Kapitel 56

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Ich finde dich, Amiyah. Oder ich brenne die ganze verdammte Stadt nieder.

Der Regen klatscht auf das Dach meines Wagens, als wäre der Himmel selbst wütend. Ich drücke das Gaspedal bis zum Anschlag. Die Reifen schreien unter mir. Mein Herz auch.

„Nichts", bricht die Stimme von einer meiner Männer durch das Funkgerät.

Ich knalle die Faust gegen das Lenkrad. Wer zum Teufel wusste sie das sie alleine war?

Meine Frau. Meine Kinder. In den Händen eines kranken Bastards, der denkt er könnte damit davon kommen.

„Lagerhaus", hörte ich aus dem Funkgerät.

„Verdächtiges?", sprach ich in das Funkgerät.

„Brennend. Ich denke es ist eine Ablenkung", sprach er.

Ich spürte den Schweiß auf meiner Stirn.

Als mein Handy zu Piepen begann.

Anonym.

Ohne mit der Wimper zu zucken ging ich ran.
„Du bastardo ich weiß das du sie hast. Sag mir sofort wo du bist", brüllte ich.

„Redet man so mit seinem Freund Damien?", lachte er ins Telefon, diese kranke Fresse von einem Mann, die ich nur durch seine Stimme sehen konnte.

Doch die Stimme kam mir bekannt vor. Ich wusste wer es war.

Ich ballte meine Hände fester ums Lenkrad. Mein Herz schlug wie verrückt. „Was willst du ich komme und nimm mich stattdessen aber fass meine Frau nicht an", sagte ich ruhig dennoch voller Hass.

Ich hörte, wie jemand schwer atmete im Hintergrund. Kein Keuchen. Kein Kampf. Sondern leises Wimmern.
Amiyah.

„Ich will, dass du zu mir kommst. Allein. Keine Waffen. Keine Leute. Keine Spielchen", sagte er, nun mit ruhiger Stimme.

„Sag mir wo du bist", sagte ich.

„Damien ich mache keinen Spaß mit dem was ich sage. Nichts davon. Komm alleine sonst lasse ich deine andere kleine Freundin an deiner herumspielen", ich hörte sein Grinsen und würde es ihm lieber aus dem Gesicht foltern.

Andere?

Von wem redet er.

„Von wem redest du verdammt", brüllte ich.
„Du hast mich zerstört, Damien", hauchte eine nur all zu bekannte Stimme.

„Olivia", sagte ich ruhig. Ich hätte sie verdammt nochmal töten sollen.

„Du hast mein Gesicht zu einem Albtraum gemacht. Jeden Tag sehe ich die Namen. Jede Nacht träume ich davon, was du mir angetan hast."

Ich konnte nichts sagen. Nur Atmen. Hören. Fühlen, wie meine Faust das Lenkrad beinahe zerdrückte.

„Weißt du was das mit einer Frau macht, Damien?"
Sie lachte leise. „Jetzt sehe ich sie an.. deine perfekte Amiyah. Ihre makellose Haut. Ihr schönes Gesicht Und ich frage mich - willst du wissen, wie sie aussieht, wenn ich fertig bin?"

Ich hörte das metallische Klirren.
Ein Messer.

Und plötzlich - ein Schnitt.

My sexy mafiaboyWo Geschichten leben. Entdecke jetzt