54 - Picknick

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Chapter 54

„Ich hasse dich Kylie O'Malley", murmelte ich als ich einen letzten Blick in den Spiegel warf und mein Aussehen checkte. Ich wusste gar nicht, wieso ich mich darauf einließ, ich wusste es wirklich nicht. Wahrscheinlich lag es einfach daran, dass ich Davin vermisste, wirklich vermisste.

Seufzend stieß ich die Tür des Badeszimmers auf und ließ mit schnellen Schritten runter wo mich bereits Davin erwartete. Er trug wie fast immer eine enge schwarze Jeans und hatte dies kombiniert mit einem lockeren weißen Hemd, was ihn aber so unwiderstehlich aussehen ließ wie immer. Egal was Davin anhatte, er sah immer unglaublich attraktiv aus. Seine blauen Augen funkelten mich an und er schien etwas nervös zu sein, da er auf einer Stelle herum zappelte, was mich leicht lächeln ließ.

Kylie hatte mich überredet Davin eine Chance zu geben und so kam es jetzt, dass er hier war und mich zu einem weiteren Date eingeladen hatte. Natürlich konnte ich dazu nicht nein sagen, egal was Davin getan hatte und so standen wir hier nun, beide ein wenig aufgeregt.

„Du siehst wunderschön aus", murmelte Davin und ich lächelte ihn leicht an, während ich auf ihn zu Schritt und meinen Stolz überwand.

Seufzend ließ ich mich in seine Arme fallen und sofort schloss er sie fest um mich. Leicht spürte ich seinen Herzschlag, welcher mich wie immer beruhigte und ich schloss wohlig meine Augen.

„Willst du mir sagen, wohin wir gehen?" Fragte ich leise, in der Hoffnung er würde mir verraten wo das Date war oder was wir überhaupt machten, aber er lachte nur.

„Nein", hauchte er und ließ langsam seine Fingerspitzen über meinen Rücken wandern, was ein unglaublich tolles Gefühl war. „Lass dich überraschen, außerdem soll das Ganze nicht wirklich ein Date sein, sondern eher eine Entschuldig für das unglaubliche Arschlochverhalten."

„Hm", kam es nur von mir, schließlich wusste ich nicht ganz was ich dazu sagen sollte. Es war schon mal ein riesen Schritt in die richtige Richtung, wenn er sich für sein bescheuertes Verhalten entschuldigte.

„Aber du musst auch verstehen, dass ich dir nicht alles erzählen kann, weil du sonst noch mehr in Gefahr schwebst, als das du sowieso schon tust und außerdem war ich zudem Zeitpunkt total in der Alpha Rolle, da kann man mit mir nicht wirklich reden."

„Das habe ich gemerkt", murmelte ich und er drückte mich etwas von sich weg, sodass er mir in die Augen schauen konnte.

„Es tut mir wirklich leid."

„Ist in Ordnung", sagte ich leise und er lächelte leicht. Ich wollte gerade vorschlagen, dass wir uns ja auf den Weg machen konnten, als er seine Lippen auf meine presste und somit meinen Kopf leerfegte. Sanft erwiderte ich seinen Kuss und krallte mich leicht in seine weichen Haare, während er meine Hüfte umfing und mich an seinen Körper zog. Perfekt passten unsere Lippen aufeinander und bewegten sich zueinander und als er mir sanft auf die Unterlippe biss, öffnete ich leicht keuchend meinen Mund, sodass er problemlos mit seiner Zunge meine umspielen konnte. Mein Herzschlag beschleunigte sich und Davins volle, absolut unwiderstehliche Lippen brachten mich dazu, alles um mich herum nicht mehr wahrzunehmen.

„Wenn du noch einmal fragst, wann wir da sind, schwöre ich dir wirst du das bereuen", lachte Davin, was dazu führte, dass ich schmollte. Am liebsten hätte ich nach ihm geschlagen, aber das geschaltete sich wirklich schwierig, da er mir mein Schal um die Augen gebunden hätte und mich durch den Wald führte. Ich mochte es eigentlich überhaupt nicht, nichts zu sehen, aber ich vertraute ihm.

„Ich bin ja schon ruhig", murmelte ich und ließ mich weiter von ihm durch den Wald ziehen, zum Glück hatte er mich so nah bei sich, dass er mich immer problemlos von Unebenen wegziehen konnte.

„Es ist nicht mehr weit versprochen", murmelte er und blieb kurz darauf stehen.

Er umfasste von hinten meine Hüfte und zog langsam die Augenbinde von meinem Kopf. Blinzelnd öffnete ich meine Augen und zum Vorschein kam eine kleine Lichtung, wo er eine Decke auf den Boden ausgebreitet hatte und einen Picknickkorb positioniert hatte. Überall auf der Decke waren Rosenblätter und Kerzen verteilt. Ein warmes Gefühl machte sich in mir breit, während sich ein unglaublich großes Lächeln auf meine Lippen legte. Ich drehte mich schwungvoll zu Davin um und schloss ihn fest in die Arme.

„Danke", murmelte ich und küsste immer wieder seine Wange, was ihn wiederum lächeln ließ.

Sanft zog er mich zur Decke und wir ließen uns beide darauf nieder, wobei ich meinen Kopf nach kurzer Zeit in seinen Schoß legte, da es einfach gemütlicher war. Mit geschickten Bewegungen fuhr er mir durchs Haar und ließ mich wohlig aufseufzen. Jedoch verspürte ich plötzlich das Bedürfnis ihm etwas zu erzählen, was ich sonst immer gemieden hatte, dieses Thema war ein absolutes Tabu.

„Dir ist doch bestimmt aufgefallen, dass ich Berührungsängste habe, abgesehen von dir, den Jungs und meinen besten Freunden oder?" Fragte ich leise und er nickte.

„Ja mir ist das als erstes aufgefallen, als du morgens in die Schule reingegangen bist und so ausgesehen hast, als würdest du jeden Moment zusammenbrechen."

Ein tiefes Seufzen erklang meinerseits und ich schloss meine Augen, während ich das Bild von Nathan verdrängte.

„Zuerst einmal sollst du wissen, dass ich über dieses Thema für gewöhnlich nicht rede und das alles Zeit braucht und ich dir wahrscheinlich nur einen kleinen Teil für den Anfang erzählen kann – und zwar liegt das an Nathan, an meinem Exfreund. Unsere Beziehung war ziemlich... anstrengend und völlig chaotisch... es war einfach eine beschissene Zeit."

„Du musst nicht weiter reden", sagte Davin verständnisvoll und küsste sanft meine Stirn, während er mit seinem Daumen sanft über meine Wange strich. „Ich danke dir, dass du es mir erzählt hast, wirklich."

Ich sagte darauf nichts, sondern öffnete lediglich meine Augen und sah geradewegs in seine. Wie immer besaßen sie dieses wundervolle Funkeln, und auf seinem Gesicht lag ein leichtes Lächeln.

„Du hast keine Ahnung was du mir bedeutest", murmelte Davin, welcher nur einen Kuss auf meine Stirn setzte und ich weiterhin zu ihm hochsah und absolut glücklich war.

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ich hoffe es gefällt euch (: xx

The Alpha's GirlGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt