Teil 37

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Amelia
Es sind nun zwei Wochen vergangen, seit dem Asya ihr Kind gebärt hat. Ich finde, dass sie gut in eine Routine gekommen ist, und es super macht als Mama. Wir unterstützen sie alle und ich bin stolz auf sie, dass sie es geschafft hat ohne einen Mann. Frauen sind sowieso besser ohne einen Mann.

Zurück zum heutigen Tag. Ich habe seit drei Tagen Winterferien, was heißt, dass ich in den Urlaub fliegen werde. Wir fliegen zwar es nachts, was ich liebe, aber trotzdem ist mein Koffer nicht zu Ende gepackt. ,,Viana! Dein Koffer ist noch leer!'' schrie meiner Mutter aus dem Ankleidezimmer, während ich in der Küche hocke. Ich stopfte mir mein letztes Stück Brot in den Mund und lief ins Zimmer, wo meine Mutter ihre Arme verschränkte. ,,Wir müssen in zwei Stunden los!'' meinte sie und sah mich enttäuscht an. ,,Keine Sorge. Ich schaffe das schon.'' meinte ich und kramte in meinem Schrank. Ich schmiss die Klamotten, die ich mitnehmen wollte in den Koffer. ,,Das machst du noch ordentlich!'' ermahnte meine Mutter mich, bevor sie das Zimmer verließ. ,,Ja, Mama. Ich mache das noch ordentlich.'' sprach ich ihr nach, obwohl sie nicht mehr im Zimmer war.

Ich hatte in den letzten Wochen vieles für den Urlaub bestellt, vor allem Klamotten. Ich finde immer, dass man nie genug Klamotten haben kann. Ich liebe Klamotten! Ich hatte viele Kleider eingepackt, aber auch Klamotten falls es kälter sein sollte. Als meine Klamotten alle eingepackt waren, packte ich noch meine Haarprodukte ein. Meine Skincare Produkte durften natürlich auch nicht fehlen, genauso wie meine Schminke. Ich plane, ganz viele Instagram Bilder zu posten. Mein Feed muss aufgefrischt werden. Ich bin voll die Influencerin geworden, fällt mir gerade ein.

Nachdem ich alles in meinen Koffer geschmissen habe, schließe ich ihn und stelle ihn aufrecht hin. Ich schob ihn zu den Koffer meiner Mutter, der im Flur stand. Gleichzeitig legte ich meine Handgepäck Tasche auf meinen Koffer. ,,Hast du deine Klamotten ordentlich gefaltet?'' fragte meine Mutter, während sie mich beobachtete, wie ich meine Sachen in den Flur stellte. Ich kniff meine Augen zusammen. ,,Ich hab dir doch gesagt, dass du deine Sachen ordentlich in den Koffer legen sollst.'' erzählte sie mir nochmal. ,,Ja, aber siehst du wie schnell ich gepackt habe? Und außerdem müssen wir gleich los zu Jude fahren.'' versuchte ich eine Ausrede zu suchen und funkelte sie an. ,,Du hast Glück, dass wir keine Zeit mehr haben, um deinen Koffer ordentlich zu packen.'' lachte sie. ,,Komm, ich habe Arepas gemacht.'' Als ich das Wort Arepas gehört habe, bin ich gefühlt in die Küche geflogen. Lachend kam mir meine Mutter hinterher.

Ich setzte mich an die Theke und meine Mutter stellte sich gegenüber von mir. ,,Läuft es gut mit dir und Juju?'' fragte meine Mutter und goss uns zwei Gläser mit Wasser ein. Nickend bestätigte ich es, weil ich einen Arepa im Mund habe. ,,Habt ihr euch aufgehört zu streiten?'' fragte sie, bevor sie einen Schluck ihres Wasser trank. ,,Ja.'' bejahte ich ihre Frage lächelnd, als ich meinen Arepa runtergeschluckt habe. ,,Siehst du! Ich habe doch gesagt, was sich liebt, dass hält zusammen.'' zitierte meine Mutter nochmal. ,,Wir sind schon sechs Monate zusammen.'' erzählte ich freudig. ,,Ein halbes Jahr.'' sagte meine Mutter. ,,Wie schnell die Zeit vergangen ist! Und ihr wurdet noch nicht wirklich gesehen von der Presse.'' freute sie sich. ,,Ja, das ist wirklich gut. Ich finde es gut, dass wir unsere Beziehung privat halten. Ich meine, schau uns doch an. Wir haben keinen Stress.'' ,,Ich finde es sehr reif von euch beiden. Das ist eine große Entscheidung gewesen, die ihr gut getroffen habt.'' kommentierte meine Mutter lächelnd.

Nachdem Essen bestellten wir uns ein Taxi, welches uns zu den Bellinghams' gefahren hat. ,,Hi Osito.'' begrüßte ich meinen Freund mit einem Kuss. Er erwiderte ihn, aber wir küssten uns nur kurz, weil ich Jobe entdeckte. Wir beide rannten uns in die Arme. ,,Ich hab meinen Zwerg vermisst.'' meinte ich kraulte ihm durch die Haare. ,,Seit dem letzten Mal bin ich aber gewachsen!'' meinte er stolz, weshalb ich auflachen musste. ,,Kriege ich von meiner Schwiegertochter etwa keine Umarmung?'' meinte Mark traurig. Lachend bekam er von mir eine Umarmung, genauso wie Denise auch eine Umarmung von mir bekam. Ich liebe diese Familie.

second chance  | JUDE BELLINGHAM Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt