Chapter 48
Ich musste nicht lange in dem großen Garten herumirren, als ich bereits Davin sah, welcher sich angeregt mit Andrew unterhielt und völlig in der Konversation versunken war, sodass er mich zunächst nicht bemerkte.
Ich leerte meinen zweiten Becher und schmiss ihn mit einem Volltreffer in den Mülleimer. Am liebsten wäre ich aufgesprungen und hätte leise geschrien, schließlich war meine Treffquote für gewöhnlich wirklich bombastisch schlecht.
Kurz bevor ich bei den Jungs angekommen war, hob Davin seinen Blick und sah mich an, als hätte ihm irgendein Instinkt verraten, dass ich mich näherte. Direkt als er mich erblickte legte sich ein Lächeln auf seine Lippen und ich erwiderte es. Zwar spürte ich Andrews auf mir, aber das hielt mich nicht davon ab, mich in Davins geöffnete Arme fallen zu lassen und mich wohlig an seine Brust zu schmiegen. Direkt umschlossen mich seine Arme und seine Wärme drang zu mir hindurch, ich verstand einfach nicht, wie jemand so unglaublich warm sein konnte.
„Soll ich lieber gehen?" Fragte Andrew und bevor wir etwas antworten konnte, redete er bereits weiter. „Und bevor ihr denkt die Frage war ernst gemeint – nein. Ich habe niemanden auf dieser Party, ihr könnt mich nicht völlig alleine lassen."
„Alec ist drinnen und tanzt", murmelte ich und hörte Davin lachen, es war sanft und einfach wunderschön.
„Wir sehen uns später!" Rief Andrew und seine Schritte ertönten, die sich jedoch schnell entfernten, was mich lachend meinen Kopf schütteln ließ.
„Er ist ein Idiot", sagte Davin, wo ich nur zustimmen konnte. „Und du hast Alkohol getrunken."
„Riecht man es so sehr?" Fragte ich verwundert und löste mich etwas von ihm, damit ich ihn ins Gesicht schauen konnte. Noch immer lagen seine Arme um meine Hüfte, aber ich konnte in seine glitzernden blauen Augen schauen.
Ein leichtes Lächeln umspielte seine vollen, rosa Lippen und er platzierte einen sanften Kuss auf meiner Stirn.
„Übernatürlicher Geruchssinn schon vergessen? Außerdem macht sich der Alkohol bereits in deinen Körper breit, was ich ebenfalls bemerke."
„Das ist wirklich krass", murmelte ich und dadurch dass er mich auf den Alkohol aufmerksam gemacht hatte, spürte ich ihn auch leicht, jedoch war ich wirklich nur leicht angetrunken.
Bevor ich noch etwas sagen konnte, legte er sanft seine Lippen auf meine und wohlig seufzte ich in den Kuss hinein. Alle meine Gedanken schalteten sich aus und ich war nur noch auf Davin fixiert. Seine Hände auf meinen Körper, seine wundervolle Wärme, seine weichen Lippen...
„Halt Stop!" Rief plötzlich eine Stimme neben uns, die sich als Ethan raus stellte. „Bevor das ganze noch ausartet – wir trinken jetzt alle zusammen."
Seufzend löste ich mich von Davin und drehte mich herum, jedoch zog er mich sogleich wieder an sich, sodass ich mit meinem Rücken gegen seinen Rücken gepresst war.
Ethan und Kylie standen uns gegenüber, Ethan hatte seinen Arm um meine beste Freundin gelegt und sie nahe an sich gezogen, in seinen Händen hielt er vier Becher die er sofort an uns verteilte. Als die beiden sich küssten und ich mir sicher sein konnte, dass Kylie abgelenkt war, zog ich an Davins Arm, sodass er seinen Kopf auf meiner Schulter abstützte.
„Könnt ihr wirklich nicht betrunken werden?" Fragte ich leise, was Davin leise zum Lachen brachte.
„Können wir wirklich nicht, durch unsere schnelle Heilung baut unser Körper den Alkohol zu schnell ab, sodass er erst gar nicht seine Wirkung ausbreiten kann."
„Ist das nicht total bescheuert?"
„Man gewöhnt sich dran", murmelte er und platzierte einen kleinen Kuss an meiner Halsbeuge, der mich erschauern ließ.
„Also!" Rief Kylie die mich breit angrinste und ihren Becher in die Höhe hielt. „Dann wollen wir mal anfangen!"
Völlig neben der Spur ließ ich mich gegen Davins Schulter fallen und verfluchte meine beste Freundin insgeheim, irgendwann hab ich aufgehört die Drinks zu zählen, denn sie enthüllte kurz darauf eine Flasche Likör.
Ich war leicht betrunken, aber völlig fertig mit meinen Nerven. Mir war warm und ich hatte das Gefühl, wenn ich noch einen weiteren Becher trinken würde, würde ich ihr vor die Füße brechen. An sich ging es mit der Übelkeit, nur brannte der Likör mittlerweile.
„Wir verabschieden uns erst mal!" Kicherte Kylie und zog Ethan an der Hand wieder zurück ins Haus, weswegen ich nur lachend meinen Kopf schüttelte.
„Das schreit nahezu nach Sex", kicherte ich.
„Oh nein", stöhnte Davin plötzlich und verwirrt sah ich ihn an, aber sein Blick war nach vorne gerichtet, da jemand auf uns zu gelaufen kam.
Anstrengend versuchte ich heraus zu finden, wer es war und als er näher kam stellte es sich heraus, dass es Jayden war.
„Wir haben ein Problem", sagte er ernst und Davin verdrehte seine Augen.
„Klären wir das bitte später oder morgen in Ruhe, ich habe keine Zeit", sagte Davin mit fester Stimme und deutete auf mich.
„Es ist aber wichtig Davin, das hat nicht bis morgen Zeit."
„Ich habe gesagt, dass es bis morgen Zeit hat", knurrte Davin und Jayden zuckte nicht einmal mit der Wimper, während mir sein Ton eine Gänsehaut einjagte.
„Und ich habe gesagt dass es wichtig ist, ich verstehe, dass du bei ihr sein möchtest, aber wäre es nicht dringend würde ich es nicht ansprechen."
„Jayden", sagte Davin in einem warnenden Ton, was dazu führte das ein unmenschliches Geräusch von Jayden erklang.
„Charlie möchte dich sprechen, sofort."
„Ich habe gesagt dass es bis morgen Zeit hat", fauchte Davin und ließ mich los, weswegen ich sofort einen Schritt zurück trat.
„Aber-", versuchte Jayden ein weiteres Mal anzusetzen, jedoch wurde er von Davins leisen, aber dennoch gefährlichen Knurren unterbrochen – eine eindeutige Warnung.
Jayden zog sofort seinen Kopf ein und entfernte sich ein Stück von seinem Alpha.
„Ich wiederhole mich kein weiteres Mal, also verschwinde."
Ohne ein weiteres Wort drehte sich Jayden um und verschwand mit schnellen Schritten. Seufzend wand sich Davin wieder zu mir und drückte mich an sich.
„Tut mir leid, es ist Vollmond, da fällt es selbst mir schwer meine Kontrolle komplett zu behalten, ich hoffe ich habe dir keine Angst eingejagt."
„Nein alles gut", murmelte ich und plötzlich bekam ich eine Idee. „Davin? Darf ich dich um etwas bitten?"
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verbessere es später - ich hoffe es gefällt euch (: xx
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The Alpha's Girl
LobisomemEin Kuss und alles veränderte sich. - Der beliebteste Anfang einer wunderschönen, friedlichen Liebesgeschichte. Als Isabelle Jenkins ohne jegliche Vorwarnung von dem neuen Jungen ihrer High School geküsst wurde, ging ihr dieser Satz als erstes durc...
