Amelia
Den heutigen Tag starte ich im Bett. Es ist wie jedes Jahr am letzten Tag des Jahres ein komischer Tag. Für mich ist Silvester immer komisch, auch wenn ich ihn mit der Familie oder Freunden feiere. Letztes Jahr waren wir in Dubai gemeinsam und dieses Jahr sind wir in London.
Ich blicke an diesem Tag gerne auf das Jahr zurück. Dieses Jahr war es nicht einfach für mich gewesen, und auch nicht für Jude. Zuerst natürlich die Veröffentlichung unserer Beziehung von den Medien und dann unsere Bestätigung auf Social Media. Danach ging alles den Bach herunter.
Nur Hass. Alles wegen einer Beziehung. Nur, weil sich zwei Menschen lieben, wo der Freund in der Öffentlichkeit steht. Ich frage mich, wie es gewesen wäre, hätte ich nicht solche Nachrichten bekommen. Die Monate, die wir separat verbracht haben, wären wundervoll gewesen. Ich hätte mehr Zeit mit ihm gehabt. Stattdessen saß ich beim Therapeuten.
Dennoch bin ich dankbar für diese Zeit, weil sie mich geprägt hat. Ich habe gelernt, wie man umgeht mit dem Internet und auch, wie man selbstbewusster erscheinen kann. Caro, meine Therapeutin, hat mir sehr viel geholfen und ist zu meiner Freundin geworden.
Dankbar bin ich auch für meine Familie und meine Freunde. Sie haben mir am meisten in dieser Zeit beigestanden und haben mir ebenso geholfen. Asya hat nur wenige Monate nach dem sie ihr Kind bekommen hat bei mir daheim gehockt, während meine Mutter nicht zuhause war. Sie hat sich um mich gekümmert und hat sich Sorgen um mich gemacht, so wie man sich eine beste Freundin vorstellt. Sie war immer da.
,,Bist du schon wach?'' Er betrat das Zimmer, während mein Kopf zum Fenster gerichtet war. Ich drehte meinen Kopf zu ihm und lächelte ihn warm an. ,,Wie hast du geschlafen?'' Er setzte sich ins Bett, während ich noch lag. ,,Gut, mir war aber kalt.'' antwortete ich ihm ehrlich. ,,Wieso sagst du den nichts? Ich hätte mit dir gekuschelt.'' schmollte er, woraufhin ich anfange zu Lachen. ,,Ich will dich in Ruhe schlafen lassen, bevor du zum Trainingslager nach Marbella gehst.'' sagte ich. ,,Das brauchst du nicht. Bei dir schlafe ich doch in Ruhe.'' meinte er, was mich zum schmunzeln bringt.
,,Kommt ihr mal zum Frühstück? Wir wollen gleich noch in die Stadt.'' gab Jobe uns Bescheid, während er im Türrahmen stand. ,,Wir kommen, Zwerg.'' meinte ich, woraufhin er nickend verschwand. Ich stehe vom Bett auf. Er legte sich hin. ,,Los, du musst auch aufstehen.'' sagte ich, woraufhin ich ihn mit meinen Armen hochzog. ,,Ich hab' kein Hunger.'' ,,Doch, du hast Hunger.'' verbesserte ich seinen Satz. Trotzdem stand auf er auf und wir beide liefen die Treppen runter, um in die Küche zu gelangen.
,,Los, los! Kommt essen.'' Abu zieht uns an den Tisch. ,,Guck mal, Abu hat arepas gemacht.'' Ich zeige auf den Teller, wo die arepas drauf sind. Sofort weiten sich seine Augen mit Freude. ,,Willst du arepas?'' fragte meine Abu ihn, woraufhin er sofort nickte. Sie füllte ihm seinen Teller voll. ,,Gracias, abu.'' bedankte sich Jude bei ihn, woraufhin sie anfing zu lachen und ihm auf die Wange küsst. ,,Mein Junge.'' schwärmt sie, und setzt sich wieder hin. Sofort fingen alle an zu lachen. Generell bringt uns der Akzent meiner Oma uns immer zum lachen.
Nachdem Frühstück halfen Jude und ich beim aufräumen, weil die anderen sich schon mal fertig machen wollten, weil wir in die Stadt gehen. Wir beide räumten schnell die Spülmaschine ein, weil ich mich fertig machen wollte. Während Jude die Maschine startete, rannte ich hoch nach oben, um mich schnell fertig zu machen, da ich mich sowieso beeilen musste.
Ich zog mir schnell meine Lieblingsjeans an und dazu ein enges Oberteil, worauf ich einen langen Mantel anzog. Während ich anfing meine Haare zu glätten, kam Jude von unten. Er zog sich um und ging dann ins Bad, um sich seine Haare zu machen. Meine Haare waren schnell geglättet, weshalb ich meine Skincare machen konnte und auch schneller als gedacht fertig war. ,,Via und Jude!'' rief Dee von unten, als die Haustür sich schon öffnete. Ich rannte die Treppen herunter und zog mir meine Dog-Martins an. Jude kam mir hinterher gelaufen.
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second chance | JUDE BELLINGHAM
Romance''𝐁𝐫𝐨𝐰𝐧 𝐞𝐲𝐞𝐬 𝐚𝐫𝐞 𝐣𝐮𝐬𝐭 𝐛𝐫𝐨𝐰𝐧 𝐞𝐲𝐞𝐬, 𝐮𝐧𝐭𝐢𝐥 𝐲𝐨𝐮 𝐟𝐚𝐥𝐥 𝐢𝐧 𝐥𝐨𝐯𝐞 𝐰𝐢𝐭𝐡 𝐬𝐨𝐦𝐞𝐛𝐨𝐝𝐲 𝐰𝐢𝐭𝐡 𝐛𝐫𝐨𝐰𝐧 𝐞𝐲𝐞𝐬" Die frisch achtzehnjährige Amelia geht mit ihrer besten Freundin in den Club. Das Einzige was...
