Audrey:
Mein Kopf tut so weh, ich könnte schwören der Riesenaffe aus der Grinch hat mit seinen Becken mir den Kopf zerschlagen anstatt dem Grinch oder dieses Meme aus dem Fernsehen, wo eine dunkelhäutige Frau im Nachthemd zwei Backbleche aufeinanderschlägt, ich bin der Meinung mein Kopf war zwischen den Blechen.
Stöhnend hebe ich den Kopf und bereue es. Ich lasse meinen Kopf nachhinten fallen und zu meiner eigenen Überraschung fällt er nicht in meinen Nacken, sondern landet auf etwas recht weichem, "du bist wach." Ich öffne meine Augen, "bitte sag mir einer das das nicht Dracula ist, an den man mich gebunden hat und ich mir das einbilde." Ich höre ihn lachen, "Sorry, du bist leider mit mir hier." Ich versuche hinter mich zu blicken, was eine blöde Idee ist. "Gütiger Gott, mein Kopf tut so weh." sage ich und atme schwer, "bleib ruhig, die haben dich ziemlich hart rangenommen. Nur zur Info Amanda, Scarlett und ein paar andere dir bekannte Gesichter haben sich zusammengetan, um dir das Leben zur Hölle zu machen und eine Kamera filmt das Ganze." Ich gebe einen zustimmenden Ton von mir, "wo sind wir, weißt du ob es Abby gut geht?" frage ich flüsternd nach.
"Ich weiß nur das du hier bist, was mit Abby ist, weiß ich nicht. Wir sind in der Burg von Graf Falcone, er ist ein ekelhafter Kerl, gehört dem Parlament an und liebt Frauen auf eine Ekelhafte art. Seine Burg ist mit Abstand die schlimmste von allen. Er verwandelt Vampire und nutzt diese als Wachen und sorgt auch sonst mit widerlichen Experimenten für Aufsehen. Er will den König stürzen und schon seit Jahren selbst auf den Thron, aber bis jetzt hat er das glücklicherweise noch nie geschafft." Ich gebe erneut einen zustimmenden Ton von mir.
"Wieso bist du hier?" frage ich nach, "er will an mir experimentieren, dass wollte er schon immer machen. Für ihn bin ich ein gewinn, da ich meinen Blutdurst nicht kontrollieren kann, weshalb ich der einzige Vampir auf der ganzen Welt bin, der keinen Zugang zu einer Blutbank hat." Ich grinse leicht, "kann ich mir nur schwer vorstellen. Du bist doch so charmant." Er lacht, "das wirst du noch bereuen die Aussage." gibt er zu, "wieso kannst du ihn nicht kontrollieren?" frage ich nach, in der Hoffnung mein Schwindelgefühl durch seine ruhige Stimme in den Griff zu bekommen. "Ich bin nicht von Geburt ein Vampir, ich wurde zu einem gemacht und mein Erschaffer lebt noch. Von meinem alter ausgehend gibt es nur vier Vampire die älter als ich sind."
Ich bin echt erstaunt, "und wo sind diese vier?" frage ich nach, "keine Ahnung, die halten sich eher bedeckt. Meinen Erschaffer besuche ich regelmäßig da ich an ihn gebunden bin. Wenn er mir einen Befehl erteilt, muss ich diesem Folgen, bis jetzt war das auch nie ein Problem und ich will hoffen, dass das so bleibt." Ich kriege bei der Aussage ein paar bedenken.
"Was denkst du haben die mit mir vor?" frage ich nach und versuche das Seil um meine Hände zu lösen. "Keine Ahnung, ich bin nur froh, dass du lebst. Ich habe wirklich schon gedacht du gibst den Löffel ab, was ich echt schade gefunden hätte. Du bist wirklich charmant." Ich lächle leicht, "du wirst diese Aussage irgendwann mal mächtig bereuen." Er lacht, "glaub mir, ich bin alt und habe vieles gesagt, aber das werde ich wohl mein Leben lang nicht bereuen. Wir müssen hier raus, aber ich bin bei Befreiungsversuchen nicht sonderlich geschickt. Ich kann mit einem Skalpell umgehen, aber nicht mit Seilen oder ähnlichem."
Ich gebe einen Ton von mir und versuche den Knoten zu ertasten den die an uns ausgeübt haben. Als ich eine Ahnung habe, welcher es sein könnte, versuche ich mein Glück und schaffe es das Seil zu lockern, "ist es lockerer?" frage ich und er stimmt zu, "warte ich ziehe meine Hand raus." sagt er und damit zieht und zerrt er, bis seine eine Hand befreit ist. Damit dreht er sich und hilft mir, sobald meine Hände frei sind, befreie ich seine andere Hand und öffne das Seil an meinen Füßen, "pass auf, die haben dir irgendetwas gespritzt." Ich nicke und stehe langsam auf, mir schießt das Schwindelgefühl in den Kopf und Dr. Dracula hält mich fest, bis es besser geht.
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Just a Vampire King
VampiroAudrey ist die jüngste von all ihren Geschwistern. Da es ihrer Oma Rosie nicht mehr so gut geht und sie nun Hilfe benötigt, wird beschlossen das Audrey ab dem kommenden Schuljahr zu ihrer Oma zieht um ihr unter die Arme zu greifen. Das heißt Schule...
