Teil 29

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Amelia
Morgens wachte ich hellwach auf. Neben mir hörte ich meinen Freund schnarchen. Ich beobachtete ihn kurz, entschied mich dann aber aufzustehen. Von der Treppe aus hörte ich schon Denise, Abu und Mamá. Die Stimme meiner Tante erkannte ich auch noch. Ich schloss leise die Tür von meinem Zimmer, um Jude nicht aufzuwecken und lief die Treppen herunter. ,,Guten Morgen Hija.'' Meine Mutter entdeckte mich als erstes und gab mir einen Kuss auf den Kopf. ,,Morgen.'' begrüßte ich alle in der Runde. ,,Hija, holst du mal die Getränke aus dem Kühlschrank bitte?'' Sofort nickte ich bei der Bitte meiner Oma. Ich holte einige Getränke heraus und stellte sie zu den anderen leckeren Sachen auf den Tisch. Nach einer Zeit kam Juju verschlafen runter. Er gähnte und kratzte sich am Nacken. ,,So eine Schlafmütze hast du bekommen Viana?'' lachte meine Oma, weshalb wir alle anfingen zu lachen und Jude sich verwirrt am Nacken kratzte.

,,Ich hab voll Lust auf ein Bauchnabelpiercing.'' warf ich meine Gedanken in den Raum. ,,Ganz bestimmt nicht.'' teilte Jude und seine Meinung mit. ,,Mama, kann ich ein Bauchnabel Piercing?'' fragte ich aus Provokation. ,,Frag deine Abuelita.'' sagte sie und setzte sich an den Tisch neben Denise. ,,Ein Bauchnabel Piercing würde dir sicher stehen.'' fügte Denise hinzu. ,,Mum, solltest du nicht auf meiner Seite sein?'' fragte Jude entsetzt, als er sich vor ihr setzte. ,,Danke schön.'' bedankte ich mich zuckersüß. ,,Abu, kann ich ein Piercing?'' fragte ich nun meine Oma, als sie aus dem Bad herauskam. ,,Wo?'' fragte sie und holte währenddessen Salz aus dem Schrank. ,,Bauchnabel.'' antwortete ich. ,,Frag deinen Vater.'' sagte sie und setzte sich nun auch an den Tisch. Seufzend ließ ich meine Schultern fallen, während er einfach nur grinste. Zum Glück kommt mein Papa passend herein. Hinter ihn waren auch die anderen.

,,Guten Morgen Papa!'' wünschte ich meinem Vater und lief auf ihn zu um ihn einen Kuss auf die Wange zugeben. Seine Hand warf er um meine Schulter und ich umarmte ihn. ,,Kann ich ein Bauchnabelpiercing?" fragte ich direkt. ,,Na klar." sagte er und setzte sich neben Jobe. Grinsend setzte ich mich neben Juju und lächelte ihn zuckersüß an. Kopfschüttelnd drehte er seinen Kopf weg. Trotzdem platzierte ich meinen Kopf auf seine Schulter, die ich vorher noch küsste. Lächelnd beobachte Denise uns.

...

Ein Tag später hatte ich auch schon mein Piercing. Zum Glück tat es nicht weh. Jude's Meinung dazu hatte sich aber noch nicht geändert. ,,Schau jetzt nicht so.'' sagte ich, als er meinen Bauchnabel beobachtete. ,,Ist doch schön?'' fragte ich. Sein Blick richtete sich zu meinen Augen und ich grinste ihn an. ,,Geht.'' kommentierte er einfach und sah weg. ,,Lügner.'' meinte ich einfach und ehrlich. Weiter sagte er nichts und sein Blick bleib ernst nach vorne gerichtet. Ich kitzelte ihm hinterm Ohr, weshalb er direkt auf kicherte und sein Blick sich veränderte. ,,Du kannst nie ernst bleiben.'' sagte ich und schenkte ihm einen Kuss. ,,Ja, hast recht.'' ,,Ich hab immer recht.'' sagte ich und klammerte mich an seinem Arm. ,,Mrs Bellingham hat immer recht.'' Lächelnd sah ich ihn an. ,,So klingt es besser, love.'' Ich konnte nicht anders als zu grinsen bei seinen Worten. Als er noch meinen Kopf küsste, musste ich kichern.

Es fühlt sich gut an hier in der Öffentlichkeit rumzulaufen. Keine erkennt Jude, was gut ist. Hier können wir das machen was wir wollen, ohne das wir auf den sozialen Medien landen.

Auf dem Weg zurück zu unseren Familien trennen unsere Wege sich, weil unsere Eltern die Stadt erkunden wollen, und wir zum Strand gehen wollen. Alia und Melia waren so nett und packten für mich meinen Bikini ein. Jobe war natürlich auch bei uns. Am Strand zogen wir uns alle in den Umkleidekabinen um. Meine Cousinen hatten mir meinen neuen weißen Bikini eingepackt. Zum Glück hatten sie mir den eingepackt. Meine Tage hatte ich bekommen bevor wir nach London geflogen sind, was jetzt passte. Ich war schneller fertig als meine Cousinen. Vor den Umkleiden war eine Bank, wo Juju am sitzen war. Zuerst bemerkte er mich gar nicht, weil er am Handy war. Aber als er dann meine Flipflops sah, sah er auch nach oben. Ich formte einen Kuss Mund und zeigte Peace, während er mich musterte. ,,Hm.'' summte er und platzierte seine rechte Hand auf meine Taille und zog mich sanft auf seinen Schoß. Lächelnd wartete ich auf meine Cousinen, die nach Jobe erst raus gekommen waren. Wieso waren die so lange dort drinnen?

Wir liefen runter zum Strand, wo wir unsere Handtücher bereitlegten und ich mich direkt drauf legte um mich zu Sonnen. Jobe wollte ins Wasser und meine Cousinen rannten ihm förmlich hinterher. So waren wir beide alleine. Ich lag auf meinem Bauch und sonnte mich, während er auf seinem Rücken lag und am Handy war. ,,Du könntest mal die Sonne genießen, anstatt am Handy zu sein.'' motzte ich ihn an, während ich meinen Kopf auf das Handtuch legte. ,,Jaja.'' antwortete er trotzig und sah immer noch auf sein Handy.

Nach einigen Minuten spürte ich wie ein Handtuch auf meinem Po landete. Verwirrt hob ich meinen Kopf und sah auf meinem Po, wo wirklich ein Handtuch lag. Ich sah zu Juju, der einfach mich ansah. ,,Was soll das?'' fragte ich verwirrt. ,,Wieso sonnst du dich am Po?'' fragte er und lag sein Handy beiseite. ,,Um braun zu werden?'' beantwortete ich seine dumme Frage. ,,Brauchst du nicht.'' sagte er und widmete sich wieder seinem Handy zu. Ohne etwas zu sagen warf ich das Handtuch weg und wollte mich gerade wieder hinlegen, doch er warf es wieder auf meinem Po. ,,Jude, du lässt mich jetzt mich sonnen.'' sagte ich. ,,Nö.'' ,,Was ist den passiert, dass ich mich nicht Sonnen darf?'' fragte ich zickig. ,,Junge,
da waren solche Jungs, die dir auf den Hintern geschaut haben.'' gab er endlich zu. ,,Deswegen regst du dich so auf?'' fragte ich leicht lachend. ,,Willst du das etwa?'' fragte er wütend. ,,Natürlich nicht.'' sagte ich und versuchte nicht zu lachen. ,,Gut.'' ,,Ui, Osito ist eifersüchtig.'' sprach ich extra wie ein Baby und kniff in seine Wangen. Jobe kam aus dem Wasser heraus und hörte meinen Teil der Konversation noch mit. ,,Ich bin nicht eifersüchtig.'' verneinte er. ,,Wer's glaubt.'' sagte Jobe lachend und nahm sich sein Handtuch. ,,Danke Jobe.'' bedankte ich mich und schenkte ihm einen Luftkuss. ,,Und außerdem wollte dich dein Bär nur beschützen.'' sagte Juju und bekam nach diesem Satz von mir ein Babyhaftes Ui' und einen Kuss von mir. ,,Ih, nicht vor mir.'' sprach Jobe angewidert und schlug sich seine Hände vors Gesichts, woraufhin wir beide auflachen.

...
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second chance  | JUDE BELLINGHAM Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt