Teil 52

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Amelia
Nach zwei Wochen war es dann auch endlich soweit, um in den Urlaub zu fliegen. Gerade sitze ich aber noch in meinen Matheunterricht, und in wenigen Stunden irgendwo im nirgendwo, weil ich keine Ahnung habe, wo mich mein Freund hinführen wird. Die letzten zwei Wochen habe ich versucht ihn auszuquetschen und herauszufinden, wohin wir gehen, jedoch blieb er ruhig und hat es mir nicht erzählt. Irgendwie finde ich es cool, dass er mir nichts erzählt hat und es so geheimnisvoll ist, aber ich werde immer neugieriger, vor allem wenn er mich damit neckt, dass er Bescheid weiß wohin es geht, und ich nicht.

Nachdem die Schulglocke den Unterricht beendet hatte, liefen Asya und ich gemeinsam zu meinem Auto. ,,Was denkst du, wohin es geht?'' neckte sie mich, weil sie weiß, wohin es geht. ,,Hör auf mich zu necken. Du bist meine beste Freundin, sag mir doch, wohin wir gehen.'' meinte ich schmollend. ,,Nö.'' antwortete sie kalt. ,,So eine Idiotin.'' beleidigte ich sie. ,,Wann machst du dir jetzt endlich wieder Social Media?'' fragte sie mich zum Tausendstel mal. ,,Alles nach und nach.'' antwortete ich wie immer.

Vor ihrem Haus angekommen, stieg sie aus, und blieb beim offenen Fenster vom Beifahrer stehen. ,,Vergiss mir nicht zu schreiben.'' Ich nicke. ,,Und erzähl mir immer von eurem Tag.'' Wieder nickte ich. ,,Ganz wichtig ist FaceTime!'' Lachend nickte ich. ,,Und'' fing sie an. ,,Mach dir Social Media.'' waren ihre letzte Worte, bevor sie lachend zu Haustür lief und noch einmal wank. Kopfschüttelnd fuhr ich weiter.

Komischerweise stand Papas Auto da. Auch Denises Auto stand da. Verwirrt parkte ich vorsichtig neben ihm. Ich holte meine Tasche von der Rückbank und schloss das Auto dann anschließend ab. Als ich die Tür der Wohnung öffnete, hörte ich Gelächter. Pom Pom kam direkt anbellt auf mich zu und sprang wie wild herum. Ich beruhigte ihn. Ich schmiss meinen Rucksack auf den Boden und zog mir meine Schuhe aus, damit ich in den Wohnbereich laufen konnte. Ein Koffer steht hier. Meine Eltern sitzen mit Jude und Denise da.

,,Hallo.'' begrüßte ich alle in der Runde. Direkt standen alle vier auf. Pom Pom lief zu Jude, der ihn hoch nahm. ,,Was macht ihr hier?'' fragte ich skeptisch, als mich alle begrüßt hatten. ,,Jude hat auf dich gewartet, das Taxi kommt gleich.'' Ich nickte. Da liegen Blumen auf der Theke. ,,Wem gehören die?'' ,,Mir.'' Meine Mutter lächelte. ,,Die habe ich deine Mama geschenkt.'' antwortete Jude lächelnd.

,,Hast du schon fertig gepackt?'' fragte Denise aufgeregt und wechselte somit das Thema. ,,Noch nicht ganz.'' meinte ich und fing an zu Lachen, bei dem Gesichtsausdruck meiner Mutter. ,,Keine Sorge. Noch ist der Taxifahrer nicht da.'' lachend lief ich ins Ankleidezimmer, wo mein Koffer fast fertig gepackt offen auf dem Boden lag.

Jude kam hinter mir her mit Pom Pom in der Hand und schloss die Tür hinter sich. Er legte ihn sanft auf den Boden ab und kam auf mich zu, um mich vernünftig zu begrüßen. ,,Freust du dich?'' fragte er grinsend, nachdem er mich geküsst hatte, und ich noch in seinem Armen war. ,,Wenn du mir sagst, wohin es geht, freue ich mich.'' schmollte ich, als ich mich entfernte und wieder zu meinem Schrank lief.

,,Rate doch mal.'' schlug er vor, während ich weitere Kleidungsstücke in meinen Koffer schmiss. ,,Italien...Griechenland...Spanien.'' zählte ich auf. ,,Türkei?'' fragte ich. ,,Rate weiter, ich sage dir nicht, wohin wir fliegen.'' hielt er mich auf Trapp. ,,Ich hasse dich.'' ,,Tust du nicht.''

Nachdem ich wieder unzählige Klamotten eingepackt hatte, ging ich nochmal durch, ob ich alles hatte. ,,Schminke, Haarprodukte, Klamotten.'' ,,Hast du genug Bikinis?'' schloss er sich der Konversation an, nachdem er die ganze Zeit mit Pom Pom gespielt hatte. Ich nickte. Meinen Koffer schloss ich endlich und fuhr in zu Jude's Koffer in den Flur.

,,Fertig gepackt?'' fragte meine Mutter. Ich nickte und setzte mich zu Denise und meinem Vater auf die Couch. Während meine Mutter was in der Küche zubereitete, setzte Jude sich mit Pom Pom auf die Couch. Jude fing an mit Pom Pom zu spielen, solange wir noch da waren. Irgendwann wurde ich eifersüchtig, weil Jude die ganze Zeit mit ihm gespielt hatte, weshalb ich ihn wegnahm. ,,Hallo?'' fragte er verwirrt. Statt ihm zu antworten, strecke ich ihm meine Zunge raus.

Als dann endlich das Taxi da war, mussten wir uns verabschieden. ,,Ganz viel Spaß euch, ja?'' wünschte uns meine Mutter, als sie uns beide abknutschte. ,,Ich will meine Tochter heile wieder haben.'' Er zwinkerte Jude an, was mich zum Lachen brachte. Denise umarmte uns beide und kniff mir in den Hintern, weswegen ich auf quietschte. Von Pom Pom verabschiedete ich mich auch noch, indem ich ihn ganz lange drückte. Der Taxifahrer packte unsere Koffer ein und wir stiegen endlich ein. Unsere Eltern wanken uns nochmal zu.

Im Auto auf dem Weg zum Flughafen verhielt sich Jude etwas komisch. ,,Alles gut?'' fragte ich ihn. ,,Ja, alles gut.'' Er lächelte mich warm an, was ich erwiderte und nahm meine Hand in seine. ,,Im Privatjet kann ich wenigstens schlafen.'' meinte er lachend. Sofort drehte ich meinen Kopf zu ihm. ,,Privatjet?'' fragte ich verwirrt. ,,Ja, natürlich. Das ist besser für uns.'' meinte er lächelnd. ,,Du gibts so viel Geld aus für diesen kleinen Trip am Wochenende. Was ist den so besonderes?'' fragte ich. Seine Augen weiteten sich leicht und er drückte meine Hand doller. ,,Unsere erste Reise alleine.'' sagte er schnell. Ich nickte nur.

Am Privatjet wurden wir freundlich begrüßt von der Crew. ,,Haben Sie schon Hunger?'' fragte einer der Damen, als wir uns auf unseren Plätzen niedergelassen hatten. Ich nickte. ,,Gut, hier ist unsere Karte. Suchen Sie sich etwas aus.'' Sie lächelte freundlich und ging zurück. ,,Viel zu Business für mich.'' meinte ich, als ich mir die Karte durchlas. ,,Wenn du die Firma führst, wirst du auch immer mit dem Privatjet fliegen.'' meinte Jude. ,,Ja, ja. Mal sehen.'' Gut ist, dass wir diesen Urlaub noch früh in meinem letzten Schuljahr machen.

...

,,Wir landen gleich.'' gab mir Jude Bescheid. ,,Sagst du mir jetzt endlich, wo wir sind?'' fragte ich nochmal. ,,Wenn wir landen.'' Er zwinkerte mich an, was ich kopfschüttelnd erwiderte. Während der Landung zerquetschte ich Jude's Hand, weil ich die Landung so hasse. Auf der Landebahn wartete schon ein Auto auf uns. Die warme Luft kam mir entgegen. Sofort fing ich an zu schwitzen in meinem Pulli. Sofort sah ich zu Jude, als wir beide am Boden waren. ,,Kos, Griechenland.'' verriet er endlich. Sofort umarmte ich ihn. ,,Ich wusste, dass wir nach Griechenland fliegen.''

...
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second chance  | JUDE BELLINGHAM Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt