02 - The Handsome Guy

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Chapter Two

Gelangweilt ließ ich meinen Kugelschreiber in meiner Hand hin und her wandern, während mein Blick immer wieder zur der Uhr glitt, welche über der Tür hing. Die monotone Stimme von Mr. Hindley hallte durch den Raum und versetze jeden Schüler in diesem Raum in eine Art Dämmerzustand. Seine Stimme klang so unglaublich gelangweilt und eintönig, dass man praktisch dazu genötigt wurde seinen Kopf auf den Tisch zu legen und abzuschalten.

Verzweifelt konzentrierte ich mich auf das was er sagte, aber ich schnappte immer wieder nur ein paar Wortfetzen auf, die mit Politik zu tun hatten. Sozialwissenschaft konnte vielleicht ein interessanter und brauchbarer Kurs sein, aber nicht mit so einem Lehrer.

Mein Blick glitt durch die Klasse und alle schienen ihm nicht richtig zu zuhören und beschäftigten sich anderweitig. Jedoch wagte es niemand auch nur mit seinen Nachbarn ein Wort zu wechseln, denn Mr. Hindley war dafür bekannt Schüler liebend gerne zum Nachsitzen einzuladen.

Ich wollte gerade ein weiteres Mal auf die Uhr blicken, als endlich der schrille, aber dennoch erlösende Gong durch den Raum hallte und alle schnell ihre Sachen zusammen packten. Sorgfältig verstaute ich meinen Block und mein Buch in meine Schultasche und warf sie mit Schwung auf meinen Rücken. Geduldig wartete ich bis sämtliche Schüler sich aus der Tür gequetscht hatten, sodass ich ohne Angst um meine Knochen hinaus laufen konnten.

Sämtliche Schüler strömten in Richtung des Ausgang und der Mensa. Wir hatten Mittagspause und wenn man nicht in die Mensa gehen wollte, verbrachte man seine einstündige Pause eben wo anders. Zum Glück war der Großteil immer draußen und somit war die Mensa nicht allzu überfüllt.

Von rechts erklang ein lautes Gelächter, sodass ich meinen Blick direkt dorthin wand und es sofort bereute. An einem Spind gelehnt stand Charlie Leigh, umgeben von sabbernden Jungs, die alle um ihre Aufmerksamkeit bettelten. Ich kannte sie kaum und ich war deswegen nicht allzu traurig. Ihr Ruf eilte ihr meilenweit voraus und als wäre das nicht genug, hatte sie definitiv sämtliche Sympathie die ich vielleicht jemals für sie gehegt habe, mit ihrem arroganten und absolut untragbaren Verhalten zerstört.

Sie trug eine hautenge zerrissene Jeans, die ihre dünnen Beine betonte und dazu ein bauchfreies weißes Top. Ihre langen schwarzen Haare waren zu perfekten Locken gestylt und eine dieser Locken wirbelte sie um ihren Finger, während sie irgendeinem Footballspieler unserer Schule zu hörte. Ihre grünen Augen leuchteten und waren der reinste Blickfang. Sie war noch nicht lange auf dieser Schule und trotzdem wurde sie von jedem angehimmelt.

Ich senkte meinen Blick und verschwendete keine weiteren Gedanken an Charlie. Mit schnellen Schritten machte ich mich auf den Weg zur Mensa und blendete alle lauten Gespräche um mich herum aus. Zum Glück war die Mensa nicht allzu weit entfernt, sodass ich nach kurzer Zeit bereits dort ankam und nach meinen Freunden Ausschau hielt. Sie saßen an einen Tisch ganz hinten und auf den Weg dorthin band ich meine langen braunen Haare zu einem unordentlichen Dutt.

Aufgeregt unterhielten sich Kylie und Alec miteinander und ich ließ mich auf den Stuhl fallen, jedoch sah keiner von beiden auf und unterhielten sich weiter. Neugierig hob ich eine Augenbraue und verfolgte ihr Gespräch. Das Essen stand völlig unberührt vor ihnen, sodass ich mir unauffällig eine Pommes von Kylie klauen konnte und natürlich bekam sie es nicht mit. 

