º Khadija's Trikot º

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Farahs POV:

Als ich nach Hause kam, genauer gesagt zu Khadija, war ich völlig verwirrt von der Situation. Erst als ich sie hinter einem Gebüsch rauchend entdeckte, erfuhr ich, was tatsächlich passiert war. Jamals Mutter war in der Nacht gestorben.

Wir gingen schnell in die Wohnung und liefen in ihr Zimmer, um uns auf den Tag vorzubereiten. Es war kurz vor 8 Uhr, und wir wollten nicht riskieren, dass Khadijas Eltern uns erwischten, also beeilten wir uns, uns abzuschminken und umzuziehen. Ich zog eine Jogginghose an, ließ aber mein T-Shirt an, weil es so gut roch.

Ich griff nach meinem Handy und schrieb Safraoui, um nachzufragen, ob alles okay sei und ob er irgendetwas bräuchte. Dann sah ich zu Khadija auf und fragte: „Gehen wir jetzt pennen für 3 Stunden?"

„Ja", antwortete sie, und nicht einmal 10 Minuten später waren wir beide eingeschlafen.

TIMESKIP

„Yalla fiq, wir haben geschlafen, es ist 13 Uhr!", schrie die bekannte algerische Tante. „Aufstehen!" sagte sie noch, bevor sie das Zimmer verließ.

Ich drehte mich zu Khadija um, die sich verschlafen durchs Gesicht wischte. „Brudee, wir haben 5 Stunden gepennt", sagte ich und sah nur, wie ihre Lippen sich bewegten. „Ich brauch jetzt erstmal ne Kippe", fügte sie verschlafen hinzu.

Ich kicherte und wir bewegten uns Richtung Bad. Während sie ihr Gesicht wusch, putzte ich mir die Zähne. Plötzlich sah sie mich an und fragte: „Hattest du das T-Shirt schon gestern an?"

„Ja, warum?", fragte ich mit Zahnpasta im Mund.

„Woher hast du das?", fragte sie verwirrt.

Ich lächelte einfach nur mit Zahnpasta-Mund. Ohne ein Wort verstand sie jedoch schon, worum es ging. „EHHH!", rief sie schockiert.

TIME SKIP
Ich kam bei mir zu Hause an, kurz vor 15 Uhr. Als ich ins Wohnzimmer trat, sah ich meine Mutter auf der Couch liegen und sich eine Serie ansehen. „Wo warst du?", fragte sie mich.

„Bei Khadija", antwortete ich.

„Das nächste Mal sagst du mir Bescheid, keine WhatsApp-Nachricht", sagte sie ruhig.

„Mach ich, semhaye", erwiderte ich.

„Ich will, dass du die ganze Woche putzt", sagte sie.

„Yumma, es sind Ferien", sagte ich.

„Ferien oder nicht, du machst das. Je schneller du putzt, desto schneller sind die Ferien vorbei", sagte sie und wandte sich wieder der Serie zu.

Zu müde für eine Diskussion setzte ich mich neben sie auf die Couch. Ich kuschelte mich etwas an sie und wir sahen uns zusammen die Serie an, während sie begann, mir den Kopf zu streicheln.

„Farah, du weißt, Scheidung geht nicht so einfach, und denk daran, dein Vater hat sich zumindest bemüht", sagte sie und brachte mir wieder die Erinnerung an den Grund, warum ich nicht zu Hause geschlafen hatte.

„Ich weiß, Mama, aber sein Charakter hat sich nie geändert. Er ist immer noch wie früher, nur versucht er, präsenter in unserem Leben zu sein", sagte ich.

„Er versucht wenigstens etwas", sagte meine Mutter.

„Aber Mama, was nützt es, wenn er jetzt versucht, wo ich ihn damals gebraucht hätte?", fragte ich.

„Er hat damals gefehlt", ergänzte ich.

„Ana araf, Farah, aber ich habe mein Bestes versucht, die Rolle deines Vaters zu übernehmen", sagte meine geliebte Mutter.

„Ich weiß und dafür bin ich dir dankbar", sagte ich.

„Mama, ken brigkh", sagte ich.

„Ja, ich liebe dich auch", sagte meine Mutter und lachte.

Ich lachte mit ihr, während sie weiter meine Haare streichelte. Irgendwann stoppte sie und sagte: „Yallah, räum deine Sachen vom Flur weg. Ich mag es nicht, wenn eure Taschen da herumliegen." Sie befahl mir aufzustehen, und ich tat, wie mir geheißen.

„Farah, woher ist das T-Shirt?", fragte meine Mutter, als ich vor ihr stand.

„Achso, ja, ich hab das von Khadija bekommen", sagte ich und verschwand, während ich „Khadijas" T-Shirt trug.

Ich muss noch alle anderen chapter verbessern auf Grammatik
Aber ich hoffe euch gefällt der Spam
Und macht euch bereit
Es wird spannend

Die eine wird Bonze, der andere bleibt Block.//Safraoui FFWo Geschichten leben. Entdecke jetzt