36|,,Ich liebe dich."

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Wir sind jetzt bei mir angekommen und ich stecke gerade den Schlüssel in die Tür um aufzuschließen. ,,Kannst du vielleicht bleiben?" Frage ich Jake und lehne mich jetzt an die Haustür an, während er gegenüber von mir steht. Ich brauche ihn jetzt einfach bei mir. ,,Klar, Ich hab aber kein Kondom dabei. Aber das ist nicht schlimm, ich kann gleich wieder kommen mit zehn Stück oder so. So viele du willst. Natürlich können wir es auch ohne machen, und natürlich will ich auch ein Kind von dir, aber damit sollten wir vielleicht noch warten." Sagt er lachend, während er seine Hände an meine Hüfte legt und ich somit meine Hände auf seiner Brust ruhen lasse. ,,Nicht deswegen, du Idiot." Gebe ich schmunzelnd von mir und haue ihn leicht mit der Faust gegen seine Brust. ,,Solange ich dein Idiot bin, ist doch alles okay." Sagt er leiser und sieht mir tief in die Augen.

,,Natürlich bleibe ich, wenn du das willst. Hope du musst mich aber nicht fragen ob ich bleiben kann. Du kannst sagen 'Jake, heute bleibst du bei mir!' Und dann würde ich auch schon da sein." Antwortet er auf meine Frage. ,,Aber wenn ich frage, ist das höflicher und ich kann nicht entscheiden, was du machst." Erwidere ich. Er legt seine Stirn gegen meine, lässt mich Rückwärts laufen und hat immer noch seine Hände an meiner Hüfte und läuft mit mir mit, während er mit seinem Fuß die Türe schließt und mit mir im Flur stehen bleibt. ,,Babe, ich hab dir mein Herz zu Füßen gelegt. Es gehört ganz dir und wenn du was sagst, kann ich nicht anders, als es zu tun. Und du musst nicht fragen ob ich bleibe, denn ich würde sowieso bleiben. Du weißt, dass ich dich nicht alleine lassen werde und das ich bei dir bleiben werde. Es ist mir egal ob du mich wegschickst, ich werde trotzdem immer bei dir bleiben." Und ich weiß, dass er nicht nur von heute spricht. Ich weiß, dass es ihm nicht mehr darum geht, das ich ihn für heute gebeten habe, bei mir zu bleiben.

Meine Hände wandern hoch zu seiner Halsbeuge und von dort ziehe ich ihn runter zu mir und lege meine Lippen sanft auf seine und schließe meine Augen. Nicht mal eine Millisekunde später, erwidert er den Kuss und zieht mich noch etwas näher an sich. Seine Lippen bewegen sich langsam und leidenschaftlich auf meinen. Ich spüre wie er mit seiner Zunge über meine Unterlippe streicht und um Einlass bittet. Ich lasse mir etwas Zeit und er macht es noch einmal, diesmal etwas schneller. Ich muss leicht Lächeln und öffne meinen Mund, das lässt sich Jake natürlich nicht entgehen und sofort danach spielt er mit meiner Zunge.

Er lässt seine Hände etwas nach unten gleiten und lässt sie auf meinem Po bis er auf einmal leicht zukneift. Das erschreckt mich etwas, sodass mir ein leises Keuchen entweicht, das sich aber eher wie ein stöhnen angehört hat. Keine Ahnung was der Junge mit mir anstellt, aber er lässt mich alles vergessen und meine Hormone verrückt spielen. Er betäubt alles in mir, sodass ich mich nicht mehr unterkontrolle habe. Das scheint ihm zu gefallen, denn er grinst in den Kuss hinein und ich spüre wie er mit seinen Händen noch etwas tiefer zu meinen Oberschenkel fährt und mich kurzerhand dort packt und mich mit Leichtigkeit hochnimmt. Er platziert meine Beine einmal rechts und links von sich, und hält mich unter meinen Schenkeln fest. Ich denke immer das ich zu schwer bin, aber das scheint ihm nichts auszumachen.