„...das ist der Wahnsinn!" Sagte Kylie mit einem breiten Grinsen und klatschte in die Hände, was mit ihrem irren Lächeln wirklich beängstigend aussah.

„Ich versteh nicht wieso Weiber immer so austicken müssen, sobald sie einen einigermaßen gut aussehenden Kerl sehen", seufzte Alec und wand schließlich seinen Blick mir zu. „Kylie schwärmt von irgendeinem gut aussehenden Typen, der nicht ich bin, katastrophal, das setzt meinem Ego zu."

„Fun Fact", rief Kylie und zwinkerte Alec zu. „Du besitzt nicht mal ein Ego und dir ist nicht mal bewusst wie gut du aussiehst."

„Themawechsel", schlug Alec augenrollend vor und stützte sein Kinn auf seiner Hand ab, während er zu mir sah. „Was hast du am Wochenende gelesen?"

Laut lachte ich los und schüttelte meinen Kopf, schließlich wusste ich, dass es ihn nicht wirklich interessierte, er wollte lediglich das Thema wechseln. Ich ignorierte seine Frage und sah zu Kylie welche in ihrem Essen herumstocherte.

„Wer ist der heiße neue Typ? Ich hab ihn noch nicht gesehen."

„Er ist unglaublich heiß! Er ist groß und-", abrupt stoppte sie und ihre Augen weiteten sich, während ihr Blick an mir vorbei ging und sie völlig in Gedanken versunken schien.

Ich drehte mich um und sah, wie ein Junge die Mensa betrat. Er war groß und muskulös, seine eleganten Schritte führten ihn durch den Raum und sämtliche Blicke lagen auf ihn. Er fuhr sich durch seine braunen, leicht lockigen Haare und ließ ein atemberaubendes Lächeln aufblitzen. Von weiten konnte ich seine Augenfarbe nicht erkennen, aber sie zwar auf jeden Fall hell, weswegen ich auf blau tippte. Seine markanten Gesichtszüge und seine vollen Lippen ließen ihn noch attraktiver wirken, als er sowieso schon war. Er trug eine schwarze zerrissene Jeans die sich um seine Beine schmiegte und ein weißes Shirt, was seinen Oberkörper betonte.

„Okay", stöhnte Alec. „Hört auf zu gaffen. Izzy hol dir was zu essen, ihr seid ja schlimm."

Ich schüttelte meinen Kopf und wand meinen Blick ab. Ich stand auf, damit ich mir was zu essen holen konnte, denn mein Magen knurrte mittlerweile. Der unbekannte Junge blieb mitten im Raum stehen und schaute gebannt auf sein Handy, während noch immer ein freches Grinsen seine rosa Lippen zierte. Ich lief auf ihn zu, da die Theke hinter ihm lag und kurz bevor ich bei ihm angekommen war, hob er seinen Blick und sah mich direkt an. Eisblaue wunderschöne Augen blickten mich neugierig an und ich hielt kurz die Luft an, er war wirklich gutaussehend, sehr sogar.

Da er nicht weg sah, wand ich mit roten Wangen meinen Blick ab und als ich an ihm vorbei gehen wollte, schlang sich eine Hand sanft um mein Handgelenk. Verwirrt blieb ich stehen und versuchte die vielen, stechenden Blicke um mich herum nicht zu beachten. Seine Hand hinterließ eine unglaubliche angenehme Wärme.

Er grinste mich an und ich wollte ihn gerade fragen, was er von mir wollte, als er mich an sich heranzog und seine weichen Lippen plötzlich auf meine legte. Völlig verwirrt und überrascht wusste ich nicht ganz was ich tun sollte und mein Verstand war wie vernebelt. 

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ich hoffe es hat euch gefallen (: xx

Daniel Sharman als Davin Ethan

The Alpha's GirlGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt