50 - Sleeping

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Chapter 50

„Bitte sag mir, dass du noch geradeaus laufen kannst", lachte Davin als er das Auto zum stehen brachte und wir vor seinem Haus hielten. Grinsend sah ich ihn an und öffnete selbstständig meine Tür und trat hinaus in die frische Luft. Der Alkohol pulsierte nur noch leicht durch meine Venen – ich war zwar noch stark angetrunken, aber ich hatte mich im Griff. Größenteils war ich ernüchtert und war deswegen mehr als froh, da ich sonst wahrscheinlich unglaublich nervig gewesen wäre und das wollte ich Davin nun wirklich nicht zumuten.

Ohne große Probleme lief ich auf Davin zu und verschränkte unsere Hände miteinander, als wir die Treppen zu seiner Haustüre hinauf liefen. Seine Hand fühlte sich warm und schön an, weswegen ich den Drang widerstand mich an ihm zu kuscheln, schließlich konnte ich das tun, wenn wir oben in seinem Bett lagen. Erst jetzt fiel mir auf, dass ich noch nicht einmal bei Davin geschlafen hatte.

Er schloss die Tür auf und als wir unsere Sachen ausgezogen hatten, damit meinte ich Schuhe und Jacke, machten wir uns auf den Weg nach oben. Noch immer hatten wir unsere Hände miteinander verschlungen und ich lächelte leicht in mich hinein. Daran könnte ich mich glaube ich nie gewöhnen – aber es fühlte sich einfach nur fantastisch an. 

Als wir oben ankamen, liefen wir durch einen kleinen Gang und nahmen die zweite Tür links. Kaum hatte Davin die Tür aufgestoßen, kam ein kleines, aber ordentliches Zimmer zum Vorschein, welches völlig schlicht und einfach eingerichtet war. Keine persönlichen Gegenstände, die darauf hinwiesen, dass Davin hier wirklich nicht viel Zeit verbrachte. Außer ein Bett, einen Kleiderschrank, einen Schreibtisch, einen Stuhl und einem Sideboard stand nichts weiter in seinem Raum. Und alles hatte eine einheitliche Farbe – alles in einem ziemlich trostlos und leer.

Er ließ mich kurz los, damit er auf seinen Kleiderschrank zu laufen konnte und wühlte darin herum, selbstverständlich war dieser nicht ordentlich – ich kannte mit Abstand keinen Menschen, der seinen Kleiderschrank ordentlich halten konnte. Es schien so als wäre das einfach nicht möglich, außer man legte ihn wöchentlich wieder sorgfältig zusammen. Ich war froh, wenn ich das viermal im Jahr schaffte und das war schon eine Hochleistung.

Davin drehte sich wieder zu mir und hielt in seinen Händen eine Jogginghose und ein großes Shirt von sich, innerlich hoffte ich, dass er diese Sachen schon mal getragen hatte, damit sie nach ihm rochen. Sobald ich sie an mich genommen hatte, stieg mir bereits sein Geruch in die Nase und ich unterdrückte ein wohliges Seufzen.

„Soll ich raus gehen?" Fragte er und deutete auf die Sachen, aber ich schüttelte lediglich den Kopf, schließlich machte es mir nichts aus. „Stört es dich, wenn ich in nur in Boxershorts schlafe, mit Jogginghose und Shirt ist es immer so warm."

Stören? Oh nein bestimmt nicht, während ich das Gefühl hatte, dass meine Knie weich wurden, versuchte ich mich inständig zusammen zu reißen, aber die Vorstellung von einem Davin, der nur Boxershorts trug war verdammt unwiderstehlich. Zwar hatte ich ihn schon in Badehose bei der ersten Party gesehen, aber diesen Anblick konnte man durchaus öfters ansehen.

„Nein kein Problem", sagte ich und hoffte das er nicht merkte, was in meinen Kopf vor sich ging.

Lächelnd drehte er sich um und fing an sein Bett zu machen, da die Decke völlig verdreht lag. Ich zog währenddessen mein Jacke und mein Top aus und streifte mir sogleich sein langes Shirt über, welches mir bis über die Oberschenkel ging. Ich zog ebenfalls seine Jogginghose an und faltete meine Sachen zusammen und legte diese auf den Stuhl.

Als ich mich wieder in Richtung Bett drehte, sah Davin mich mit einem schiefen Lächeln an, jedoch konnte ich mich darauf ausnahmsweise nicht konzentrieren, denn er hatte sich bereits seiner Kleidung entledigt.

Seine ausgeprägten Bauchmuskeln brachten mich beinahe um den Verstand und seine Oberarme ebenfalls. Gott verdammt – es reichte selbstverständlich nicht, dass er ein unglaublich attraktives Gesicht hatte, nein natürlich nicht. Er hatte auch noch einen unwiderstehlichen Körper, der mich wirklich zum Schmelzen brachte.

„Kommst du?" Fragte er und streckte mir seine Hand entgegen, welche ich ohne zu zögern nahm und mich ins Bett ziehen ließ.

Kaum lag ich auf seinem gemütlichen Bett, positionierte er sich bereits hinter mich und schlang seine Arme fest um meinen Körper, um mich dann an seinen warmen Körper zu ziehen. Wohlig seufzte ich auf und schloss absolut zufrieden meine Augen.

„Könnte es sein, dass du dich nachts in einen Werwolf verwandelst?" Murmelte ich, schließlich hatten wir Vollmond und ich war noch immer angetrunken.

Sein raues Lachen erklang hinter mir und ich spürte wie er einen kleinen Kuss auf meinen Hals setzte, welcher mir leichte Gänsehaut verpasste.

„Nein ich werde mich nicht in einen Werwolf verwandeln, keine Sorge, ich werde nicht über dich herfallen – jedenfalls nicht in diesem Sinne und auch nicht heute."

Ein leichter Rotschimmer legte sich auf meine Wangen und ich vergrub meinen Kopf in sein Kopfkissen, während sein Lachen noch ein weiteres Mal durch den Raum hallte.

„Wir sollten aber langsam wirklich schlafen gehen, weil wir morgen sonst nicht aus dem Bett kommen und das wäre wirklich beschissen."

„Ich will gar nicht in die Schule, wenn ich müde bin, bin ich unausstehlich", stöhnte ich.

„Das geht gar nicht und jetzt schlaf meine Schöne", murmelte Davin und küsste sanft meinen Kopfansatz.

Jedoch drehte ich mich in seinen Armen herum und er platzierte seine Lippen auf meine. Wie immer jagte ein unglaubliches Gefühl durch meinen Körper und ich ging völlig in dem Kuss verloren, jedoch löste Davin sich, auch wenn ich dieses Szenario am liebsten vertieft hätte.

„Wenn wir so weiter machen wird das wirklich eine kurze Nacht, deswegen schlaf jetzt, ich pass auf dich auf."

Ein Lächeln legte sich um meine Lippen und ich drehte mich wieder zurück, sofort zog er mich wieder eng an seine Brust und an Davin geschmiegt, fiel ich letztendlich in einen traumlosen Schlaf und schlief besser als die letzten Monate.

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ich hoffe es gefällt euch &' wir nähern uns langsam dem ende :3 xx

The Alpha's GirlGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt