Papa weiß es

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Audrey:

Nach diesem Abend bin ich am nächsten Morgen nachhause. Dad hat mich untersucht, aber bis auf einen schrecken bin ich davongekommen. Mom hat Anzeige erstattet und der Junge war bereits bekannt und hat somit ordentlich eine auf den Deckel bekommen, doch seitdem sind meine Brüder besonders bissig und meine Schwestern stellen sich immer vor mich.

Ich kann verstehen das Sie sich sorgen machen, aber irgendwo ist es langsam peinlich. Oma hat mich angesehen und gesagt, hast du ihm eine geschmiert? Und ich nickte und sie sagt dann zu mir, es gibt immer solche widerlichen Kerle und es wird sie immer geben, aber Verteidigung ist alles. Wenn wir zurück sind, werde ich dich bei einem Kurs anmelden, es ist wichtig sich verteidigen zu können und wenn die gute Pfanne dafür herhalten muss.

Mom hat daraufhin gelacht, aber Oma hat das ernst gemeint. Leonas rief an und Dad konnte Ihn beruhigen, jetzt sitze ich beim Frühstück. Meine Geschwister sind in der Uni. Mom ist bei Gericht und Oma ist mit Tante Tessa und Tante Sofia unterwegs. Nur Dad ist da und der hat heute frei.

"Zieh dich danach an, wir machen einen Ausflug." Ich hebe den Kopf und nicke. Umgezogen in Jeans und T-Shirt sowie ein paar Sandalen treffe ich Dad unten. Er nimmt seine Autoschlüssel und wir fahren los.

Wir brauchen nicht lang, da stehen wir vor der Shoppingmall und steigen aus. "Was wollen wir hier?" frage ich, aber Dad führt mich ins Gebäude und wir laufen eisern bis zu einem Tattoo Studio. "Ich habe den Entwurf gesehen." Ich sehe Ihn an und wir gehen rein. Ein Kerl sieht uns an und Dad spricht kurz mit Ihm und ich zeige Ihm dann das Design, welches ein Drache ist mit Kirschblüten, der Drache wirkt wie mit dem Pinsel gewischt. Er ist im Japanischen stillgehalten und hat mir auf Anhieb gefallen.

Der Kerl nickt und wir warten, bis er uns zu sich ruft und mir das Design zeigt. Ich nicke und er passt nur noch die Größe an, dann muss Dad einiges an Unterlagen unterschreiben, bevor wir dem Kerl folgen und ich mein T-Shirt ausziehe.

Ich lege mich auf die Liege und er bringt die Schablone an und ich nicke als ich das Motiv auf dem Rücken sehe. Dad hält meine Hand und ich lächle, während der Kerl anfängt und seine Kollegen andere Kunden bedienen.

Ich warte ab und nach Drei Stunden bin ich fertig und Dad lächelt mich an. Ich setzte mich auf und blicke das Ergebnis an und lächle breit. Damit bekomme ich eine Folie drauf und ziehe mein T-Shirt wieder an. Dad zahlt, was ich missmutig betrachte, aber er lässt nicht mit sich diskutieren.

Dad nimmt meine Hand und lächelt mich an, "also, Dion ist alt und du magst Ihn." Ich nicke, "ich kann mir denken, wie das rübergekommen ist, wenn du gesagt hättest das er Tot aber auch lebendig ist. Oma hat es uns erklärt. Wir haben gedacht die hat einen bleibenden Schaden durch den Herzinfarkt erlitten und deine Mutter ist ausgerastet. Ich kann mir aber denken warum du so einen Tanz darum gemacht hast das wir ihn vorerst nicht kennenlernen."

Ich weiß ehrlich nicht, was ich sagen soll, "als ich damals deine Mutter kennenlernte, da sprach ihre Mutter mit mir und meinte, du bist mein Schwiegersohn, also enttäusche mich nicht. Ich weiß das du ein guter Kerl bist und sobald die Tür geschlossen ist, die Dominanz hervorkommt. Ich muss zugeben, ich wurde ein wenig rot, aber Rosi hat sich nicht getäuscht und ich hatte mit deiner Mutter immer so meine Minuten, wo wir uns beide die Zähne am jeweils anderen ausgebissen haben. Somit möchte ich das wir Dion kennenlernen, und zwar als die Person, die er ist. Mag sein das er eine Krone auf dem Kopf hat und alt ist, aber sollte er dich verletzten, nehme ich einen Grillspieß für ein Spanferkel und grillen Ihn in der Sonne und dann weiß er was ich davon halte. Ich bin Chirurg, ich weiß war ich tue mit Spießen und spitzen Gegenständen."

Ich nicke und er lächelt mich an, "Lade ihn an, ich möchte meinen Schwiegersohn kennenlernen und im nächsten Schritt lernen wir dann seine Familie kennen und dann lernen sich beide Familien kennen. Bis dahin solltest du wissen, was du von Ihm willst, denn derzeit ist das wohl nicht allzu viel. Ich verstehe das er mit gewissen dingen warten will, weil du noch keine Achtzehn bist, was ich sehr schätze, aber Mädchen du bist prüder als jede Nonne. Geh feiern, lebe, bevor du das alles im Nachhinein bereust. Geh mit deinen Cousinen feiern, schmeiße deine Schwestern mit Farbe ab bei einem Marathon, ziehe die Klamotten an, die viel zu knapp sind und tanze durch den Regen, wenn du jetzt nicht lebst, du wirst es niemals nachholen können. Deine Brüder leben und deine Schwestern tun dies auch, selbst deine Mutter erlebt mehr als du. Spiele deine Jugendkarte auch mal aus und verstecke dich nicht hinter deiner Großmutter, die Frau hat es Faustig hinter den Ohren. Zeige der Welt das du einen Mann hast, der dir gehört, aber blamiere dich nicht."

Just a Vampire KingWo Geschichten leben. Entdecke jetzt