Chapter 43
„Also", sagte ich und hoffte damit das Starren meiner zwei besten Freunde zu entgehen, aber sie hörten einfach nicht auf. Egal was ich machte, sie verfolgten jeder meiner Bewegungen mit ihren Augen – natürlich hatten sie mich bereits ein Duzend mal gefragt ob alles gut war und sie hatten jedes Mal die gleiche Antwort erhalten. „Hört ihr jetzt bitte auf zu starren und beantwortet meine Frage? Ihr tut so als wäre ich irgendein wissenschaftliches Objekt was man beobachten soll."
„Du hast gerade gefragt wann am Wochenende eine Party stattfindet – wer bist du und was hast du mit Isabelle gemacht", sagte Kylie und sah mich misstrauisch an, während ich nur meine Augen verdrehte und den Impuls unterdrückte meine schlechte Laune freien Lauf zu lassen. Alec und Kylie hatten es nun wirklich nicht verdient, dass ich sie grundlos an maulte.
„Nicht lustig Leute wirklich nicht", seufzte ich und fuhr mir durch meine braunen Haaren, während ich einen zaghaften Blick in Richtung des Tisches von Davin warf.
Ein heftiger Stich durchfuhr mich, als ich Charlie sah, welche ihre Hand auf Davins Schulter gelegt hatte und ihm aufmerksam zuhörte und immer mal wieder lachte. Sie erweckten einen so vertrauten und intimen Eindruck, dass ich sofort weg sah und meinen Blick strikt auf den Tisch richtete. Ich ignorierte den stechenden Schmerz in meiner Brust und biss meine Zähne fest zusammen als mich die Erkenntnis traf. Ich hatte mich in Davin verliebt. Ich hatte mich in einen Werwolf verliebt. Der dazu noch mit einem Weib aus seinem Rudel flirtete. Beinahe hätte ich geschrien, weil es mich so unvorbereitet traf, dass ich mich in den unglaublich attraktiven Jungen mit den braunen und den strahlenden blauen Augen verliebt hatte. Jedoch konnte ich mich noch rechtzeitig zusammen reißen und warf einen gequälten Blick auf Kylie.
„Also wann und wo steigt auf Wochenende eine Party?"
Nachdem ich eine kurze und knappe Antwort erhalten hatte, die mir nicht wirklich weiter geholfen hatte, musste Kylie schnell gehen, da sie von ihrer Mutter angerufen wurde und es ein riesen Fehler war in der Cafeteria zu telefonieren. Grund Nummer eins war, dass die Verbindung in diesem Gebäude einfach nur herzzerreißend war und Grund Nummer zwei waren die Lehrer, erwischten diese dich mit einem Handy, hatte man sich einen Platz beim Nachsitzen definitiv gesichert.
„Ich will dir wirklich nicht auf die Nerven gehen Isabelle", fing Alec an und sah mich besorgt an, was fast dazu führte, dass ich meine Augen verdrehte. „Aber falls du reden willst, weißt du dass du immer zu mir kommen kannst."
„Danke, aber ich habe einfach einen schlechten Tag, das wird morgen schon wieder besser sein", sagte ich und versuchte ein glaubhaftes Lächeln zustande zu bringen, schließlich wollte ich nicht, dass er sich unnötig Sorgen um mich machte.
Zweifelnd sah er mich an und meine innere Stimme erinnerte mich daran, wie lange wir schon befreundet waren und wie gut er mich kannte, ich konnte ihn nichts vormachen.
„Isabelle!" Rief eine bekannte Stimme durch den Gang, während ich auf den Weg zur Tür war, damit ich nach Hause verschwinden konnte.
Ich blieb stehen und warf einen Blick hinter mich. Andrew kam in Trainingsklamotten zu mir gejoggt und balancierte ohne Probleme seine riesige Sporttasche auf der Schulter. Er schien gerade auf den Weg zum Training zu sein, da er noch seine Straßenschuhe trug und noch völlig gestylt aussah. Ich zögerte und überlegte ob ich einfach weiter gehen sollte, schließlich war er ein Werwolf und ich wollte eigentlich meine Ruhe.
„Warte bitte", bat er, als hätte er meine Gedanken gelesen und ich drehte mich zu ihm herum. „Ich weiß du wolltest deinen Freiraum – das akzeptiere ich auch, aber erst nach dieser Unterhaltung."
„Was möchtest du?" Fragte ich und vergrub meine Hände in meinen Hosentaschen, da ich nicht nervös mit ihnen herum spielen wollte.
„Ich kann dich verstehen wirklich – ich wurde gebissen und nicht so geboren, als ich das alles erfahren habe, hab ich meine Sachen gepackt und bin abgehauen, bis Davin mich wieder zurück geholt hatte. Aber du solltest dir vor Augen halten, dass du in Gefahr bist, deswegen müssen wir auf dich aufpassen, im Hintergrund natürlich. Wir sind keine Monster falls du das denkst, das war jedenfalls mein erster Gedanke als ich das alles heraus gefunden habe. Wir retten Leben und geben unser bestes um die Leute zu beschützen, wir leisten mehr Arbeit und gehen ein höheres Risiko ein als sonst jemand."
„Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich darauf antworten soll, ich brauch einfach ein wenig Zeit zum nachdenken", murmelte ich leise.
„Die kannst du haben, aber rede vorher mit Davin und lass dir alles erklären, urteile dann erst. Davin ist wirklich fertig mit seinen Nerven – und er ist der Alpha von unserem Rudel, er sollte nicht seine Nerven verlieren."
„Wohin musst du?" Fragte ich, statt ihm eine Antwort zu geben.
„Wir haben gleich Footballtraining."
„Kannst du dich noch an mein Versprechen erinnern?" Fragte ich und bewegte mich leicht in Richtung Ausgang. „Ich habe dir versprochen dich zu einem Training zu begleiten, damit du mir Football schmackhaft machen kannst, jedenfalls kannst du es versuchen."
Ein großes Grinsen schlich sich auf seine Lippen und er lief mit schnellen Schritten auf mich zu und hielt ohne Probleme das gleiche Tempo wie ich.
„Das freut mich, dass man sich auf deine Versprechen zählen kann – aber du musst mir jetzt eine Frage beantworten; Wirst du mit Davin reden?"
„Ja werde ich und lass mich raten, er ist auch im Footballteam?"
Andrew's lautes Lachen hallte durch den leeren Gang und ich musste mir selbst ein Lachen verkneifen, da er etwas unglaublich unbeschwertes und glückliches an sich hatte.
„Ich kann nichts dafür, dass alle Werwölfe so gut Football spielen können, wahrscheinlich wäre unser Team verloren, wenn wir nicht wären."
„Das schlimme ist ja wirklich, dass ich dir das abkaufe, ich glaube euer Team ist wirklich scheiße."
„Pass auf", warnte er mich spaßhalber. „Unser Team ist einfach nur ausbaufähig, außerdem kann man ja wohl dem Team ein wenig auf die Sprünge helfen."
„Du meinst wohl eher ein wenig schummeln mit übernatürlichen Kräften, wie unglaublicher Anmut, Zielgenauigkeit, Schnelligkeit... Soll ich weiter machen?"
„Halt einfach die Klappe, wir schummeln nicht", murrte Andrew, was mich nur noch mehr zum Lachen brachte.
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ich hoffe es gefällt euch (: xx
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The Alpha's Girl
Hombres LoboEin Kuss und alles veränderte sich. - Der beliebteste Anfang einer wunderschönen, friedlichen Liebesgeschichte. Als Isabelle Jenkins ohne jegliche Vorwarnung von dem neuen Jungen ihrer High School geküsst wurde, ging ihr dieser Satz als erstes durc...
