23 - Embarrassing Conversation

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Chapter 23 –Embarrassing Conversation

Grinsend ließ ich mich auf den leeren Stuhl in der Mensa sinken und nahm sofort meine beste Freundin ins Visier, die ihren Blick extra auf ihr volles Tablett mit Essen gerichtet hatte. Zwar gab es heute Lasagne – eins der wenigen Dinge die man hier essen konnte – aber das war mir egal. Wir würden uns jetzt über ihr Wochenende unterhalten, über ihr sehr ereignisreiches Wochenende.

„Hallöchen Kylie", flötete ich gut gelaunt und hatte das Gefühl wir würden die Rollen tauschen, normalerweise war es Kylie die immer gut gelaunt war und alles aus einen heraus quetschen wollte, aber dieses Mal war ich diejenige und sie war diejenige, die schweigsam auf ihr Tablett sah, so wie ich normalerweise.

„Wie geht es dir meine Allerliebste Freundin?" Erkundigte ich mich noch immer mit einem gewissen bösen Unterton, der ihr natürlich nicht entging. „Wie war dein Wochenende? Heiß? Feucht? Dreckig? Hat er dich sehr hart rangenommen? Kannst du noch laufen? Hat er irgendwelche heißen Vorlieben, die dich verrückt machen? Wie hat er dich genommen?"

Sie hob ihren Blick und sah mich mit einem warnenden Blick an, der mich jedoch nicht abhielt weiter zu bohren und ich wusste ganz genau, dass ich meine Antworten erhalten würde, wenn ich nur noch böser wurde und tiefer grub.

„Alles drei gleich? Ich will gar nicht wissen wie Ethans Rücken aussehen muss...", sagte ich seufzend und Alec ließ sich wortlos neben mich sinken und verfolgte die ganze Situation genüsslich, schließlich war es nicht oft der Fall, dass Kylie so zurückhaltend war. Ich sah mich kurz in der Cafeteria um und entdeckte etwas, oder besser gesagt jemanden, was mein Grinsen nur noch verstärkte. „...wieso fragen wir ihn nicht selbst."

Geschockt sah sie mich an, während ich Davin zuwinkte, welcher in der Mitte der Mensa stand und sich mit Andrew und auch Ethan unterhielt. Die drei steuerten unseren Tisch an und ich warf noch einen triumphierenden Blick in die Richtung meiner besten Freundin, die nur aussah, wie ein nervöses Häufchen Elend.

„Dafür wirst du in der Hölle schmoren Jenkins", zischte sie und gewann endlich ihr Temperament zurück.

„Wir brennen beide dort, deswegen kann ich damit leben", zwinkerte ich und drehte mich zu Davin um, welcher nun an unserem Tisch angekommen war. „Setzt euch doch zu uns."

Die drei gutaussehenden Jungs nahmen Platz, wobei Davin sich neben mich setzte, Ethan neben Kylie und Andrew neben Alec.

Kylie trug ein leichtes Lächeln auf den Lippen, welches aber sofort erstarb, als sie mich ansah. Ich stemmte meine Hände auf den Tisch und legte mein Kinn darauf ab, während ich sie weiter anstarrte.

„Hey! Ich hab gehört deine Eltern sind nächstes Wochenende auch nicht da, hast du da irgendwas vor? Ich weiß ja nicht, vielleicht irgendwas was ich nicht mitbekommen sollte? Ich möchte natürlich auch nirgends stören", grinste ich und Ethan überspielte sein Lachen mit einem gekünstelten Husten. „Wobei du musst mir eh noch was vom letzten Wochenende erzählen."

„Jenkins", knurrte Kylie und zeigte drohend mit ihrem spitzen Nagel auf mich, was mich aber nur die Schulter zucken ließ. „Sag du mir doch lieber was bei dir und Davin lief? Hattet ihr Sex? Wenn dieser Sex nur halb so gut war wie meiner..."

„Nein im Gegensatz zu dir hatte ich keinen Sex, aber schön das du es zugibst und sagst das er gut war, zudem der Sexgott noch neben dir sitzt", lachte ich und ihr schien jetzt erst wieder die Anwesenheit von Ethan bewusst zu werden, weswegen sie tiefrot anlief und mir einen bitterbösen Blick zuwarf.

„Isabelle Jenkins, ich werde dich eigenhändig erwürgen und dabei lachen", murmelte sie und warf schließlich ihr braunes Haar zurück und hob ihr Kinn. „Ja der Sex war gut, noch Fragen oder können wir das Thema jetzt lassen? Falls du irgendwelche Fantasien hören willst, damit du es dir selbst besorgen kannst, dann lass uns das doch bitte privat klären."

Lachend winkte ich ab und überlegte ob ich jetzt noch einen letzten Spruch sagen sollte oder besser nicht, jedoch konnte ich diesen Satz nicht einfach auf mir sitzen lassen.

„Nur weil du das machst, solltest du nicht erwarten das es die anderen ebenfalls machen – aber nein danke, du bist so eine gute beste Freundin, ich weiß gar nicht wieso ich dich verdient habe", sagte ich theatralisch und fasste mir ans Herz, was sie nur dazu veranlasste mir den Mittelfinger zu zeigen und sich zu Alec zu wenden. Sie fing eine Unterhaltung mit ihm an und kurz darauf stiegen auch die beiden anderen Jungs mit hinein. Man schenkte uns keinerlei Beachtung, was ich nicht allzu schlimm fand, ich konnte mich nicht beklagen.

Davin jedoch schlang seinen Arm nur um meine Hüfte und zog mich nah zu sich, sodass ich seinen Atem an meinem Hals spüren konnte, was mich fast dazu veranlasste meine Augen zu schließen. Eine leichte Gänsehaut zog sich über meinen Körper, da ich es normalerweise nicht gewohnt war so eine Nähe zu spüren, besonders da seine Lippen daraufhin fast mein Ohr streiften.

„Das war wirklich böse, du hast sie komplett bloßgestellt", hauchte er mir ins Ohr und ich kicherte leise. „Aber ich kann dir versichern, dass Ethan sie noch immer mag, jedenfalls kenn ich ihn dafür zu gut, er hat sich an eurer kleinen Diskussion prächtig amüsiert und hat wahrscheinlich noch mehr Gefallen an deiner beste Freundin gefunden."

Ich drehte mich zu ihm um, damit ich ihn etwas ins Ohr flüstern konnte, darauf bedacht meine Lippe an seinen Ohr entlang streifen zu lassen. Ich hatte nicht die geringste Ahnung woher ich den Mut nahm oder woher das überhaupt kam, jedenfalls tat ich es.

„Dann ist ja gut, schließlich hoffe ich für die beiden dass sie weiterhin guten Sex haben, dann kannst du sie ja fragen, ob du ihnen berechnen sollst, wie sie am besten während ihrem heißen Liebesspiel Energie sparen können, mein Freund."

Davin drehte meinen Kopf wieder so, dass er mir etwas ins Ohr flüstern konnte und diesmal streiften seine Lippen ebenfalls mein Ohr und seine Finger lagen auf meinem Oberschenkel. Ich konnte nichts dagegen machen, dass ein wohliger Schauer mich überlief und mein Verstand völlig ausschaltete.

„Kann ich durchaus tun, aber eigentlich will ich es bei jemand anderem berechnen."

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ich hoffe es gefällt euch (: xx

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