SAFRAOUIS POV:
Was sind wir?
Bruder, ich weiß es selber nicht.
Ich sah, Farahs Handy klingelte.
„Ja?" sagte sie und ging ran.
„Tmm, ich komme. Bleib in deinem Zimmer und geh nicht raus", sagte sie und legte auf.
„Ich muss nach Hause", sagte sie auf einmal.
„Was ist los?" fragte ich sie.
„Ach, nur eine Auseinandersetzung, nichts Schlimmes", sagte sie.
„Tmm, soll ich dich fahren?" fragte ich.
Sie nickte dankend und so machten wir uns auf den Weg.
Wir teilten uns einen Kopfhörer.
Es war Mitte Oktober und wir fuhren durch die Stadt, als wäre es Sommer.
Es dauerte 17 Minuten, bis wir bei Farah angekommen sind.
Ich ließ sie am Anfang der Straße ab, damit ihr Vater uns nicht erwischte.
„Shukran, Safraoui", sagte sie.
„Kein Problem, Habiba", sagte ich.
Sie gab mir einen Kuss auf die Wange und bewegte sich mit schnellen Schritten in Richtung Haus.
Ich sah ihr hinterher.
„Was sind wir jetzt eigentlich?"
FARAHS POV:
„MÖGE ALLAH DIR NICHT GNADEN" war das Erste, was ich hörte, als ich die Haustür öffnete.
„ICH BRINGE ESSEN NACH HAUSE, DAMIT DU ES VERSCHWENDEST", schrie mein Vater.
„YA RABB, ES IST SCHLECHT GEWORDEN, WAS SOLL ICH TUN", schrie meine Mutter.
„WENIGER UNNÖTIG GELD AUSGEBEN, WARUM KAUFST DU DANN AUCH SO SOWAS?"
Sie stritten doch nicht jetzt darüber, dass das Essen schlecht geworden ist.
„Was ist los?" fragte ich meine Eltern.
„Wo warst du?" fragte mein Vater mich aggressiv.
„Draußen", sagte ich und sah meinen Vater an.
„Ya Allah, ich arbeite den ganzen Tag, damit ihr nichts tut und unnötige Verschwendung macht", sagte mein Vater frustriert und rieb sich übers Gesicht.
„ARBEITEN? SHNU ARBEITEN? DU HAST JAHRE NICHTS GEMACHT, ICH HABE ALLES GEMACHT", kam von meiner Mutter.
„CELINE, USKOTI", schrie mein Vater zu meiner Mutter und verließ das Haus frustriert.
Meine Mutter sah mich nur an.
„Wann scheidet ihr euch endlich?", sagte ich und sah sie an.
„Farah, uskot, was sagst du da?", sagte meine Mutter.
Ya rabb, was sollte das?
Ich wollte doch nur wissen, wann ich meinen Frieden bekommen würde.
„Manche Kinder wären dankbar, wenn ihre Eltern noch zusammen wären", sagte sie.
„Manche Kinder sind auch dankbar, dass ihre Eltern getrennt sind", sagte ich.
„YA RABB, DEIN VATER IST FÜR EIN PAAR SEKUNDEN WEG UND JETZT NOCH DU, YA ALLAH", schrie meine Mutter verzweifelt.
„KHALLAS, GEH IN DEIN ZIMMER, ICH WILL DICH NICHT SEHEN, YALLAH", schrie sie.
Ich wusste, würde ich noch eine Sekunde da bleiben, würde es ausarten.
Aber ich konnte nicht zu Hause sein.
Ich konnte hier nicht atmen.
Ich bewegte mich in mein Zimmer und zog mein Handy raus.
Ich rief Khadija an.
„Was los?" sagte sie direkt, obwohl ich nicht mal drei Sekunden warten musste, bis sie ranging.
„Kann ich bei dir pennen? Zu Hause war wieder eine Auseinandersetzung", sagte ich.
„Ja, warte, ich frag", sagte Khadija und während sie von ihrem Mikro weg ging, nahm ich meine Schultasche und leerte sie aus.
Ich nahm aus meinem Schrank einen Jogginganzug und weitere Sachen, die ich für eine Nacht und den darauf folgenden Tag gebrauchen könnte.
„Meine Mutter hat ja gesagt", hörte ich eine Stimme von meinem Handy sagen, die gerade ihre Zimmertür öffnete.
„Tmm, ich gehe jetzt los", sagte ich.
Ich nahm meine Sachen.
Ich ging nach unten.
Ich wollte einfach schnell raus.
Ich sah, dass meine Mutter nicht da war.
Ich bewegte mich aus dem Haus.
Und ohne zu zögern, begab ich mich zur Haltestelle.
Ich wusste ja nicht, wann mein Vater wiederkommen würde.
Also hatte ich keine Zeit, mich zu entspannen.
Ich rannte gefühlt, als ich sah, dass meine Straßenbahn kam.
Ich begab mich hinein, Gott sei Dank.
Draußen auf die nächste Bahn zu warten, wäre mir zu unsicher gewesen.
Und erst, als ich in der Straßenbahn saß und mich hinsetzte, nahm ich mein Handy raus.
Yumma
ich schlafe heute bei Khadija.
Ich schickte die Nachricht ab
und packte mein Handy weg.
SAFRAOUIS POV:
Ich fuhr durch die Straßen im Yamaha.
Mir ging so vieles durch den Kopf.
War ich bereit für eine Beziehung mit Farah?
Was mache ich nur mit ihr?
Will ich das mit ihr?
Ich bin ein Straßenjunge und sie ist eine Bonze.
Ich stoppte irgendwann bei Rewe.
Ich hatte Durst.
Ich parkte das Fahrzeug, als mein Handy klingelte.
Es war Mali.
„Ewa Bruder", sagte ich.
„Wassup, ich wollte nur fragen, ob du irgendwie heute Abend um 2-3 Uhr mir mein Baby zurückgeben kannst?" fragte Mali mich.
„Bira, ich komm gleich", sagte ich, als ich durch die Tür vom Rewe ging.
„Meine Eltern wollten Fam besuchen gehen und ich weiß halt nicht, wie lang ich nicht in d'hood bin", sagte Mali.
„Ah, ich check, Bruder. Ja, dann fahr ich es heute Abend zu dir", sagte ich.
„Korrekt, danke Bruder", sagte Mali.
„Kein Problem, Khoya", sagte ich und beendete den Anruf.
Jetzt brauche ich so ein Red Bull.
FARAHS POV:
Ich stieg direkt aus der Bahn und machte mich auf den Weg zur Brücke, um in den Hausflur des Hauses gegenüber der Brücke zu gehen, zu Khadija.
Ich klingelte, als ich ankam.
„Ewa, was los?" fragte Khadija mich direkt zur Begrüßung.
Ich begab mich in die Wohnung.
„Erzähl ich dir gleich", sagte ich und begrüßte erst mal Khadijas Mutter und unterhielt mich mit ihr 2-3 Minuten.
Danach bewegte ich mich Richtung Khadijas Zimmer, mit Khadija an meiner Seite.
Erst als die Tür sich schloss, begann ich zu erzählen.
„Also..."
EWA,
1. HABT IHR EUCH DAS KOMPLETTE XABAT ALBUM ANGEHÖRT?
Ich find es nice, nur finde ich das veysel und alim etwas untergegangen sind ( sonnst war es immer moussa)
2.
Ich bin im Türkei Urlaub und die Türkei filtert Wattpad leider
Aber ich hab mit vpn gedribbelt Problem ist
Der braucht halt echt ne gute Internet Verbindung und meine Verbindung hier ist net so krass leider
3.
Ich war nicht Tod sondern habe ganze 30 chapter vorgeschrieben
Freut euch
Danke an alle die meine Storys geliked haben obwohl ich weg war
Ly
GEHT MAL RICHTIG AB IN DEN KOMMIS UND DEN LIKES
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Die eine wird Bonze, der andere bleibt Block.//Safraoui FF
FanfictionEs heißt immer: "Im Block gönnt man jedem sein Glück." Aber was ist, wenn man den Block verlässt? Gönnt man dir dann noch dein Glück? Farah verließ mit zwölf Jahren den Block und findet doch immer wieder Platz darin. Aber wie es aussieht, gefällt es...
