ºNadorº

767 22 15
                                        

FARAHS POV:

Marokko.
Nador, um genau zu sein.
Die Heimat meiner Mutter.
Der Ort, für den sich die Reise entschieden hat,
nur ohne meinen Vater.
Er entschied sich, alleine nach Tunesien zu gehen.
Ich lief die Straßen Marokkos entlang mit meiner Cousine.
Ich wünschte, ich müsste diesen Ort nie verlassen.
Ich wünschte, ich könnte für immer hier bleiben.
Aber leider begannen jetzt die letzten 48 Stunden,
bevor ich wieder nach Deutschland muss.
Ich wollte nicht zurück.

SAFRAOUIS POV:

„Du Fotze, das war was Einmaliges," sagte ich zu dem Mädchen, das vor mir rumheulte.

„Aber die letzten 5 Wochen sind doch nicht egal," sagte sie.

„Sarah, bist du doof? Denkst du wirklich, wenn ich mit jemandem auf einer Party rum ficke , dass das was Ernstes wird?" sagte ich zu ihr.

„Du Pisser," sagte sie und verschwand.
Murrok, was hab ich falsch gemacht? Ich begab mich zu den Jungs.

„Was war los?" fragte Mali mich.

„Die dachte, wir haben was Ernstes," sagte ich und nahm mir den Joint aus Jamals Hand.
Yane, was hätte ich die letzten Wochen sonst tun sollen?
Leben bockt in Alemannia nicht.

„Und, hast du was von deiner mysteriösen Chaya vom Geburtstag noch was bekommen?" fragte Jamal Mali.

„Boah, Bruder, ich wünschte, die hatte so geile Titten, du weißt nicht," sagte Mali und packte seine Hand als Faust vor seinem Mund.
Gott weiß, wer sie war.

Unser Tag lief wie jeder Tag.
Am Spielplatz spielen und kiffen.
Was sollen wir sonst tun?
Ich sah zu Moussa, der mit Alim gerade Basketball spielte.
Das Leben am Block ist das schönste und hässlichste Leben zugleich.

Die eine wird Bonze, der andere bleibt Block.//Safraoui FFWo Geschichten leben. Entdecke jetzt