Sein Mund verlässt meinen und er lässt ihn zu meinem Hals wandern. Ich lege meinen Kopf in den Nacken und habe die Augen immer noch geschlossen. Er.... Keine Ahnung was es ist. Aber es lässt mich gut fühlen. Auf einmal fängt er auch noch an zu laufen, aber ich bin irgendwie im Moment nicht in der Lage, irgendwas zu sagen. Er läuft den Flur entlang und die Treppe hoch. Ich weiß wo er hin will. Ich drehe meinen Kopf leicht, um nach hinten zu sehen. Er steigt die Treppe einfach hoch, ohne sich von meinem hals zu lösen. Meine Hände lasse ich hoch zu seinen Haaren wandern und fahre einmal durch, spiele etwas mit seinen leichten locken und ziehe leicht dran.

Sein Mund hat währenddessen wieder meinen gefunden und er ist die Treppe ordentlich, mit mir auf dem Arm hoch gewandert. Er kennt sich hier schon ziemlich gut aus, und kennt den Weg zu meinem Zimmer auswendig, da wir immer die Nachhilfe in meinem Zimmer machen. Meine Augen haben sich wie automatisch wieder geschlossen, als seine Lippen wieder auf meine treffen. Trotzdem merke ich, dass Jake eine Tür vor meiner Zimmertür geöffnet hat. Also stehen wir gleich im Bad. ,,Falsche Tür." Kichere ich gegen seine Lippen. ,,Fuck." Nuschelt er nur, was mich wieder zum Lächeln bringt. Er schließt die Tür wieder und läuft eine weiter. ,,Jetzt bin ich aber richtig." Haucht er gegen meine Lippen und lächelt leicht. Irgendwie hat er die Türe hinter sich geschlossen und läuft gerade aus weiter. Ich öffne leicht meine Augen um zu sehen, dass sein blau mir nicht entgegen sticht und das seine auch geschlossen sind, weshalb ich sie wieder schließe.

Auf einmal spüre ich etwas weiches unter mir. Er legt mich auf meinem Bett ab und stützt sich mit beiden Händen, links und rechts, neben meinem Kopf ab. Unseren Kuss unterbricht er dabei nicht. Auf einmal löst er sich von mir und wandert von mir runter. Er macht irgendwas an meinen Füßen. Ich stütze mich auf meinen Ellenbogen ab, um zu sehen was er macht, als ich bemerke, dass er mir nur meine Schuhe auszieht, lächle ich leicht. ,,Keine Sorge, Hope. Ohne deine Erlaubnis, würde ich dir nichts anderes ausziehen. Und jetzt würde ich es mich sowieso nicht trauen, da ich mich wahrscheinlich nicht mehr kontrollieren könnte und wie gesagt. Ich hab nichts zum verhüten da." ,,Du denkst auch nur an das eine, oder? So hab ich dich ja noch garnicht kennengelernt." Frage ich ihn lächelnd. Er hat mir meine Schuhe ausgezogen und krabbelt jetzt wieder über mich. ,,Nein. Aber was soll ich den machen, wenn ich meine wunderhübsche Freundin unter mir liegen habe? Ich bin auch nur ein Junge. Jeder hat diese Seite." Lächelt er mich an.

Er drückt mir noch einen schnellen Kuss auf die Lippen und lässt sich dann neben mich fallen. ,,Ich hab dich gesehen. Ich hab dich als erste gesehen. Du bist mir sofort ins Auge gestochen." Kommt es auf einmal von ihm. ,,Wie meinst du das?" Ich drehe mich jetzt auf meine Seite und sehe ihn an. Er liegt auch auf der Seite und stützt sich mit der einen Hand den Kopf und mit der anderen spielt er mit einer meiner Haarsträhnen. Er lächelt leicht. ,,An meinem ersten Schultag, da hab ich dich mit Absicht angerempelt. Du warst so in deinen Gedanken versunken, dass du nicht gemerkt hast, wie ich dich schon die ganze Zeit beobachtet habe. Von der ersten Minute, als du in dieses Gebäude reinspazierst kamst. Und dann musste ich einfach mit dir sprechen, und als ausrede hab ich halt gesagt, dass ich dich nicht gesehen hätte." Ich lächele leicht, was ihn zum Lachen bringt. ,,Und ja ich weiß, ich weiß, ich Kling voll Psycho, aber-." Ich unterbreche ihn. ,,Du klingst nicht Psycho, du klingst voll süß." Lache ich und lege wieder meine Lippen auf seine.

