»Guten Tag meine Damen und Herren! Mein Name ist Rose Sterling und ich leite die heutige Präsentation über unser neues Projekt. Zu Ihrer Linken werden Sie ein Handout finden, indem alle wichtige Informationen zu jedem Thema enthalten sind. Zu ihrer Rechten finden Sie ein Plan des Gebäudes. Somit können Sie sich die Details genauer ansehen. Nun beginnen wir mit dem Ablauf. Als erstes werden Grundfakten genannt, danach die Detailaufnahme des Projektes. Sie können nach jedem Abschnitt Fragen stellen und natürlich auch die Kollegen oder mich nach der Präsentation aufsuchen und fragen. Nun beginnen wir mit den Grundfakten. Ich bitte Mr. Clare nach vorne.«
Ich machte Mr. Clare, auch genannt Peter, Platz und setzte mich auf meinen Platz links vorne neben meine Chefin. »Gut gemacht Rose!«, flüsterte sie mir zu und konzentrierte sich wieder auf Mr. Clare. Ich nickte nur und versuchte das Zittern in meinen Händen zu unterdrücken. Ich war kein Mensch, den man leicht aus der Fassung bringen konnte, aber das heutige Meeting war verdammt wichtig. Außerdem würde ich befördert werden, wenn ich die Kunden und unsere ,Sponsoren' überzeugen konnte den Vertrag endlich zu unterzeichnen. Peter kam langsam zum Ende und die Fragen der Anwesenden sollte ich protokollieren. Ein letztes Mal schaute ich auf mein Handy und versicherte mich, dass es den Zwillingen gut ging, dann versank ich in meiner Arbeit. Ich musste noch 5 mal nach vorne und natürlich auch zum Schluss, da bemerkte ich jemand ganz hinten. Dunkle und braune Augen trafen meine und brachten mich komplett aus der Fassung. Ist das Adam?
Ich blinzelte kurz, war mir aber immer noch nicht sicher. Dieses Braun hatte auch Lele. Reiß dich zusammen, deine Karriere steht auf dem Spiel!
Schnell war ich wieder bei mir und trank noch schnell aus meinem Glass, damit es so aussah, als bräuchte ich nur eine kleine Erfrischung, dann schritt ich nach vorne und strafte meine Schultern. Mit erhobenem Haupt beendete ich das Meeting.
Ich sah auf meine Armbanduhr. Was!? Schon 16Uhr ich muss noch Mikosch und Lele abholen. Ich verabschiedete mich von meiner Chefin und wichtigen Kunden und machte mich schnell zum Auto. Den Gedanken an Adam verwarf ich und rannte zum Aufzug. Ich drückte auf ,Tiefgarage' und tippte ungeduldig mit meinem Fuß auf den Boden. Meine Mutter würde mir was erzählen, wenn ich schon wieder zu spät kam. Ich joggte, so gut das in Pumps ging, zu meinem Auto und startete den Motor.
In 5 Minuten war ich auf dem Highway und fuhr Richtung Fisher Island. Kurz bevor ich aber dort hin gefahren wäre, bog ich nach rechts und kam in eine kleine Strandsiedlung. Ich nannte es liebevoll Crankytown. Warum Crankytown ? Mein Vater war in die Nähe von meiner Oma gezogen um auf sie aufzupassen. Mit kamen meine Mutter und unser Hund Rusti. Meine Oma war mittlerweile 97 Jahre alt. Und da sie hier noch zu einer der jüngsten Ureinwohner zählt, nannte ich es Crankytown. Man sah fast nur alte Leute bis auf die paar Touristen, die sich mal hier her verirrten. Man hörte hier wie durch ein Wunder fast nichts von dem turbulenten Miami, das in der Nähe lauerte.
Ich fuhr die Einfahrt meiner Eltern hoch und hörte schon Rusti aufgeregt bellen. Ich stieg aus und schob meine Sonnenbrille hoch. Ich klemmte sie in meine Haare und öffnete das Gartentor. Rusti sprang auf mich zu und ich geriet ins Taumeln, aber hielt mich gerade so auf den Beinen. Ein Goldener Retriever war kein Leichtgewicht. Langsam lies er von mir ab und ich lief zur Haustür, diese wackelte erst, dann öffnete sie mir meine kleine Tochter. Freudig strahlte ich sie an und ging in die Hocke. »Mami, sau mal was is tan!"«, sagte sie und schloss vor meiner Nase die Tür zu. Schon wurde sie wieder geöffnet. »Toll mein Schatz! Komm lass Rusti auch mal rein!«Lele tapste auf ihren kurzen Beinen nach hinten und versuchte nicht zu stolpern, aber da war es schon passiert. Sie saß auf ihrem Po und sah total verwirrt zu mir hoch. »Is plums demast!«, lachte sie jetzt und wollte auf meinen Arm. »Komm her meine Maus!« Ich hob sie schwungvoll hoch und bot ihr an die Tür wieder zu zumachen. Sie beugte sich in meinem Arm nach vorne und drückte gegen die Tür, die tatsächlich auch zu viel. Rusti war schon an uns vorbei zu meiner Mutter gerannt.
DU LIEST GERADE
Think about
Romance*updates kommen nur, weil ich die Rechtschreibung korrigiere* Nach einem betrunken One Night Stand bemerkt Rose, dass sie schwanger ist. Die einzigen Details, die sie über den Vater hat, sind sein Geruch, seine Augen und sein Namen. Adam... Einige...
