Theodor:
Ich sitze in der Schule, gleich ist dieser Tag um. Heute war eine Arbeit nach der nächsten angesagt und eine Rückgabe von Tests nach der nächsten. Die Laune in der Klasse ist gedrückt und dabei ist gerade mal die erste Woche nach den Herbstferien vorbei.
Als wäre das nicht schon passend, fallen heute die Sportkurse aus, was mir nur recht kommt. Ich bin heute einfach nicht guter Dinge. Ich habe zwar keine schlechten Noten, aber die Presse hat herausgefunden das Dad war mit Audrey hat, zumindest gibt es einige Artikel und somit ist das Parlament in Aufruhe und viele Damen am Hof fühlen sich auf die Füße getrampelt. Audrey trifft es ebenfalls und die kann das gar nicht gebrauchen. Sie steckt mit Ihrem Bruder gerade in Hochzeitsvorbereitungen, Mitte Dezember wird Ihr ältester Bruder heiraten und Sie macht das Kleid für seine Verlobte wobei Ihr Abby ab und zu hilft.
Das ist endlich mal ein Grund zu Freude, aber Ihre Oma kommt jetzt erst in die Reha und alle hoffen das Sie am großen Tag Ihres Enkels dabei sein kann. Als endlich die Glocke läutet packe ich zusammen und laufe nachdraußen und steige ins Auto, sobald der Rest da ist, fahren wir los.
So einen Tag brauche ich auch nicht wieder. Sobald wir daheim sind, eile ich ins Schloss und gehe auf mein Zimmer und ziehe mich um und lege mich auf meine Couch und schließe die Augen, ich schlafe ein und wache durch ein Klingeln auf.
Ohne zu sehen wer dran ist, nehme ich ab, "Hallo?" frage ich und sitze gerade als es Audrey ist. 'Hey, kannst du mich von der Schule abholen, man hat mir meine Autoreifen zerstochen und ich muss ins Krankenhaus zu meiner Oma, die wird heute in die Reha verlegt. '
"Ja, warte ich fahre los." Damit ziehe ich mir ein paar Schuhe an und hole mir den Schlüssel vom SUV und fahre los, ich brauche nicht lange, da sehe ich schon die Polizei und den Rektor. Mr. Winston sieht verdammt wütend aus, wäre ich an seiner Stelle auch. Audrey spricht kurz mit Ihm und ich rufe Dad an und erkläre Ihm alles.
Er lässt zwei Mechaniker schicken, die das Auto abschleppen und die Reifen wechseln werden. Somit hupe ich einmal und Audrey winkt und ein Polizist gibt Ihr etwas, bevor Sie zu mir läuft und einsteigt, "danke." Ich fahre los, "in das Krankenhaus, wo du schon warst?" frage ich und Sie nickt und schnallt sich an.
"Dad lässt das Auto abholen und lässt die Reifen wechseln." Sie nickt und wirkt fertig mit der Welt, "wir kriegen schon die Leute, die das gemacht haben." Ich drücke kurz Ihre Hand und merke, wie Sie zittert. "Dein Tag war wohl auch nicht so gut, was?" frage ich und blicke kurz zu Ihr, "mein Tag war heute einfach nicht gut. Das fing heute Morgen an und endete mit sowas. Ich habe zwar genug Geld, um das Ganze zu bezahlen, aber ehrlich gesagt frage ich mich, wieso Sie sowas machen, egal wer das ist, ich habe niemandem etwas getan. Ich will mit sowas nicht in Verbindung gebracht werden."
Ich sehe aus dem Augenwinkel wie Sie sich über die Augen wischt und innerlich zerbricht etwas in mir. Sowas hat Sie nicht verdient, egal wer das war, der wird hoffentlich seine Strafe dafür erhalten.
Als wir am Krankenhaus halten laufen wir auf die Station, wo Rosi in Ihrem Zimmer wartet, und uns anlächelt, "da bist du ja." Sagt Sie und Ihre Stimme ist leicht brüchig. "Ich habe es leider nicht mehr geschafft Nachhause zu kommen, ich werde morgen dir den Koffer bringen." erklärt Audrey und Rosi sieht Sie an, "ich habe genug Kleidung bis zum Ende der Woche. Also mach dich bitte nicht verrückt." Sie nickt und nimmt den Koffer und die Tasche, der Arzt gibt uns die Unterlagen und ich helfe Rosi zum Aufzug.
Schweigend laufen wir zum Auto und Audrey packt alles in den Kofferraum und hilft dann Ihrer Oma ins Auto. Rosi sitzt vorne bei mir während Audrey hinten sitzt, Sie nennt mir die Adresse und ich gebe diese ins Navi ein, bevor ich losfahre. Die Fahrt dauert nicht mal zwanzig Minuten da kommen wir vor einigen kleinen Häusern zum Stehen und eine Gruppe steht beim Eingang.
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Just a Vampire King
VampireAudrey ist die jüngste von all ihren Geschwistern. Da es ihrer Oma Rosie nicht mehr so gut geht und sie nun Hilfe benötigt, wird beschlossen das Audrey ab dem kommenden Schuljahr zu ihrer Oma zieht um ihr unter die Arme zu greifen. Das heißt Schule...
