Amelia
Ich sitze mit Denise am Flughafen von Dortmund. Gerade warten wir darauf, dass unser Privatjet bereit ist nach Spanien zu fliegen. Ich bin sehr aufgeregt, auf das neue Kapitel was auf uns zukommt, sobald Jude seinen Vertrag unterschreibt. Alles läuft gut, bis jetzt, und es wird auch hoffentlich weiter so laufen. In der neuen Stadt werde ich mich sicher wohlfühlen. Ich spreche die Sprache und kenne auch viele Gerichte. Die Menschen dort werden sicherlich nett sein, das hoffe ich.
Der Abschied von den Jungs fiel mir wahrscheinlich einfacher, als der von Jude. Ich glaube, dass ich ihn nachts weinen gehört habe. Ich bin mir aber nicht sicher. Meine Mutter musste auch weinen, was mich ganz traurig gemacht hat, weil ich nun nicht mehr in meinem Kinderzimmer wohnen werde, sondern mit meinem Verlobten in einem Haus in Spanien. Mit Asya, Tina und AJ habe ich natürlich auch noch was gemacht bevor ich hier am Flughafen gelandet bin. Asya studiert ab Oktober in der gleichen Uni wie Valentina, sodass sie sich wenigstens dort haben. Beiden habe ich aber versprochen, dass sie mich jederzeit besuchen können. Ich realisiere es immer noch nicht, dass mein Leben jetzt komplett anders seien wird. Mein erstes großes Projekt bei Ponte industries ist schon in Planung. Klar, wird es erstmal schwierig sein von Spanien aus in Deutschland zu arbeiten, aber ich glaube mein Vater und ich haben beide schon was in den Gedanken.
Meine ganzen Klamotten und alles andere wichtige wurde schon vor einer Woche bei mir abgeholt, welche gemeinsam mit den Sachen von Jude nach Spanien ins neue Haus gebracht worden sind. Jetzt habe ich nur zwei Koffer dabei, mit den Sachen, die ich noch brauchte für die Woche. Das Haus ist unglaublich groß und schön. Dee hat es für uns gefunden und wenn wir in Spanien angekommen, kriege ich auch schon den Schlüssel fürs Haus. Ich bin gespannt, wie es in echt aussehen wird.
Jude ist momentan aber noch in Griechenland, und macht mit seinen zwei Jungs einen Jungs-Urlaub, den er sich gewünscht und auch verdient hat, weshalb er nicht dabei sein kann, aber er vertraut mir, dass ich das Haus für akzeptabel bestimme.
Das vibrieren meines Handys holt mich aus meinen Gedanken. Ich lese Jude's Namen und gehe sofort ran. ,,Hallo?'' spreche ich unsicher. ,,Hi, amore.'' Ich schmunzel' den Boden an. ,,Bist du in Griechenland angekommen?'' frage ich schnell. ,,Da macht sicher aber jemand Sorgen.'' lacht er. ,,Jude.'' ermahne ich ihn. ,,Ja, natürlich. Sonst würde ich dich nicht anrufen.'' versichert er mir. ,,Okay, gut.'' meine ich. ,,Seid ihr noch nicht im Jet?'' fragt er. ,,Nein.'' antworte ich trocken. ,,Wieso dauert das denn so lange?'' fragt er. ,,Keine Ahnung.'' meine ich. Ich weiß es doch selbst nicht. ,,Was ist los?'' bemerkt er meine Abwesenheit. ,,Nichts.'' weiche ihm aus. ,,Du hast Angst vom Flug.'' Habe ich nicht. Ich verneine es aber nicht. ,,Du brauchst keine Angst zu haben, Mama ist doch da.'' ,,Ja, wird schon.'' Ich schaue hoch zu Dee, die am Fenster steht und unseren Privatjet sieht. Sie zeigt drauf und schaut dann in meine Richtung. ,,Geht es dir gut?'' frage ich, um ihn meine Abwesenheit aus dem Kopf zu kriegen. ,,Wenn es dir gut geht, geht es mir auch gut.'' Ich kann mir sein Grinsen schon vorstellen. ,,Schleim nicht.'' Ich verdrehe meine Augen. ,,Du hast gerade deine Augen verdreht, nicht wahr?'' ,,Und du schmunzelst gerade, nicht wahr?'' stelle ich ihm eine Gegenfrage. ,,Du hast mich ertappt.'' lacht er. ,,Und du mich.'' Dee ruft mich zu sich. ,,Der Privatjet ist anscheinend fertig. Ich muss auflegen.'' sage ich ihm Bescheid. ,,Okay, ich hoffe ihr landet gut. Melde dich sofort bei mir.'' Es klang eher nach einer Drohung, als nach einer Bitte. Ich lache auf. ,,Mache ich.'' versichere ich ihm. ,,Gut, ich liebe dich.'' ,,Ich dich auch.'' gestehe ich ihm. Seufzend lege ich auf, hoffentlich merkt er nichts von meiner Abwesenheit.
...
Im Spanien angekommen scheint mir die Sonne ins Gesicht. Es ist viel wärmer. Ich schwitze schon! Die Koffer werden mir abgenommen und in den Kofferraum geladen. Im schwarzen Auto sitzen wir beide auf dem Weg zum Haus. ,,Na, aufgeregt?'' Sie zwinkert. ,,Schon. Ich freue mich aber.'' Ich fange an mit meinen Daumen zu drehen. ,,Geht es dir gut?'' fragt sie mit zusammengezogen Augenbrauen. ,,Ja, bin nur müde vom Flug.'' lüge ich. Sie nickt schnell. ,,Im Haus kannst du bestimmt gut schlafen.'' Ich nicke mit ihr.
Das Haus ist wunderschön. Die Einfahrt erst! Ich verliebe mich ins Haus, jetzt schon. Das Haus ist auf einem Berg, wodurch wir einen schönen Blick über Madrid haben. Ich klingele nervös und stelle mich sofort neben Dee. ,,Keine Angst, Schatz. Ich bin dabei.'' Sie streichelt sanft meinen Arm. Durch die zwei schmalen Fenster links und recht an der schwarzen Tür, erkenne ich schon die Immobilienmaklerin in ihrem Anzug. Ich bemerke erst jetzt, dass ich voll underdressed bin! Ich wollte aber bequeme Sachen für den Flug haben. Ach egal, wird schon.
Ich versuche professionell zu bleiben, als sie die Tür öffnet und uns lächelnd empfängt. ,,Hallo, hallo! Willkommen. Kommt rein.'' lächelnd tretet sie zur Seite und lässt uns Durchgang in den hellen offenen Flur. Rechts die schwarze Treppe, die nach oben führt, direkt darüber noch eine Treppe, die noch eine Etage nach oben führt. Ich schüttelte aufmerksam ihre Hand, nachdem Dee es vorgemacht hat. Sie zeigt uns das ganze Haus, weshalb ich von dem stauen nicht herauskomme. Ich glaub, ich werde mich in diesem Haus verirren!
Wir gehen wir die schwarzen Treppen herunter und laufen zu dem großen Esstisch. Sie holt den Vertrag heraus und auch den Schlüssel, der schön im Licht funkelt. ,,So, nur noch eine Sache zu erledigen.'' Sie lächelt, was ich schnell erwidere. Ich schiele kurz zu Denise, die mir zu nickt. Ich unterschreibe schnell den Vertrag und sie übergibt mir den silbernen Schlüssel. Mein erstes Haus, und ich teile ich mir mit meinem Verlobten. ,,Ich hoffe, sie fühle sich wohl hier.'' Ich geleite sie zur Tür, woraufhin wir uns verabschieden und ich den Fahrer den Hinweis gebe, unsere Koffer hereinzutragen.
So surreal es auch ist, ist das mein neues Zuhause.
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second chance | JUDE BELLINGHAM
Romansa''𝐁𝐫𝐨𝐰𝐧 𝐞𝐲𝐞𝐬 𝐚𝐫𝐞 𝐣𝐮𝐬𝐭 𝐛𝐫𝐨𝐰𝐧 𝐞𝐲𝐞𝐬, 𝐮𝐧𝐭𝐢𝐥 𝐲𝐨𝐮 𝐟𝐚𝐥𝐥 𝐢𝐧 𝐥𝐨𝐯𝐞 𝐰𝐢𝐭𝐡 𝐬𝐨𝐦𝐞𝐛𝐨𝐝𝐲 𝐰𝐢𝐭𝐡 𝐛𝐫𝐨𝐰𝐧 𝐞𝐲𝐞𝐬" Die frisch achtzehnjährige Amelia geht mit ihrer besten Freundin in den Club. Das Einzige was...