,,Das nennst du süß?" Fragt er, als ich mich von ihm löse und zeigt von seinem Gesicht runter und wieder hoch. Ich nicke nur, während ich mir ein lachen verkneifen muss. ,,Das ist nicht süß, das ist heiß." Grinst er. So kenne ich ihn wirklich nicht... Aber irgendwie gefällt es mir. ,,Kann ich nicht so sagen, schließlich hab ich dich noch nie ohne Kleidung gesehen." Er grinst mich nur dumm an. ,,Eigentlich ja schon mal ohne Oberteil, bei der Nachhilfe bei mir. Du konntest deinen Blick nicht mehr von mir wenden. Bis meine Bücher kamen, dann hattest du nur noch Augen für sie." Lacht er leise vor sich hin. ,,Ich hab doch garnicht so geguckt." Leicht peinlich. ,,Und wie du geguckt hast." Lacht er und steht langsam auf. ,,Was wird das?" Frage ich, als er sich Langsam sein T-Shirt auszieht. ,,Du wolltest mich doch ohne Klamotten sehen, um zu sagen, ob ich heiß bin, oder nicht?" Grinstet er doof, als er dabei ist sich die Knöpfe seiner Hose auf zu machen. Seine Arme sind wie beim letzten mal muskulös, wie sein Bauch. Nicht zu viel, nicht zu wenig.

Langsam lässt er auch seine Hose runter. Seine Beine sind Schmal. Natürlich auch etwas trainiert aber auch nicht zu viel. Die meisten Jungs habe ja generell schmale Beine und Oberschenkel. Und so ist es nun mal bei Jake. ,,Ich bin heiß, geb es zu." Lacht er leise und kommt auf mich zu. ,,Nope." ,,Baby, du kannst deinen Blick nicht mehr von mir nehmen. Das muss doch was heißen." Jetzt merke auch ich, das ich wie gebannt auf ihn geschaut habe, also sehe ich schnell weg. ,,Du bist nicht heiß." Erwidere ich jetzt desinteressiert. So versuche ich zumindest zu klingen. ,,Ach, wirklich?" Fragt er jetzt mit einer hochgezogenen braue und einem Grinsen im Gesicht. Ich nicke :,,Du bist annehmbar." Gebe ich schulterzuckend von mir und lege mich zurück auf die Matratze. Er lehnt sich über mich. ,,Annehmbar?" Schmunzelt er. ,,Jap." und versuche mir ein Lachen zu verkneifen. Er schüttelt nur lachend den Kopf und legt seine Lippen auf meine. ,,Ich weiß, dass du kurz vorm schmelzen bist und mich ganz und garnicht nur Annehmbar findest." Raunt er mir zu. Ich erwidere es nur mit einem Lachen. Und verschränke meine Hände hinter seinem Nacken. Er stützt sich mit beiden Händen links und rechts von meinem Kopf ab und legt seine Lippen auf meine, während er mit seiner Zunge um Einlass fragt. Natürlich gebe ich ihm den auch. Dieses kribbeln, das auf meinen Lippen ist, und diese Explosion in mir, wie er mich alles vergessen lässt und mich einfach gut fühlen lässt. Das ich in seiner Umgebung an nichts denken muss und sorgen frei sein kann. Das ich mich bei ihm sicher fühle. ,,Ich liebe dich." Nuschelt er auf einmal gegen meine Lippen. ,,Ich liebe dich auch." Wispere ich zurück und lege wieder meine Lippen auf seine. Ich liebe ihn.

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Kapitel sechsunddreißig ist draußen. Wie findet ihrs? Wie geht's euch denn so? Danke fürs lesen. Würde mich über Kommis oder so freuen. Man liest sich.

~Ale.💗

Let's be Alone together Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt