50|,,Meine Eltern trennen sich."

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Ich bin vor einer halben Stunde von meiner Psychologin nachhause gekommen und sie meinte, ich habe wirkliche Fortschritte gemacht. Seit dem Jake meine Eltern kennengelernt hat, ist jetzt auch wieder eine Woche um. Jake sieht manchmal ziemlich fertig aus und um ehrlich zu sein, mach ich mir manchmal wirklich sorgen um ihn. Ich will für ihn da sein, da er meinte, dass seine Eltern wieder miteinander sprechen, diese Diskussion, die sie aber immer führen, in einem Streit enden. Einem lauten Streit, in dem manchmal auch Sachen kaputt gehen.

Es klingelt an der Türe und da ich niemanden erwarte, gehe ich hin um sie zu öffnen und einen Jake mit einer kleine Platzwunde an der Augenbraue und mit einem Jackson der verweinte Augen hat, auf dem arm, zu begegnen. Mein lächeln verschwindet, als ich sie so sehe und Jakes traurigem Blick begegne. ,,Hey." Ergreift Jake leise das Wort. Ich löse mich aus meiner schockstarre und höre wie die Worte :,,Oh mein Gott. Hey, kommt rein. Was ist passiert, Jake?" Meinen Mund verlassen und gehe auf die Seite. Jake tritt ein und läuft einfach weiter ins Wohnzimmer. Ich schließe schnell die Haustür und gehe ihm mit schnellen Schritten hinterher. 

Im Wohnzimmer sehe ich wie Jake Jackson gerade auf's Sofa setzt und  ihm einen kurzen Kuss auf die Stirn drückt. ,,Baby, was ist passiert?" Frage ich nochmal leiser nach, als Jackson die Fernbedienung in die Hand nimmt und Jake auf mich zu kommt. ,,Kann ich zuerst was trinken?" Stellt er die Gegenfrage. Ich nicke unsicher. ,,Jacks, willst du auch was trinken?" Frage ich den kleinen. ,,Nein, Danke." Höre ich seine leise Stimme und Jake folgt mir in die Küche. In der Küche setzt er sich auf einen Küchenstuhl und ich nehme mir auf Zehenspitzen ein Glas für ihn aus dem Regal, auf dem die Gläser stehen. Als ich mich wieder mit einem Glas in der Hand zu ihm umdrehe, sehe ich wie Jake mich mit einem Schmunzeln mustert. Ich schenke ihm etwas Wasser ein und übergebe es ihm. Ich wollte mich gerade neben ihn setzten, als er mich jedoch auf seinen Schoß zieht, sodass meine Füße zwischen seinen baumeln.

Er trinkt das Wasser aus und sieht mich danach an. Ich mustere jede seiner Bewegungen und seine aufgeplatzte Augenbraue. ,,Was ist passiert, Jake?" Frage ich wieder nach und lege meine Hand an seine Wange. Er Seufzt und legt seine Lippen kurz auf meine, um seinen Kopf letztendlich an meiner Brust anzulehnen. ,,Meine Eltern werden sich trennen." Murmelt er fast tonlos. Ich streiche ihm mit meinem Daumen sanft über die Wange und lege meine Hand dann in seiner warmen Halsbeuge ab. ,,Mein Vater ist ein Mistkerl, der noch nie die Bedeutung der Worte 'Ich werde dir auf ewig treu bleiben' verstanden hat." Ich spiel mit seinen kurzen Haaren im Nacken, in dem ich mir ein paar locken um den Finger wickle. ,,Dieses Arschloch, betrügt meine Mutter schon was weiß ich wie lang. Mit seiner hässlichen Sekretärin, die seine Tochter sein könnte." Fährt er mit zusammengebissen Zähnen fort.

,,Und als würde es nicht reichen, dass sie es jeden Tag in seinem Büro gemacht haben, nein. Dieser Penner hat sie heute mitgebracht und Jacks hat die zwei erwischt, wie sie es in unserer Küche gemacht haben. In der Küche. Das musst du dir mal vorstellen. Auf dem Küchentisch. Das ist einfach nur widerlich. Niemand war zuhause und ich hatte Jacks gerade vom Kindergarten abgeholt. Jacks ist in die Küche gerannt und wenige Sekunden später war er wieder zurück, mit Tränen in den Augen und hat gefragt wer das Mädchen neben Dad ist, die sich gerade die Bluse zuknöpft. Natürlich bin ich dann in die Küche und hab diese hässliche schlampe gesehen, die gerade dabei war sich auf dem Küchentisch die Hose zuzuknöpfen und mein Vater sich die Haare neben ihr zu richten und sie gleichzeitig abzulecken. Ich hab ihn gefragt wer das ist und was das soll und die zwei sahen so geschockt aus, als hätten sie uns nicht bemerkt.

Gott, dieses Bild war einfach nur widerlich. Da beide nicht geantwortet haben, hab ich lauter gefragt, wer diese schlampe da ist und auf einmal hat er mich mit Hass gemustert. Wie er mich angesehen hat, Hope. Dieser Hass in den Augen, den er hatte, als er von mir zu Jacks und wieder zu mir gesehen hat und sein ganzer Körper angespannt war. Die schlampe hatte dann ein gehässiges grinsen auf dem Gesicht und sie war nicht viel älter als May. Höchstens dreiundzwanzig, aber nicht älter. Wie sie mich angegrinst hat und sich Tränen in ihren Augen gesammelt haben, als mein Vater zu ihr gesehen hat. Darauf hat mein Vater mir gedroht sie nicht mehr so zu nennen und da hab ich wieder gefragt warum er Mom mit so einer schlampe betrügen würde und er hat mir eine rein Gehauen. Er hat mir eine verpasst und in dem Moment kamen May und Mom durch die Küchen Tür und dann gings richtig los.

Let's be Alone together Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt