Teil 57

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Amelia
Der Weihnachtsmonat ist gekommen! Dezember, die Zeit, die ich so sehr liebe. Nicht nur wegen den Geschenken, sondern auch wegen der Zeit, die man mit der Familie verbringt. Momentan bin ich zwar nicht mit der Familie, sondern alleine zuhause mit meinem Hund, der eigentlich schon zur Familie gehört.

Weihnachten und Silvester sind wir alle zusammen bei den Bellinghams'. Wenn ich sage alle, dann meine ich auch alle. Tia, abuela, meine Cousinen und natürlich meine Eltern. Wir werden alle gemeinsam die Festtage verbringen.

Heute ist ein typischer Dezember Tag. Es ist eher kühles Wetter und heute morgen hat es auch geregnet, aber dennoch habe ich Lust etwas heute zu machen. Zwar habe ich noch Schule, aber es ist Wochenende. Heute ist Freitag und übermorgen spielt England im Achtelfinale gegen Senegal. Ich freue mich, dass sie schon so weit gekommen sind und hoffe, dass sie ins Finale kommen.

Während ich auf der Couch gemütlich meinen warmen Kakao trinke und nebenbei meine Serie schaue, liegt neben mir Pom Pom und schläft. Während ich ihn streichelte, bekomme ich einen Anruf von Asya. Sofort nehme ich ihn entgegen. ,,Hallo, Schatzi.'' Ich schlürfe aus meinem Kakao. ,,Hey Schatzi. Ich hoffe, du hast heute Zeit für etwas Spaß.'' Ich konnte ihr Grinsen schon sehen. ,,Natürlich! Was hast du vor?'' fragte ich interessiert. ,,Ich stehe vor deiner Tür, mach sie auf.'' Und schon hatte sie aufgelegt.

Sofort stand ich auf den Beinen und lief zu Haustür, die ich öffnete. ,,Kirmes!'' schrie sie und hatte ihren Koffer dabei, was heißt, dass es heute unordentlich wird. ,,Kirmes?'' fragte ich verwirrt, als sie nun in der Wohnung war. ,,Ja! Heute geht es auf die Kirmes für unsere Hintern.'' erzählte sie freudig, als sie mit ihren Koffer in das Ankleidezimmer lief. ,,Wer kommt alles?'' fragte ich, während ich ihr hinterher lief. ,,Tina kommt auch gleich vorbei.'' teilte sie mir mit. ,,Du kommst doch mit?'' fragte sie mich. ,,Ja, klar.'' meinte ich etwas unsicher. ,,Du wirkst versteift. Bisschen tanzen, dann bist du wieder locker.'' Sie nahm meine Hände und fing an mit mir zu tanzen. ,,Geht doch.''

Asya schmiss die Musik an und wir beide fingen uns an zu schminken. Ich hielt mein Make-up wie immer und glättete meine Haare auch wie immer. Gerade als ich meine Lippenkombi verteilte, klingelte es. Sofort bellte der braune Schopf los und war schon vor mir bei der Tür. Ich öffnete die Tür, und es war natürlich Tina. ,,Hola!'' schrie sie auch, als sie mich umarmte. ,,Hola, querida.'' begrüßte ich sie auch. Sie war schon geschminkt und ihre Haare waren auch schon gestylt. ,,Du siehst Hammar aus!'' begrüßte auch Asya sie. ,,Die Mami sieht am besten aus.'' lachte Tina. Pom Pom lief und Zimmer herein und machte es sich auf den Sitz in der Mitte des Raumes gemütlich.

,,Heute dieser Pulli?'' fragte ich, als ich ihn an meinen Körper hielt. Sofort nickten beide los. Zu dem Pulli zog ich eine Leggings an, wobei ich weiß, dass es zu kalt wird. ,,Leute, wir müssen kurz zur Apotheke.'' sagte ich Bescheid. Beide sahen mich schockiert an und zogen die Luft ein. Verwirrt sah ich zu ihnen. ,,Brauchst du einen Schwangerschaft Test?'' fragte Asya. Nun war ich die Luft einzog. ,,Seit ihr blöd?'' fing ich an. ,,Ich brauche eine neue Packung von meinen Pillen.'' Sofort wirkten die beiden beruhigt, was mich zum Lachen brachte.

Wir fuhren kurz zu Apotheke, die in der Stadt war. Asya wollte unbedingt Pom Pom mitnehmen, weil sie den kleinen Zwerg nicht alleine zuhause lassen wollte. Schnell ging ich in die Apotheke und holte mir mit meinem Rezept die Verpackung. Gerade als ich draußen war, schaute ich nochmal die Verpackung an.

,,Hey, Viana.'' Ich erschrak und ließ die Verpackung in die Tüte fallen. Ich sah hoch. Es waren Mädchen, die ich nicht kannte. ,,Sorry, dass wir dich stören. Wir wollten fragen, ob wir vielleicht ein Bild mit dir machen können.'' fragte die blonde. Ich lächelte. ,,Klar!'' stimmte ich zu. ,,Wie heißt ihr den?'' fragte ich, während sie ihr Handy rausholte. ,,Ich bin Emily.'' sprach die blonde. ,,Ich bin Klara.'' sagte ihre Freundin, die braune Haare hatte. ,,Ihr seid wirklich süß.'' gab ich zu und posierte für das Foto. ,,Danke, wir lieben dich und deinen Content.'' sprach Klara. Ich musste leicht auflachen. ,,Ich danke euch.'' bedankte ich mich. ,,Kannst du uns vielleicht auf Insta folgen? Wir haben eine Fanpage für dich.'' Diese Aussage schockierte mich leicht. ,,Oh, wirklich?'' Beide nickten. Nachdem sie mir ihr Instagram gegeben hatten, verabschiedete ich mich von ihnen und lief ich auch schon wieder weg.

,,Warum hast du solange gebraucht?'' fragte Asya auf dem Beifahrersitz, während ich losfuhr, und die Tüte Tina nach hinten gab. ,,Ich hab Mädels getroffen, sie wollten ein Bild mit mir.'' sagte ich selbst noch etwas verwirrt. ,,Du bist wirklich bekannt.'' sprach Tina von hinten. ,,Die beiden haben sogar eine Fanpage für mich.'' ,,Wie süß!'' kommentierte Asya.

Wieder zuhause setzten wir Pom Pom ab und Asya machte noch schnell ihre Haare, bevor wir wieder im Auto saßen und auf die Kirmes fuhren. Kurz bevor wir angekommen waren, klingelte mein Handy, welches in meiner Halterung war. Asya ging für mich ran.

,,Hey, Jude.'' sangen wir alle im Chor und lachten dann, als wir seinem Gesichtsausdruck sahen. ,,Ich wünsche euch auch einen schönen Abend.'' lachte er. ,,Wohin des Weges?'' fing er ein neues Thema an, nachdem er sich auf das Bett schmiss. ,,In Dortmund ist Kirmes.'' teilte ich ihm mit. ,,Da bin ich einmal nicht da, und schon ist in Dortmund Kirmes.'' meckerte er und kratzte sich am Kopf. ,,Aber viel Spaß euch.'' wünschte er uns trotzdem. ,,Danke schön, oso.'' bedankte ich mich lächelnd, als wir an der Ampel standen. ,,Bist du gerade vom Training gekommen?'' fragte ich. Er nickte. ,,War es anstrengend?'' Wieder nickte er. ,,Es ist so warm hier, ich kann nicht mehr.'' motzte er. ,,Da musst du durch.'' meinte ich, während ich parkte. ,,Oso, Ich muss jetzt auflegen, wir können später nochmal telefonieren, falls du Zeit hast. Ruf mich einfach an.'' sagte ich ihm Bescheid, weshalb er nickte. ,,Viel Spaß, amore. Te quiero.'' Wir mussten alle lachen, außer Asya, weil sie nicht verstand, was er sagte. ,,Yo también te quiero.'' gestand ich auch, und legte mit einem Kussmund in die Kamera auf.

,,Wie kann man so süß sein, ehrlich.'' schwärmte Asya mal wieder, als sie ausgestiegen sind und die Kirmes im Dunkeln strahlte. ,,Ach Quatsch.'' meinte ich schmunzelnd. ,,Er kann sogar spanisch.'' sagte Tina, weil es nicht selbstverständlich ist. ,,Tja, er lernt von der besten.'' sagte ich stolz.

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hoffe euch hat das Kapitel gefallen:)

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second chance  | JUDE BELLINGHAM Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt