Aber ich wollte noch tanzen!'' trotze Asya benommen und stampfte in den High Heels. ,,Asya, mein Baby, nicht traurig sein.'' lachte ich zusammen mit Leila, die auch nüchtern war. ,,Ich will sitzen!'' motzte sie herum und setzte sich einfach irgendwo hin. Mir taten auch die Füße weh, weshalb ich mich einfach zu ihr setzte und die anderen auch.
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