Chapter 36
„Ich nimm jetzt meine Hand von deinem Mund und du wirst keinen Ton von dir geben, haben wir uns verstanden?" Hauchte er, während ich langsam mit meinen Kopf nickte. Tränen sammelten sich in meine Augen, die ich verzweifelt versuchte zu unterdrücken.
Sobald er seinen Griff etwas gelockert hatte, trat ich nach ihm und nutzte den Überraschungseffekt aus um wegzurennen, jedoch kam ich nicht weit, denn Bryan war viel zu schnell. Ehe ich mich versah hatte er mich brutal mit dem Rücken gegen einen Baum gedrückt und seine Hand schlang sich leichtfertig um meine Kehle, wo er ein wenig Druck ausübte. Eine klare Warnung – eine falsche Bewegung und er würde mir die Luft abdrücken.
„Gib mir dein Handy", forderte er mich auf und langsam holte ich mein Handy aus meiner Hosentasche. Grob riss er mir es aus der Hand und sah mich erwartend an. „Was ist dein Pinn?"
„5632", murmelte ich leise und biss mir auf die Lippen, damit ich nicht das weinen anfangen würde. Panik strömte durch meinen Körper und ließ mich völlig erstarren.
Er schien irgendwas in meinem Handy zu suchen und als er es letztendlich fand, drückte er auf den Bildschirm und schon bald ertönte das Piepen von einem Anruf. Er aktivierte den Lautsprecher und ein Lächeln legte sich auf seine Lippen, ein absolut boshaftes und unmenschliches Lächeln.
Nach kurzer Zeit ertönte eine vertraute Stimme und Bryan gab mir eindeutig zu verstehen, dass ich keinen Laut von mir geben sollte, er verstärkte sogar seinen Druck um meine Kehle, sodass ich leicht keuchte.
„Was ist los Isabelle?" Frage Davin verschlafen, da er mir vorhin bereits geschrieben hatte, dass er müde war und schlafen ging.
„Hi Davin", sagte Bryan und abrupt herrschte Stille. Kein einziges Geräusch erklang von Davin. „Überrascht?"
Plötzlich hallte ein unglaublich wütendes Knurren durch den Lautsprecher und es stellten sich sämtliche Haare auf meinen Armen, sowie in meinen Nacken auf.
„Bryan", fauchte Davin. „Was hast du mit Isabelle gemacht?!"
„Nichts – noch nichts. Ich würde sagen du kommst besser schnell, bevor ich mir es anders überlege, ich will doch nur reden. Du weißt wo du mich findest, an deinem Lieblingsplatz."
Bryan legte auf und steckte das Handy zurück in meine Hosentasche, was mich zusammenzucken ließ, seine Berührungen waren mir nicht geheuer, ganz und gar nicht.
„Was hast du vor?" Fragte ich leise und Bryan lachte.
„Ich will dir zeigen, was Davin wirklich ist, du hast keine Ahnung wo du herein geraten bist Kleine."
„Dann sag es mir doch!" Rief ich und er verstärkte seinen Griff, sodass ich röchelte, jedoch lockerte er ihn direkt wieder.
„Leise", sagte er augenverdrehend und griff an seine hintere Hosentasche. Er entblößte ein großes, scharfes Messer, was sofort dafür sorgte das mein Herzschlag aussetze, während noch mehr Panik meinen Körper durchfloss.
Innerlich hoffte ich, dass Davin nicht so dumm war und her kommen würde, sondern die Polizei rufen würde. Wenn er kommen würde, würde er nur verletzt werden, denn ich hatte die Befürchtung dass Bryan nichts Gutes vorhatte.
Es dauerte nicht lange, bis ich Geräusche aus dem Wald vernahm und Davin aus dem dunkeln Wald hervor trat. Er sah absolut böse aus. Nichts in seinem Gesicht wies auf seine Freundlichkeit hin. Einerseits war ich unglaublich froh, dass er hier war, aber andererseits hatte ich Angst um ihn.
„Lass sie gehen Bryan, sie hat mit dem ganzen nichts zu tun", sagte er, wobei seine Stimme vor Kälte triefte.
Jedoch funkelte Besorgnis in seinen Augen auf, als er mich nun sah, wie Bryan mich an den Baum drückte mit einem Messer in der Hand. Als Bryan das Messer plötzlich an meinen Hals drückte und missbillig mit seiner Zunge schnalzte, schloss ich kurz meine Augen, während mir Tränen über die Wange flossen. Zwar war seine Hand an meiner Kehle verschwunden, aber stattdessen wurde eine Klinge dagegen eingetauscht.
„Pfeiff sie zurück", zischte Bryan. „Sofort!"
Ich öffnete meine Augen und sah wie Davin leicht nickte. Mit verschwommen Augen versuchte ich mich umsehen und erkannte zwei Gestalten, die nah bei uns standen. Jayden und Andrew. Was machten sie den hier?
„Und sie auch", schrie Bryan und enthüllte ein weiteres Messer was er in die Richtung hinter mich schoss.
Plötzlich erklang ein weibliches Lachen.
„Lern besser zielen Grey", ertönte eine bekannte Stimme hinter mir und ich versuche anstrengend zu überlegen zu wem sie gehört. Plötzlich dämmerte es mir und zu der kalten Panik kam jetzt auch noch absolute Verwirrtheit. Charlie? Was machte sie denn hier.
„Siehst du das Davin?" Lachte Bryan, als er mir ins Gesicht gesehen hat. „Du verwirrst sie."
Plötzlich zog er mich an sich, sodass ich gegen seine Brust gedrückt wurde und geradewegs zu Davin schauen konnte. Noch immer drückte sich das Messer an meinen Hals und ich spürte wie ich immer mehr zum schwitzen anfing.
„Er ist ein Werwolf", hauchte Bryan und ich wusste nicht recht was ich tun sollte, lachen oder weinen?
„Hör nicht auf ihn", sagte Davin, pure Panik spiegelte sich in seinen Blick, aber auch Entschlossenheit konnte ich darin erkennen. „Er ist durchgedreht."
„Durchgedreht nennst du das?" Fragte Bryan und lachte. „Dann zeig ich ihr mal was du für ein Monster bist."
Plötzlich verschwand das Messer an meiner Kehle, weswegen ich erleichtert aufatmete, aber ehe ich mich versah, hatte er die scharfe Klinge einmal an meinem Bauch entlang gezogen, weswegen ich schmerzhaft keuchte. Zuerst spürte ich nur einen leichten, beißenden Schmerz und dann kam der fast nicht auszuhaltende wummernde Schmerz. Ich sah auf meine Wunde, was fast dafür sorgte, dass meine Galle beinahe hochkam.
Meine Knie haben unter mir nach, aber Bryan fing mich auf, während ich schrie und wimmerte. Er drehte meinen Kopf in Richtung von Davin und ich erstarre einen Moment. Davins Hände waren nun scharfe Klauen und er bleckte seine Zähne, seine scharfen unmenschlichen Zähne. Und als wäre das nicht genug brodelten seine goldenen Augen gefährlich und absolut böse. Während mich sein Anblick völlig entsetzte und aus der Bahn warf, bekam ich mit, wie Bryan eine Waffe zückte und mich los ließ.
Fest prallte ich auf den Boden auf und schloss meine Augen, während ich verzweifelt versuchte den Schmerz zu entkommen und das zu verdrängen, was ich gerade eben gesehen hatte.
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ich hoffe es gefällt euch (: xx
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The Alpha's Girl
WerewolfEin Kuss und alles veränderte sich. - Der beliebteste Anfang einer wunderschönen, friedlichen Liebesgeschichte. Als Isabelle Jenkins ohne jegliche Vorwarnung von dem neuen Jungen ihrer High School geküsst wurde, ging ihr dieser Satz als erstes durc...
