Ich laufe mit Jackson auf dem Arm in einen naheliegenden Park, während ich spüre, wie Tränen auf mein T-Shirt fallen und ich ihm behutsam über den Kopf streiche. Im Park angekommen, setze ich mich auf eine Bank und nehme Jackson auf meinen Schoß. ,,Es ist alles gut, Jackson. Ganz ruhig." Flüstere ich und streiche ihm über den Rücken, während er leise Weiter an meiner Schultergelehnt weint. ,,Papa darf Mama nicht weh tun." Flüstert er und wischt sich mit seinem Handrücken die Tränen weg. ,,Dein Papa tut deiner Mama nicht weh. Jake ist bei ihr und klärt das mit Ihnen." Versuche ich ihn zu beruhigen und streiche ihm über den Oberarm. ,,Und was wenn er Jake weh tut?" Er sieht mich aus großen, traurigen Augen an, was mir ein Stich ins Herz versetzt. ,,Das wird er nicht machen." Versichere ich leise und küsse kurz wieder seinen Scheitel.
Ein paar Minuten sitzen wir einfach schweigend da. ,,Jake hat Glück mit dir." Sagt Jackson auf einmal. ,,Ich hab dich lieb, Hope. Und Jake hat dich auch ganz doll lieb. Als er mal dachte, dass ich schlafen, hat er sich an mein Bett Gesetz und mir gesagt wie sehr er dich liebt. Das er dich nicht verlieren möchte und Angst hat, dir in irgendeiner weiße weh zu tun und das er sich sorgen um dich macht und nicht weiß, was mit dir los ist. Aber er wird dir nicht weh tun, Hope. Das weiß ich. Die Menschen, die Jake liebt, beschützt er und tut ihnen nicht weh." Flüstert der kleine weiter und lächelt mich an. Ich bin wirklich überrascht, dass so ein kleiner Knirps, solche Sätze zu Stande bringt. ,,Du kannst Jake gerne mal ausrichten, dass ich ihn auch liebe." Antworte ich lächelnd und streiche ihm durch's Haar. Jacksons Augen blitzen auf und er sagt:,,Danke." Bevor ich auch nur irgendwas darauf erwidern kann, und fragen kann, was er meint, springt er auf, nimmt meine Hand und zieht mich Hintersich her zu dem Sandkasten. ,,Bauen wir eine Sandburg."
Ich ziehe gerade meine und Jacksons Schuhe im Hausflur aus. Letztendlich haben wir doch keine Sandburg gebaut. Aber er hat im Sand gespielt und hat sich mit sich selbst beschäftigt, während ich ihm einfach dabei zugesehen hab und er sich mit mir über Gott und die Welt, unterhalten hat. Nach einer halben Stunde haben wir uns dann auf den Weg zu mir gemacht und langsam mach ich mir echt sorgen um Jake, da er sich nicht meldet. ,,Wann kommt eigentlich Jake?" Fragt der kleine und ich gehe mit ihm ins Wohnzimmer. ,,Weiß ich nicht genau. Aber er ruft bestimmt gleich an." Ich habe den Fernseher an geschalten, als ich nach weiteren zehn Minuten höre, wie Jemand leise und gleichmäßiges atmet. Ich drehe meinen Kopf zu Jackson und sehe wie der kleine eingenickt ist. Awww... Ich erhebe mich langsam und nehme den kleinen hoch um ihn hoch in mein Zimmer zu bringen. Mein Bett ist gemütlicher als das Sofa. Auch wenn wir gerade mal zehn oder vielleicht sogar elf Uhr morgens haben, scheint er ziemlich müde zu sein. In meinem Zimmer angekommen, lege ich ihn auf meinem Bett ab und Decke ihn mit meiner Decke zu, gebe ihm einen leichten Kuss auf den Kopf und verlasse dann leise das Zimmer.
Nach einer weiteren halben Stunde in der ich faul auf dem Sofa gelegen bin, klingelt mein Handy. Jake. ,,Hey, Baby." Sagt er, als ich ran gehe. ,,Hey. Na, alles klar?" Frage ich. ,,Ja. Nein. Also doch, eigentlich schon. Naja. Geht so." Sagt er etwas durcheinander. ,,Wie geht's Jackson?" Fragt er nach. ,,Ihm geht's gut. Er ist eingeschlafen. Wann kommst du?" Frage ich nach. Um ehrlich zu sein, vermisse ich ihn und da er ziemlich aufgelöst klingt, würde ich ihn gern einfach nur umarmen. ,,Ich mach mich jetzt auf den Weg zu dir. Dann erzähl ich dir alles. Ich brauch dich jetzt, Baby." Sagt er seinen letzten Satz leiser und ich höre wie er, im Hintergrund, sein Auto startet. ,,Dann beeil dich. Ich liebe dich." ,,Ich liebe dich auch." Und dann legt er auf.
Es klingelt nach fünf oder zehn Minuten an der Tür. Ich springe auf, Renne zur Tür um sie dann zu öffnen. Jake steht leicht lächelnd vor mir. ,,Hey." Sage ich leise und Schlinge meine Arme um seinen Oberkörper. ,,Hey." flüstert er zurück und drückt mich näher an sich, während er mich gleichzeitig nach hinten schiebt und rein kommt um die Türe dann hinter sich zu schleißen. ,,Ich hab dich vermisst." Nuschelt er in meine Halsbeuge, da er sich etwas runtergebeugt hat. ,,Ich dich auch."
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Let's be Alone together
Genç Kurgu[,,Verdammt, ich hab mich in dich verliebt. Ist es das, was du hören musst, damit du mir endlich glaubst? Ich liebe dich und lass dich nicht allein. Also sag nicht, dass du alleine bist, denn es wird nur noch ein alleine zusammen geben."] Hope. Hof...
