10 - I'm wet

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Chapter 10

„Wieso habe ich nur das blöde Gefühl, dass wir total overdressed gekleidet sind", murmelte ich und sah ein weiteres Mal aus dem Taxi heraus. Wir standen vor Daniels riesigen Haus und alle betrunkenen Jugendlichen die draußen herum liefen, waren normal gekleidet. Kylie jedoch beachtete mich gar nicht, da sie gerade den Taxifahrer bezahlte. „Alec sag doch was!"

„Glaub mir, ihr werdet nicht overdressed gekleidet sein", sagte er beruhigend und wir stiegen aus, wobei er mir aber beim aussteigen half. Ich hatte zwar keine hohen Schuhe an aber trotzdem.

Als hätte Kylie meine Gedanken gelesen warf sie sobald wir aus dem Taxi draußen waren einen verächtlichen Blick auf meine Boots und schüttelte kommentarlos ihren Kopf. Wenn es nach ihr ging hätte ich ihre Mörder-High-Heels angezogen. Sie stolzierte zur Tür, sodass ich ihr Kleid von hinten betrachten konnte. Es war fast komplett rückenfrei, lediglich zwei Spaghettiträger zogen sich gekreuzt über ihren Rücken. Das Kleid war komplett schwarz und ziemlich schlicht, aber durch die leichte Spitze wirkte es direkt elegant, außerdem sah alles an Kylie unfassbar gut aus. Und natürlich trug sie ihre schwarzen hohen Schuhe, auf denen ich mich nicht einmal trauen würde zu laufen.

Ich schnappte mir Alec's Hand, damit ich ihn nicht verlieren würde, während ich meinen Mageninhalt runterschluckte. Alleine der Gedanke daran, dass ich mich gleich durch eine schwitzende Menge Jugendlicher durchdrücken musste, machte mich nervös.

Alec schien meine Nervosität zu spüren, weswegen er unsere Hände miteinander verschränkte und mich zu sich nah an sich zog. Kylie blieb stehen und lief links von mir, weswegen ich ihr dankbar zu lächelte. Zusammen machten wir uns Innere des Hauses, woraus laute Musik dröhnte. Wir liefen durch einen kleinen Gang, wo wir nur wenigen Jugendlichen begegneten und kamen dann ins Wohnzimmer, wo bereits sehr viele Menschen tanzten.

„Gehen wir in den Garten?" Schrie Alec uns über die Musik hinweg zu und wir nickten beide gleichzeitig.

Zu meiner Beruhigung liefen hier mehrere Mädchen ebenfalls in einem Kleid herum, aber die meisten entblößten ihr Hinterteil fast, weswegen ich meinen Blick relativ schnell abwand. Ein paar Mal streifte ich irgendwelche Körperteile und verzog mein Gesicht.

Sobald wir im Garten waren, atmete ich tief durch und ließ mich auf die eine Bank fallen. Es befanden sich auch hier einige Leute, die meisten waren jedoch am rum machen.

„Ich hol schnell was zu trinken", teilte Alec uns mit und verschwand kurz darauf. „Bleibt bloß da."

„Wir sind beim Pool!" Sagte Kylie.

Kaum war er außer Sichtweite, zog sie mich um die Ecke und wir kamen zum Pool.

Auch hier befand sich ein Scharr Jugendlicher unter denen ich Andrew und Davin ausmachen konnte. Die beiden schubsten sich lachend und letztendlich zog sich Andrew sein Shirt aus und gab somit einen sehr angenehmen Blick auf seinen Oberkörper frei. Mein Blick flog jedoch direkt wieder auf Davin, welcher lachend ebenfalls seinen Oberkörper preisgab und ich wie gebannt starren musste.

Er hatte sehr ausgeprägte Bauchmuskel und ich biss mir kurz auf die Lippe, weil er so heiß war. Er trug eine schwarze enge Hose, die er ebenfalls auszog und ich mich leicht in Kylies Hand krallte.

„Ich weiß", wisperte sie. „Er ist fucking heiß. Aber wer ist der Schnuckelchen der an Charlies Arsch klebt?"

Widerstrebend musste ich meinen Blick von Davin lösen und sah mich nach Charlie um, es wunderte mich in keineswegs das sie ebenfalls auf dieser Party war, ihr Fehlen würde sofort auffallen. Als ich sie gefunden hatte, wurde mir bewusst, wie wahr Kylies Aussage war. Der Kerl klebte ihr wirklich am Arsch, nicht im Sinne von, dass er ihre Aufmerksamkeit zu suchen versuchte – nein. Er begrabschte ihren Arsch. Er sah wirklich gut aus und traf genau Kylies Geschmack. Groß, brauner Teint, muskulös gebaut, schwarzes Haar, markante Gesichtszüge, drei Tage Bart, dominante Haltung. Dieser Kerl schien so als wäre er aus ihren Sexträumen entsprungen.

„Wahnsinn", schnaubte Kylie. „Der Kerl sollte lieber mir an den Arsch fassen, ich hab mehr dran als der Hungerharken."

Plötzlich sahen beide, sowohl Charlie als auch ihr Kerl zu uns, und Kylie setzte das mieseste Lächeln auf, was sie drauf hatte und wackelte leicht mit ihren Fingerspitzen. Der unbekannte Kerl fing an zu lachen und ließ Charlie letztendlich los, diese war davon überhaupt gar nicht begeistert und versuchte möglichst desinteressiert zu schauen.

Auch Kylies Zukünftiger zog mit einer fließenden Bewegung sein Shirt aus und zum Vorschein kam ein wirklich sehr trainierter Körper, weswegen Kylie sich in meinen Oberarm krallte und fast ihren Verstand verlor.

„Ich bin nass", wisperte sie und ich sah sie entsetzt an, bevor ich in schallendes Lachen ausbrach. Alec kam gerade rechtzeitig, denn sobald er seine Rückkehr ankündigte, riss Kylie ihm ihr Getränk aus der Hand und trank es in einen Zug aus. „Mut antrinken, ich will mit ihm heute ins Bett."

Sie zeigte auf den Rücken des Schnuckelchen, welcher sich neben Andrew und Davin gestellt hatte. Auch er entledigte sich seiner Hose und Davin machte den ersten Schritt. Mit einem eleganten Sprung landete er mit dem Kopf zu erst im Wasser und tauchte kurz danach wieder an der Wasseroberfläche auf. Andrew machte es ihm nach und Alec stieß Kylie an.

„Dein Sexobjekt heißt übrigens Ethan", erzählte er ihr und ihr Grinsen würde größer.

„Perfekt, den Namen kann man sehr gut stöhnen."

„Gott Kylie!" Rief ich aus und nahm Alec mein Getränk aus der Hand, denn auf diese Unterhaltung musste ich mir erst mal die Kante geben.

Ich probierte einen Schluck und es schmeckte ziemlich süß und fruchtig, wahrscheinlich irgendwas Zusammengewürfeltes. Aber das man den Alkohol kaum schmeckte war verdächtig, dafür würde das Zeug wahrscheinlich ziemlich schnell rein hauen.

Die drei Jungs alberten ein wenig im Wasser rum und wir unterhielten uns währenddessen. Kylie wollte unbedingt warten, bis sie draußen waren – und darauf mussten wir auch nicht allzu lange warten.

Alle drei stiegen aus dem Wasser und nachdem sie sich abgetrocknet hatten, liefen sie zielstrebig auf uns zu, wobei ich Davins Blick brennend auf mir spürte. Nervös sah ich weg und setzte den Becher an meine Lippen und trank ihn in einem Mal. Wie hatte Kylie es so schön formuliert – Mut antrinken.

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ich hoffe es gefällt euch (: xx
Tyler Hoechlin als Ethan Singer

The Alpha's GirlGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt