Amelia
Nach der Schule freue ich mich auf mein Wochenende. Ich verabschiedete mich von den Mädels aus meinem Kurs und auch von Valentina, die ich aber sowieso später sehen werde, wegen der kleinen Babyparty von Asya. Mit dem Auto fahre ich nachhause. Zuhause angekommen öffnete ich den Briefkasten und entdeckte einen Brief von der Post. Mein Paket ist doch angekommen! Schnell renne ich die Treppen hoch und klingle bei der Nachbarin. ,,Hey Viana! Ich glaube, du möchtest dein Paket. Hab ich recht?'' fragte sie lachend, als sie die Tür öffnete. ,,Ja.'' entgegnete ich ihr schüchtern. Lächelnd reichte sie mir mein Paket, was ich dankend annahm.
Freudig öffnete ich die Tür unsere Wohnung. Ich schmiss meinen Schulranzen auf den Boden und rannte förmlich ins Ankleidezimmer, wo ich das Paket aufriss und den pinken Zweiteiler entdeckte. Noch nie habe ich mich so schnell umgezogen, wie jetzt. Der Pinke Zweiteiler steht mir wie angegossen. Gleich darauf zog ich ihn wieder aus, um ihn nicht dreckig zu machen. In der Küche entdeckte ich Essen, welches meine Mutter gekocht hatte. Daneben lag ein kleiner Zettel wo drauf stand, dass sie mit Denise shoppen ist und wir uns bei Asya treffen. Sie hat es nicht so mit ihrem Handy ,weshalb sie immer solche kleinen Zettel schreibt. Nachdem ich mir Eiswürfel in mein Glas kippte, öffnete sich die Haustür. Jude kam zum Vorschein. Direkt strahlte ich, als ich ihn sah. ,,Hi Osito.'' Ich lief auf ihn zu und küsste ihn kurz. Als ich mich wieder entfernen wollte, zog er mich wieder zu sich, um mich länger zu küssen. ,,Was denn? Wenn ich schon einen Begrüßungskuss bekomme, dann einen richtigen.'' meinte er zu meiner Grimasse. ,,Also fandest du meinem Kuss nicht gut?'' zickte ich ihn leicht an, als ich mich an den Tisch setzte und eine Portion nahm. ,,So hab ich das nicht gemeint.'' verneinte er meine Aussage. ,,Wie hast du es den gemeint?'' entgegnete ich trotzig. ,,Also, eh, ich meine, dass-'' Ich ließ ihn nicht aussprechen. ,,Sag doch einfach, dass mein Kuss dir nicht gefallen hat.'' rief ich schon leicht. ,,Lass mich doch ausreden.'' bittet er, als er sich sein Glas auffüllte. ,,Rede.'' Ich blieb trocken. Ich stopfte mir einen Löffel in meinem Mund und wartete darauf bis er sprach. ,,Dein Kuss war gut, ich wollte doch nur einen längeren Kuss von meiner hübschen Freundin.'' versuchte er sich zu verteidigen. ,,Freundin?'' fragte ich schon leicht wütend. ,,Frau.'' verbesserte er sich selbst. ,,Ich will nicht mehr essen.'' meinte ich und wollte gerade aufstehen, doch Jude's Hand zog mich wieder auf meinen Stuhl. Wieso nervt er heute so?
,,Doch. Du willst essen.'' Er trank aus seinem Glas. ,,Woher willst du wissen, was ich will?'' fragte ich. ,,Ich weiß was du willst.'' bestimmte er. ,,Ach ja? Was will ich den?'' fragte ich arrogant. ,,Erstmal willst du essen. Danach möchtest du dich schminken und umziehen für die Party. Außerdem willst du dich beeilen, weil du Angst hast, dass du zu spät kommst, weil du weißt, dass du zu spät kommst.'' Verdammt. Er lag genau richtig. Ich sprach während des Essens nicht. Eigentlich hab ich immer recht. Stumm esse ich einfach. Während wir aßen, herrschte Stille zwischen uns.
Gleichzeitig waren wir fertig mit dem Essen, weshalb wir auch gleichzeitig aufstanden und unsere Teller in der Küche abstellten. Er tat seinen Teller in die Spülmaschine, genau so wie ich meinen Teller. Ohne Bescheid zu geben lief ich einfach in mein Ankleidezimmer und fing an mich zu schminken. Als ich fast fertig mit meiner Base war, und gerade meine Wimpern aufkleben wollte, kam mein lieber Freund herein. Er hatte sich schon umgezogen und hatte nun einen blauen Anzug von Psalm Angels an. Er sieht gut aus, aber das sage ich ihn jetzt nicht. ,,Wann bist du fertig?'' fragte er und lief in das Zimmer herein. ,,Keine Ahnung.'' Bei mir weiß man nie wann ich fertig bin. Ich verteile Kleber auf meinen Wimpern und pustete kurz. ,,Hast du nicht immer diese lash extensions drauf? Warum klebst du deine Wimpern?'' fragte er schief. ,,Weil ich keinen Termin diesen Monat bekomme habe.'' antwortete ich trocken. Darüber könnte ich mich jetzt auch schon wieder aufregen. Leise beobachtete er mich, während ich meine Wimpern klebte. Als das fertig war, bog ich sie noch schnell und schmierte mir dann meine Lippen Kombi drauf. Am Ende wischte ich noch mein Puder weg und stand dann seufzend auf. ,,Endlich.'' freute er sich zu früh. ,,Nicht so eilig Osito. Wir haben noch genug Zeit.'' heiterte ich ihn auf und lief ins Bad. Dort entschied ich mich diesmal meine Haare zu locken. Locken gehen bei mir aber viel schneller als glatte Haare, also war ich recht schnell mit meinen Haaren fertig.
Wieder in meinem Ankleidezimmer lag Juju einfach auf meinen Sessel. Er war am Handy.
Ich zog mir einen pinken Zweiteiler an mit einem weißen crop Top. Mir war es recht egal, dass ich mich vor ihm umzog. Fertig angezogen stellte ich mich vor meinem Spiegel und betrachtete mich nochmal. ,,Du siehst gut aus.'' gab er mir ein Kompliment und stellte sich neben mich und ließ seine Hand an meine Hüfte wandern. ,,Tu tambien te ves bien osito.'' gab ich ihm sein Kompliment zurück und drückte einen Kuss auf seine Lippen. ,,Keine Ahnung was du gesagt hast, aber es klang heiß.'' lachte er und berührte dabei meine Schläfe. ,,Ich hab gesagt, dass du auch gut aussiehst.'' erklärte ich ihm und drehte mich wieder um in den Spiegel zu schauen. ,,Danke love.'' bedankte er sich und küsste meinen Hinterkopf. Kichernd holte ich mein Handy raus und schoss ein paar Bilder von uns. Posten kann ich die sowieso nicht.
Ich schnappte mir meine Schlüssel und meine kleine Tasche. Im Auto schallte ich mich an und er öffnete sein Handy, um seine Playlist anzuschalten. ,,Ich will Musik machen.'' meinte ich und holte ebenfalls mein Handy raus. ,,Ich mache immer Musik.'' ,,Das ist dein Argument?'' fragte ich lachend. ,,Ja. Und außerdem ist meine Musik besser als deine.'' Gerade wollte er auf dem Bildschirm auf seinen Namen tippen. Schnell schlug ich seine Hand weg. ,,Meine Musik ist scheiße?! Deine Musik ist scheiße.'' fing ich erneut eine Diskussion an. ,,Wir haben den selben Musikgeschmack?'' meinte er ruhig. Er kann immer so ruhig bleiben, wenn wir diskutieren oder einen Streit haben wegen unnötigen Sachen. ,,Du meintest doch, dass deine Musik besser ist!'' rief ich. ,,Viana, bitte, fahr einfach los. Ich möchte und will nicht mit dir diskutieren darüber.'' sprach er sanft und rieb sich seine Hände an den Oberschenkel. Weiter sage ich nichts. Wie er sagte, fuhr ich einfach los zu Asya. Ich hatte Glück, dass Valentina alles abholen konnte und ich nicht.
Bei der Einfahrt von Asya standen schon einige Autos, aber für mein Auto war noch Platz. Ich entdeckte auch das Auto von Denise, indem unsere Mütter einkaufen waren. Wir beide stiegen aus und ich holte noch schnell das Geschenk von uns für Asya aus dem Kofferraum, welches ich ihm in die Hand drücke. Ich klingelte, woraufhin Valentina uns beiden die Tür öffnete. ,,Ah! Unsere Lieblinge sind da!'' rief sie lächelnd. Ohne Gesichtszüge begrüßten wir uns normal. Jude lief in den Garten zu unseren Müttern und den anderen. Ich begrüßte meine schwangere beste Freundin. ,,Hi Schatzi!'' umarmte ich sie. ,,Hallöchen. Wo ist Jude?'' fragte sie verwirrt. ,,Im Garten.'' Ich half beiden beim tragen der Torte und der anderen Sachen. ,,Wieso bist du so genervt?'' bemerkte Sie. ,,Ich bin nicht genervt.'' verneinte ich ihre Aussage im Garten. Schnell begrüße ich die anderen, die ich heute noch nicht gesehen hatte.
Ich stellte mich zu Denise meiner Mutter und Jude. ,,Warum seid ihr euch denn nicht Nahe?'' fragte Denise verwirrt, als sie merkte, dass wir Abstand hielten. Wir beide antworteten ihr nicht. Ich sah kurz rüber zu ihm, aber er sah still nach vorne. Meine Mutter und Denise sprachen sich ab. Was haben die den jetzt vor? ,,Leute kommt alle! Asya schneidet jetzt die Torte!'' verkündigte Tina, weshalb alle näher treten. Plötzlich wurde ich mit Schwung in die Arme von Jude geschubst. Mit den Reflexen von ihm fing er mich auf. Er platzierte seine Hände direkt auf meine Hüfte und zog leicht daran. Gleichzeitig drehten wir uns zu unseren Müttern, die sich erstmal angrinsten und dann uns. Beide zeigten den Daumen nach oben. Lachend sahen wir beide uns an. ,,Tut mir leid.'' flüsterte ich leise gegen seine Schulter, an die ich mich anlehnte. ,,Ist schon gut love.'' verzieh er mir und küsste mich an meiner Schläfe. Seinen Arm legte er um mich und zog mich näher an sich. Ich küsste noch kurz seine Schulter, bis ich dann mit den Countdown mitzählte.
,,3...2....1!'' riefen alle mit. Schnell schnitt Asya den Kuchen gemeinsam mit ihrer Mutter. Die beiden sahen zuerst die Farbe, von der ich natürlich schon weiß. Strahlend hielt Asya das Tortenstück mit der blauen Farbe in die Luft. Ich hatte mir extra pink angezogen, damit es nicht so auffällig ist. ,,Das werden wir auch eines Tages tun, wenn du mit meinem Kind schwanger bist love.'' sprach Jude, bevor er sich entfernte, um Asya zu umarmen. Ich bewegte mich kurz nicht, weil ich realisieren musste, was er da gerade gesagt hatte. ,,Viana! Komm wir machen ein Bild!'' rief meine Mutter mich zu sich. Langsam lief ich auf sie zu und stellte mich neben Asya. Direkt neben mir stand Jude. Wie immer, platzierte sich seine Hand auf meiner Hüfte und er lächelte in die Kamera genauso wie ich.
Eines Tages werde ich sein Kind in mir tragen.
...
TIKTOK: livingyn
hoffe euch hat das Kapitel gefallen:)
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second chance | JUDE BELLINGHAM
Romance''𝐁𝐫𝐨𝐰𝐧 𝐞𝐲𝐞𝐬 𝐚𝐫𝐞 𝐣𝐮𝐬𝐭 𝐛𝐫𝐨𝐰𝐧 𝐞𝐲𝐞𝐬, 𝐮𝐧𝐭𝐢𝐥 𝐲𝐨𝐮 𝐟𝐚𝐥𝐥 𝐢𝐧 𝐥𝐨𝐯𝐞 𝐰𝐢𝐭𝐡 𝐬𝐨𝐦𝐞𝐛𝐨𝐝𝐲 𝐰𝐢𝐭𝐡 𝐛𝐫𝐨𝐰𝐧 𝐞𝐲𝐞𝐬" Die frisch achtzehnjährige Amelia geht mit ihrer besten Freundin in den Club. Das Einzige was...
